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Bundeshaushalt trotzt der Krise Bund will Schuldengrenze schon 2013 einhalten

 ·  Die günstige Lage auf dem Finanzmarkt wirkt entlastend auf den Bundeshaushalt. Finanzminister Schäuble plant für das Jahr 2016 einen Überschuss ein. Darüber hinaus wurde Defizitverfahren offiziell eingestellt

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Jürgen Schäfer

der esm wurde erst mal gestoppt - damit ist kein geld mehr zum ausgeben da. efsf ist am limit

nur ist mal nicht eingerechnet was an verlusten aus spanien, italien, belgiien und frankreich auf uns zukommen würde wenn der esm eingeführt würde. wir bürgten ursprünglich mit 8 milliarden euro für griechenland und mittlerweile sind allein 52 milliarden deutscher steuergelder hingeflossen im river of no return. das ist über 6 mal mehr als ursprünglich nur gebürgt werden sollte. wer bürgt muss leider damit rechnen zur kasse gebeten zu werden. das gilt auch für herr schäuble.
für mein dafürhalten gibt es nur einen weg die finanzkriese zu stoppen - jede bank und sei noch so groß einfach nicht zu retten. dann würde nähmlich die elende zockerei aufhören und die banken würden sich auf dem zurückbesinnen was sie wirklich sind - firmen.
wären quelle, hertie, schlecker usw... banken so würden sie heute noch nach dem willen der regierung gestützt auf teufel komm raus. deren untergang waren fehlentscheidungen wie sie auch in banken getroffen wurden. banken = zocken mit vollkaskomentalität

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Closed via SSO

"Diskutieren Sie mit" ...

... steht - vor der Anmeldung - in der Einladungszeile. Bislang gibt es 11 Kommentare. Die "Highlights" daraus: €urozone, Traumtänzer, Witz des Tages.

Was soll man da diskutieren? Und auch die anderen Beiträge lassen überwiegend den Schluss zu, dass die Schreiber nicht zum Kreis der Abonnenten der FAZ gehören, oder auch nur regelmässige Leser sind. Einige lassen sogar vermuten, dass nicht einmal der Online Artikel gelesen wurde.

Was soll man da diskutieren?

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Otto Meier

"Dabei werden konjunkturelle Wirkungen und Sondereffekte aus dem Defizit herausgerechnet."

Für wie dumm hält der Finanzminister die Bürger?!

Wenn also alle europäischen Belastungen durch die "Rettungsschirme" etc. herausgerechnet sind, dann ...

Diese Schönrechnerei wird immer unerträglicher.

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Wolfgang Weinmann

Der Witz des Tages

"Finanzminister Schäuble plant für das Jahr 2016 einen Überschuss ein."

Das können sicher nur die 2010 von Schäuble angekündigten Gewinne vom dem Kauf griechischer Anleihen sein. Endlich geht die Rechnung auf ;-)

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Norbert Regin

Sinnlose, staatliche Regelung

Anstatt gesetzlich festzulegen, wie die Staatsschulden in den kommenden Jahrzehnten getilgt werden, begrenzt die Schuldengrenze lediglich das Wachstum der Staatsverschuldung. So können die Politiker, Beamten und Richter weiterhin das Geld der Steuerzahler vergeuden.
Solange die Staatsverschuldung nicht um einen Cent veringert wurde und auch nicht absehbar ist, bis wann ein großer Teil Staatsschulden abgetragen ist, sollte man keine positiven Meldungen bzgl. Staatsverschuldung verbreiten. Ebenso kann man auch keine Verbesserung der Lage erwarten, solange die gleichen Personen, die maßgeblich zur Staatsverschuldung beigetragen haben, die Maßnahmen zur Verringerung der Staatsverschuldung vereinbaren. Dass in den letzten Jahrzehnten die Staatsverschuldung von Jahr zu Jahr angewachsen ist und weder die Beamten, Richter und Politiker einen Beitrag dazu geleistet haben, die Staatsverschuldung zu reduzieren, zeigt mir, dass das Schmarotzertum in Deutschland die Entscheidungen trifft.

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Ralf Kowollik

Schäubles Luftschlösser

Wenn Schäuble schon 2013 die Schuldengrenze einhalten will und für 2016 gar einen Überschuss plant, warum winkt er dann ständig neue Staatsausgaben durch, wie zuletzt das teure (und unsinnige) Betreuungsgeld der CSU?
Der Abbau der Schulden ist in erster Linie der guten Konjunktur der letzten Jahre zu verdanken, und nicht so sehr irgendwelchen Sparanstrengungen seitens des Bundesfinanzministers. Sollte Deutschland demnächst in die Rezession rutschen, dann sind Schäubles Konsolidierungspläne nur noch Makulatur.

