09.01.2013 · Nach Ansicht der SPD ist das jetzige Kindergeld „ungerecht“. Im Fall eines Sieges bei der Bundestagswahl will die Partei die Unterstützung für Eltern reformieren. Geringverdiener-Familien sollen dann massiv unterstützt werden.
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Gerechtigkeit, im Sinne der SPD, ist anscheinend an alle Geld zu verteilen, die zu dumm oder zu faul sind, Geld für die SPD zu verdienen, damit diese das Geld "gerecht" verteilen kann.
Beim Lesen mancher Beiträge hier frage ich (und jetzt auch die
jeweiligen Schreiber) was diese, die Schreiber, unter Prekariat verstehen.
Es darf doch nicht wahr sein, dass jemand, der im Monat irgendetwas
zwischen 1.200€ und 2.000€ nach Hause bringt, als Prekariat
bezeichnet wird. Das sind doch die Leute, die Ihnen und mir die Haare
schneiden, die Briefe und Pakete in's Haus bringen und den Müll
abholen. Wo wären wir bitte ohne diese Leute?
Und was bringt Sie auf die Idee, dass diese Leute nicht ihr Geld in
Flachbildfernsehern (es gibt übrigens keine Röhren-TV mehr zu
kaufen) und Videospielen "anlegen"? Oder gar in Zigaretten und
Alk? Ich behaupte, dass sich diese Leute sich weitaus überwiegend
mindestens genauso viele Gedanken über die Zukunft ihrer Kinder
machen, wie die Leute, die hier den Mund aufreissen.
Jeder dieser Familien trete ich mein Kindergeld mit Freuden ab. Ich
brauche es nicht.
Auf die Frage habe ich gewartet ...
... weil abzusehen war, dass die "Prekariatswiederholer" hier
so in ihren Stereotypen gefangen sind, dass sie - wenn sie nicht mehr
weiterwissen - eine einfache Frage mit einer Gegenfrage beantworten. Und
siehe da - meine Erwartung wurde nicht enttäuscht (es war
allerdings auch sehr einfach, zugegeben).
Selbstverständlich beantworte ich Ihre (Gegen)Frage trotzdem: Die
Friseuse bekommt ein kräftiges Trinkgeld (ich bin alle zwei Wochen
dort). Der Paketbote bekommt jedes Jahr ein Weihnachtsgeschenk (die sind
durch ihren Arbeitgeber DPAG bei der Entgegennahme von Geschenken etwas
eingeschränkt). Die Aldi-Kassiererin ging allerdings leer aus,
Asche auf mein Haupt.
Ich hoffe, das stellt Sie einigermassen zufrieden. Wenn Sie jetzt
freundlicherweise auch noch meine Frage beantworten würden ... Danke.
mehr Kindergeld oder höhere Steuern?
Die SPD will Geringverdiener mit mehr Kindergeld "massiv"
unterstützen !?
Sigmar Gabriel erklärt andererseits das Ehegattensplitting
abschaffen zu wollen.
Dies könnte dazu führen, dass dem mehr an Kindergeld,
höhere Steuern auf das Familieneinkommen entgegen stehen.
Andererseits gibt es Erziehungsgeld. Das ist anzurechnen. Es soll ja
gerecht sein.
Mein Fazit - dieser Vorschlag ist zu anderen Wahlaussagen im Widerspruch
und derartig unausgegoren, weil nur mit einem gigantischen
Verwaltungsaufwand umsetzbar. Demnächst brauchen wir so etwas wie
die Sozialhilfebehörde, die für jeden Bürger den Umfang
eigener Einkünfte und die Höhe der sozialen Transferleistungen
ermittelt, die in Anspruch genommen werden können.
Wir brauchen weniger Staat und einfache Regelungen - also weniger
Kosten. Die großen Parteien haben Pläne für Steuer- und
Abgabenerhöhungen nach der Wahl in der Schublade (PKW-Maut, Ekst,
Vermögenssteuer, Sonderabgaben).
