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Veröffentlicht: 17.05.2017, 19:29 Uhr

F.A.Z. exklusiv Ökonomen raten Bundesregierung zu einem Brexit-Auffangnetz

Während des Brexits könnten die Wirtschaftsbeziehung zwischen der EU und Großbritannien geschädigt werden. Darum empfehlen Wirtschaftsexperten der Bundesregierung zu einem Zwischenschritt.

© Reuters Wirtschaftsexperten fürchten um eine enorme Schädigung der wirtschaftlichen Beziehungen.

Mit Sorge beobachten Wirtschaftsberater der Bundesregierung die anstehenden Verhandlungen um das Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union. Der Prozess berge „Risiken einer unnötigen Beschädigung der Wirtschaftsbeziehungen“, schreibt der Wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums in einem Brief an Ministerin Brigitte Zypries (SPD).

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F.A.Z. Mehr dazu in der F.A.Z. vom 18.05.2017. Am Vorabend schon in der F.A.Z. -App und als E-Paper.

Die gegenseitigen Wirtschaftskontakte seien so bedeutsam, dass es notwendig sei, ein „tiefes und umfassendes Freihandelsabkommen zu schließen“, heißt es in dem Schreiben, das der Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z./Donnerstagausgabe und ab 20 Uhr im epaper) vorliegt. Doch werde der Abschluss eines solchen Vertrages kaum bis zum geplanten EU-Austritt im Jahre 2019 gelingen. Die Ökonomen empfehlen Zypries deshalb, sich als Zwischenschritt zu einem Freihandelsabkommen mit den Briten dafür einzusetzen, dass London parallel zum EU-Austritt wieder der Europäische Freihandelsassoziation Efta beitritt.

„Auch bei den harten Verhandlungen in den Konfliktfeldern darf das Ziel eines ausgewogenen und umfassenden Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich nicht in Frage gestellt werden“, sagte der Vorsitzende des Beirats, Ökonom von der ETH Zürich Hans Gersbach, der F.A.Z.

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Von Werner Mussler, Brüssel

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