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Horst Müller

Glauben Sie das?

Ich nicht.

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Lars Kuntermann

Wie oft denn noch?

Ständig wird uns eine Nullverschuldung in Aussicht gestellt. Das war bei Eichel genauso wie bei Schäuble. Ursprünglich wollte Schäuble schon viel früher kein Defizit mehr haben. Sobald die Realität hereinbricht, passt man den "Plan" halt an und verschiebt seine ach doch so hehren Null-Defizit-Ziele in die Zukunft. Viel realistischer jedoch ist es, dass diese Regierung die Gesamtschulden der Schuldenbundes-Republik Deutschland von bereits 2 Billionen € am Ende um 50% erhöht oder sogar verdoppelt hat. Gerade eben erst wurde per ESM-Vertrag ein Anstieg deutscher Schulden um hunderte Mrd € beschlossen. Schade, dass Lügen für Politiker keine kurzen Beine haben.

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Helmut Friedrich
Helmut Friedrich (krokos) - 23.06.2012 10:24 Uhr

"Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer sind erstmals für das Jahr 2014 eingeplant."

Es wäre interessant zu wissen, was da genau eingeplant ist. Damit meine ich nicht die absolute Zahl sprich Summe, sondern wie sich diese errechnet. Es würde mich nicht wundern, wenn man hier einfach die derzeitigen Umsätze mit Steuersatz x multipliziert hat. Herr Eichel hatte sich seiner Zeit auch "reichgerechnet" als er die Tabaksteuer massiv erhöhte und war anschließend tatsächlich erstaunt, dass das Auswirkungen auf das Konsumentenverhalten hatte, sprich deutlich weniger Steuern eingenommen wurden, als geplant....

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Dietmar Blum

Schäubles Märchenstunde

Welch ein Traumtänzer!

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Helge  Peters
Helge Peters (Petobel) - 23.06.2012 10:15 Uhr

Titanic

In diesem Bericht wird recht detailliert dargelegt, wie "toll" sich der Bundeshaushalt momentan entwickelt, und was der Finanzminister alles so vorhat. Somit könnte sich der deutsche Steuerzahler entspannt zurücklehnen, weil eben mit seinem (hohen) "Aderlaß" wenigstens etwas Vernünftiges geschieht. Leider ist es aber wie mit der Titanic: Oben wird noch getanzt, unten bahnt sich der Untergang an: Die Verbindlichkeiten Deutschlands im Zusammenhang mit der Euro-"Rettung" steigen täglich in einer Größenordnung, zu der Zahlen dieses Berichtes im Vergleich eher "winzig" erscheinen. M.a.W.: Deutschland bringt einerseits seinen Haushalt in Ordnung, hält somit seinen hohen Schuldenstand (ca. 2 Billionen Euro) derzeit wenigstens konstant, erhöht ihn aber indirekt durch die o.a. "Rettung" weiterhin ganz gewaltig ... bis zum in Kürze erwartbaren Kollaps des Euro-Systems.

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thomas schulz

Prima Beleg, daß D nicht vom Euro profitierte

Bis zur Finanzkrise flossen jährlich rund €50 Mrd. von D in Form von Lieferantenkredite in den Konsum der PIIGS-Staaten ab und führte hier zu einem stagnierendem Binnenmarkt im gleichen Zeitraum, da niemand mehr mehr in D investierte. Während Schröder's Reformen und die nur geringfügig steigenden Reallohnzuwächse für eine innere Abwertung von ca. 30% sorgte und D damit wieder wettbewerbsfähig wurde, trat wegen der Zinssubventionen durch den Euro der genau umgekehrte Effekt in o.g. Euroländern ein. Nun sind die nicht mehr wettbewerbsfähig, das dort investierte Kapital wird abgezogen und in D reinvestiert, entfacht einen außergewöhnlichen Wirtschaftsaufschwung und lässt die Kassen des Staates klingeln.

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Marcel Braun

Bürgschaften für die €urozone

Herr Schäuble ist sehr optimistisch angesichts der Lage in der Eurozone. Und was bis 2016 noch alles geschehen wird, steht in den Sternen. Wenn der ESM ratifiziert ist kommen zusätzlich zu den bestehende Bürgschaften aus EFSF und den (wertlosen) Target-Forderungen Zahlungen in ungeahnter Höhe auf den deutschen Bundeshaushalt zu.

Aber wie sagt Schäuble so gerne: "€uropa ist auf einem guten Weg". Ja. Auf einem guten weg in den Abgrund.

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Jahrgang 1961, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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