Wir brauchen mehr Bürgerbeteiligung und Volksentscheide!
Seine Wählerschicht selbst schaffen
Wenn das Prekariat einmal 50% der Wählerschaft beträgt, was
mit der ruinösen und leistungsfeindlichen Wirtschaftspolitik der
SPD kein Problem sein sollte, ist das Ziel erreicht:
Die SPD hat sich ihre stabile Wählerschicht geschaffen und herrscht
für immer.
Was wir ganz dringend brauchen, sind noch mehr Kinder des Prekariats, finanziert von jenen, die theoretisch in der Lage wären gesellschaftlich förderliche Kinder zu erziehen. Tolle Idee.
GeringVERDIENER oder doch wieder Transferzahlungen für "Zuhausebleiber"?
Sozialromantik al la SPD oder besser: Politik aus der Mottenkiste.
Kindergeld gehört abgeschafft!
Eine Reduzierung bei der Einkommensteuer wäre ein optimales
Steuerungsinstrument. Somit wäre sichergestellt, dass die
Einkommensart Kind verschwindet und endlich wieder die Richtigen Kinder
bekommen. Wir brauchen keine Großfamilien die den Fortbestand des
in- und ausländischen Sozialadels sichern!
Mehr Kindergeld für's Prekariat
und mehr Rettungsschirme für die Bankster, Zocker und
Schuldenmacher und schon herrscht für die SPD alternativlose
"Gerechtigkeit. Für die angeblichen "Gutverdiener"
hilft da nur noch Auswandern oder Hartz4 beantragen. Damit kommt, ganz
ohne Arbeit, auch ganz schön was zusammen, wenn denn jemand
demnächst überhaupt noch Steuern bezahlt.
Aber wo die Blockparteien sind, naht Rettung bei der nächsten Wahl.
Ganz bestimmt.
Es ist unmöglich ...
... einen Zusammenhang zwischen dem Artikel und Ihrer unsubstantiierten Tirade zu erkennen. Was soll das bitte?
es geht nur darum später sagen zu können:Hättet Ihr uns
gewählt dann würdet ihr mehr Geld bekommen. Die SPD muß
gar nicht erklären wem das Geld vorher weggenommen werden soll da
sie ja nicht siegen wird.
Sprachlich auch interessant: Der Sieg als Fall. Eigentlich ist der Fall
ja etwas unangenehmes.
PS: Es ist wieder von sozial schwachen die Rede als sei soziale
Stärke eine Frage des Einkommens oder des Geldvermögens
Mein Unwort des Jahres seit Jahren
Zu welcher Gruppe gehört nun Steinbrück? Soziale Stärke
kann ich bei Ihm nicht diagnostizieren.
Mit klassischer SPD-Politik aus der Mottenkiste der 70er Jahre des
vergangenen Jahrhunderts wollen die SPD oder Steinbrück(?) nun also
den gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts in
Deutschland trotzen.
Für alle die sich nicht mehr erinnern können: Bis zum Ende
seiner Kanzlerschaft hatte Schmidt die Staatsschulden um das 5-fache
gesteigert und die Arbeitslosigkeit in Westdeutschland von 273.000 im
Jahr 1973 auf über 2.000.0000 Arbeitslose im Jahr 1982 angehoben.
88 Euro pro Kind und Monat mehr für das Prekariat bedeuten in
erster Linie eine Subvention für unsere schwächelnde Tabak-
und Spirituosenindustrie.
Aber vielleicht folgen Steinbrück(?) oder die SPD ja einfach nur
der beliebten sozialistischen Parole: Opium fü(h)r(e) das Volk.
