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Bundesbankpräsident Weidmann Der freundliche Bremser

 ·  Trotz neuer Verbündeter bleibt Bundesbankpräsident Jens Weidmann am Ende des ersten Amtsjahres in der Opposition. Seine Leistung liegt vor allem darin, was die EZB in den vergangenen zwölf Monaten nicht beschlossen hat.

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Wolfgang Richter

Leider Einzelkämpfer

Auch ich habe Herrn Weidmann anfangs Unrecht getan. Stattdessen erweist sich Herr Weidmann als aufrichtiger Kämpfer für die alten Bundesbank-Ideale: Solides Wirtschaften und eine stabile Währung.
Leider ist er allein in weiter Flur. Und erhält keinerlei Unterstützung durch Frau Merkel.
Dies läßt tief blicken bezüglich der Prinzipien und Ideale dieser einst bürgerlich-marktwirtschaftlichen Volkspartei.

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Edda Kuhlmann

Da kann einem ja ganz krank werden!

Der einzige in der EZB der noch an den Grundauftrag erinnert und das Land vertritt, dass 29% der Kosten und Einlagen traegt, wird regelmaessig ueberstimmt. Der EZB soll in Zukunft, nach franzoesischem Muster, "wirtschaftliche Aufgaben" zufallen, sprich, noch mehr Geld drucken. Laut ESM Vertrag kann das Darlehensvolumen vor Inkrafttreten des ESM neu bewertet und gleich nach dem Inkrafttreten durch den Gouverneursrat angepasst werden. Derselbe Rat kann auch spaeter die Hoehe des Stammkapitals veraendern. In der Art und Weise, wie die EZB instrumentalisiert wird, bleibt abzuwarten, wie lange hierfuer tatsaechlich "gegenseitiges Einvernehmen" noetig sein wird. Deutschland hat im EZB nichts mehr zu sagen, im ESM duerfte es bald aehnlich sein. Deswegen - Buendnis Buergerwille (mal googeln!) auch durch Spenden unterstuetzen!

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Claudia Otlo

ein Fehler im System

Herr Weidmann vertritt mit einen Anteil von fast 30% an der EZB. Mittlerweilen haben sich bei der EZB mehr Verbindlichkeiten als sonstwo angesammelt - Verbindlichkeiten für Deutschland - ohne das ein deutsches Parlament diesen Verbindlichkeiten jemals zugestimmt hätte. (So Standhaft wie die deutschen Parlamentarier sind, hätten sie natürlich auch den Handlungen der EZB zugestimmt - aber man kann ja wenigsten träumen ....)

Wenn Herr Weidmann, der immerhin das Land mit den meisten Anteilen vertritt, permanent überstimmt wird, so liegt hier ein Fehler im System vor.

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Alba Maria
Alba Maria (albamar) - 28.04.2012 16:54 Uhr

Total unterschätzt

Ich muss bekennen, dass ich Herrn Weidmann zu Beginn total unterschätzt hatte. Als Mann von Angela´s Gnaden hatte ich einen rückgratlosen Ja-Sager an der Spitze der Bundesbank erwartet, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Gottlob. Auch wenn er auf scheinbar verlorenem Posten kämpft: er tut es mit einer Beharrlichkeit, die ich bewundernswert finde. Herr Weidmann, bleiben sie auch weiterhin standhaft und vertreten sie die Vernunft in diesem Ozean des Irrsinns!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.04.2012 20:02 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 28.04.2012 20:02 Uhr

@ Alba Maria

da schließe ich mich Ihrem Kommentar doch ganz einfach kommentarlos an ;-)

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Jahrgang 1968, Redakteur in der Wirtschaft.

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