http://www.faz.net/-gqe-8xyc6
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 17.05.2017, 19:29 Uhr

F.A.Z. exklusiv Ökonomen raten Bundesregierung zu einem Brexit-Auffangnetz

Während des Brexits könnten die Wirtschaftsbeziehung zwischen der EU und Großbritannien geschädigt werden. Darum empfehlen Wirtschaftsexperten der Bundesregierung zu einem Zwischenschritt.

© Reuters Wirtschaftsexperten fürchten um eine enorme Schädigung der wirtschaftlichen Beziehungen.

Mit Sorge beobachten Wirtschaftsberater der Bundesregierung die anstehenden Verhandlungen um das Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union. Der Prozess berge „Risiken einer unnötigen Beschädigung der Wirtschaftsbeziehungen“, schreibt der Wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums in einem Brief an Ministerin Brigitte Zypries (SPD).

Mehr zum Thema

F.A.Z. Mehr dazu in der F.A.Z. vom 18.05.2017. Am Vorabend schon in der F.A.Z. -App und als E-Paper.

Die gegenseitigen Wirtschaftskontakte seien so bedeutsam, dass es notwendig sei, ein „tiefes und umfassendes Freihandelsabkommen zu schließen“, heißt es in dem Schreiben, das der Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z./Donnerstagausgabe und ab 20 Uhr im epaper) vorliegt. Doch werde der Abschluss eines solchen Vertrages kaum bis zum geplanten EU-Austritt im Jahre 2019 gelingen. Die Ökonomen empfehlen Zypries deshalb, sich als Zwischenschritt zu einem Freihandelsabkommen mit den Briten dafür einzusetzen, dass London parallel zum EU-Austritt wieder der Europäische Freihandelsassoziation Efta beitritt.

„Auch bei den harten Verhandlungen in den Konfliktfeldern darf das Ziel eines ausgewogenen und umfassenden Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich nicht in Frage gestellt werden“, sagte der Vorsitzende des Beirats, Ökonom von der ETH Zürich Hans Gersbach, der F.A.Z.

Wer sich mit der mächtigen Autoindustrie anlegt

Von Henning Peitsmeier, München

Wenn IG Metall, Arbeitgeberverband, Betriebsrat, Vorstand und Politiker gleich welcher Couleur einer Meinung sind - dann sollte ein Investor wie die Familie Hastor aus Bosnien hellhörig werden. Mehr 5 22

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden

Grafik des Tages Chinas Smartphone-Hersteller holen kräftig auf

Samsung und Apple verkaufen weiterhin die meisten internetfähigen Mobiltelefone. Drei Chinese Handy-Unternehmen wachsen allerdings schneller. Mehr 0

Zur Homepage