@Klaus Theobald: Ehrlich gesagt
ich habe keine Ahnung wo Ihr DHL-Bote sein Mehr an Kindergeld
investieren würde. Wahrscheinlich benötigt er gar kein Mehr an
Kindergeld, wenn er nur frei entscheiden könnte ob er den
Staatsfunk bezahlen muss oder nicht (ist für seine Kinder sowieso
besser wenn er darauf verzichtet), und wenn seine Stromrechnung billoger
wäre, und wenn er seinen Wagen (und den seines Chefs, ja ja auch
die Spritkosten für seinen DHL-Transporter muss er erwirtschaften)
nur für einen Bruchteil des derzeitige Betrages volltanken
müsste, und wenn auch er weniger Abgaben an den Fiskus zu leisten
hätte, und wenn er die Dämmung (und die danach notwendigen
Maßnahmen zur Schimmelbekämpfung) an seinem Mietshaus nicht
bezahlen müsste, usw.
Merken Sie was?
Was bitte ist "Prekariat"?
Etwa der DHL-Paketbote, den ich ganz gut kenne. Der rackert sich tagtäglich ab und ist mit Sicherheit nicht übermässig mit irdischen Gütern gesegnet. Seinen beiden Kids würde ich ein höheres Kindergeld gönnen, auch wenn ich keines mehr erhalten würde. Ich brauche es nicht.
Prinzipiell: Familien mit Kindern
sind zu unterstützen, jedoch muss gewährleistet sein, dass das Kindergeld wirklich für kindliche Bedürfnisse ausgegeben wird. Dass Kindergeld in Überlegungen einfließt, wie groß der nächste Fernseher ist und ob man sich die Eigentumswohnung nun doch leisten kann, ist kontraproduktiv. Durch solche Anschaffungen baut eine Familie evtl. hohe Schuldenlasten auf, unter denen die Kinder sehr leiden können.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.01.2013 20:27 UhrSozialarbeiterwillkür
Also meihnen Sie, kein Geld an die Familie, sondern das Geld sofort an die "Wohlfahrtsbranche" verschwenden, die kann das für sich besser gebrauchen.
is den scho wida woahlkampf?
Gutverdienern durch einen Freibetrag weniger wegzunehmen wird hier zur
"Veredelung staatlicher Leistungen nach oben". Als ob der
Staat da etwas leisten würde.
Ach, wenn Propaganda doch nicht so billig wäre.
Statt das Kindergeld zu erhöhen, sollte lieber der Mehrwertsteuersatz für "Kinderprodukte" gesenkt werden. Dies käme den Familien mit Kindern zugute, ohne dass wieder der Vorwurf entsteht, dass das erhöhte Kindergeld in Flachbildschirme, Bier und Zigaretten investiert wird. So ist es doch nur ein billiges leicht zu durchschauendes Wahlkampfgeschenk.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 23:22 UhrLieber Herr Theobald
Es gibt ja leider Erkenntnisse darüber, dass das Prekariat mehr raucht und trinkt als die Mittelschicht, auch wenn Sie es nicht glauben.
Ich glaube nicht, ...
... das Niedrigverdiener ihr Geld, schon gar nicht das Kindergeld, in die Dinge investieren, die Sie dort oben genannt haben.
kindergeld generell abschaffen oder kürzen, dafür in der
schule mittagessen umsonst.
Kindergeld gehört abgeschafft!
Ich finde, Kindergeld ist unnötig. Lieber soll für Menschen der unteren Einkommensschichten (bis 1500 EUR netto im Monat) KiTa, Kindergarten und sonstige Betreuungseinrichtungen sowie er Zugang zu Bildung KOSTENFREI sein. Das könnte man durch das Einstellen von sämtlichen Kindergeldzahlungen leicht erreichen und das Geld käme da an, wo es hin gehört und nicht in Zigarettenautomaten, beim Medienkaufhaus (Spielekonsolen etc.) oder Internetcafés!
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.01.2013 15:15 Uhrvon "Frauentausch" und so...
Nein im Ernst, das war natürlich jetzt etwas überzogen und Beispiele angeführt, die sicherlich vorkommen, aber nicht die Regel sind. Allein, um zu verdeutlichen, was ich meinte. Leider kenne ich im Umkreis die eine oder andere Familie, wo Mehreinnahmen dafür verwendet werden und die Kinder immer noch keine neuen Schuhe haben - aber das ist - hoffentlich wirklich nicht die Regel...
@Klaus Theobald
Über die ständige Wiederholung dieser stereotypen Sätze
von gescheiten Foristen staune und stolpere ich auch jedes Mal. Das
„Prekariat“, boshafter noch „Unterschicht“ (!)
genannt, und nur die und zwar alle, rauchen, saufen und hängen in
der sozialen Hängematte ungepflegt mit Übergewicht vor der
Spielekonsole oder dem TV. Was für ein Menschenbild.
Zur Einordnung mag Prof. Martin Seel helfen: „Ressentiment ist die
Arroganz der Dummen, von der sich manchmal selbst die Klügsten
anstecken lassen. Im Unterschied zur Arroganz liegt ihr Ursprung nicht
in einem ausgelebten Empfinden eigener Superiorität, sondern in
einem unterdrückten Empfinden eigener Minderwertigkeit, das sich in
einen haltlosen Glauben an das eigene Bessersein steigert. Wer ein
Ressentiment hegt, ist in einer verqueren Selbstfeier gefangen; er
findet sich und die Seinen auf eine ungute Weise gut.“
Woher wissen Sie alle, ...
... das das (Kinder-) Geld überwiegend für Zigaretten, Electronics oder Internetcafes ausgegeben wird?
Natürlich nur Wahlkampf wie fast alles.
Ungeachtet dessen kann es aber noch vor der Wahl Wirkung zeigen.
Merkel / von d. Leyen / Schröder werden das sicher aufnehmen.
Die SPD wird zustimmen aber gleichzeitig Wahlgeschenk rufen.
Das war immer ungerecht, liebe SPD
Auch wohlhabende Familien (auch die reichsten 1 bis 2 Prozent) bekommen Kindergeld oder Kinderfeibetrag, sind also Geringverdienern gleichgestellt. Daß die Politik, hier die gute Tante SPD, diese Situation erst heute als fragwürdig erkennt, zeigt, daß man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht.
ESM-SPD: Retter span. Immobiliengaukler, griechischer Korruptionseliten, Zyperns Geldwäscher
... dazu Sponsor von Italiens Schwarzgeldkultur und Irlands
Steuerverschiebebahnhof ...
SPD:
Ihr Kanzlerkandidat hält als vormaliger Finanzminister bei
Auftragsunternehmen seines Ministeriums die Hand auf. Für eine (!)
Plauderei bei den SPD-nah geführten Stadtwerken im klammen Bochum
strich Steinbrück 25.000 Euro ein. Und im von ihm durchsubventionierten
Finanzmarktmilieu wird der SPD-Kanzlerkandidat besonders gerne gebucht.
SPD:
In Schicksalsfragen der Nation, wie der Selbstentmündigung des
Bundestages oder der Plünderung des deutschen Volkes, stimmt die
SPD deckungsgleich mit der Lobby-Union ab.
SPD:
Jetzt gehen "Merkels Hofnarren" (vormals
"Opposition") am Bettelrand der Gesellschaft auf
Stimmenkauf. Als schein-soziale Lebenslüge und zur Schaffung einer
Parlaments-Basis für weitere Lobbydienste.
Nicht viele, sondern gut ausgebildete Kinder sind die Zukunft Deutschlands.
Dazu wäre z.B. ein verbindlicher Förderunterricht am
Nachmittag der erste Schritt.
So wird den Lernschwachen geholfen und den Lernunwilligen eine
Motivation geboten.
Natürlich kostet dieser zusätzliche Unterricht Geld.
Das wäre dort aber viel besser angelegt, als in einer Erhöhung
des Kindergelds.
Wer möchte in den Krisenherd Europa
Menschen die Verantwortund tragen und haben,möchten Ihre Kindern solche Zukunft nicht antun.Denn, ein Krieg ist nicht ausgeschlossen.Da nützt kein Kindergeld,Betreuungsgeld oder sonstwas.Wichtig ,alle müssen die richtige Patei wählen,und nicht immer die gleichen Politgauner,und hoffen das es besser wird.
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