http://www.faz.net/-gqe-8xyc6

F.A.Z. exklusiv : Ökonomen raten Bundesregierung zu einem Brexit-Auffangnetz

  • Aktualisiert am

Wirtschaftsexperten fürchten um eine enorme Schädigung der wirtschaftlichen Beziehungen. Bild: Reuters

Während des Brexits könnten die Wirtschaftsbeziehung zwischen der EU und Großbritannien geschädigt werden. Darum empfehlen Wirtschaftsexperten der Bundesregierung zu einem Zwischenschritt.

          Mit Sorge beobachten Wirtschaftsberater der Bundesregierung die anstehenden Verhandlungen um das Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union. Der Prozess berge „Risiken einer unnötigen Beschädigung der Wirtschaftsbeziehungen“, schreibt der Wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums in einem Brief an Ministerin Brigitte Zypries (SPD).

          Die gegenseitigen Wirtschaftskontakte seien so bedeutsam, dass es notwendig sei, ein „tiefes und umfassendes Freihandelsabkommen zu schließen“, heißt es in dem Schreiben, das der Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z./Donnerstagausgabe und ab 20 Uhr im epaper) vorliegt. Doch werde der Abschluss eines solchen Vertrages kaum bis zum geplanten EU-Austritt im Jahre 2019 gelingen. Die Ökonomen empfehlen Zypries deshalb, sich als Zwischenschritt zu einem Freihandelsabkommen mit den Briten dafür einzusetzen, dass London parallel zum EU-Austritt wieder der Europäische Freihandelsassoziation Efta beitritt.

          „Auch bei den harten Verhandlungen in den Konfliktfeldern darf das Ziel eines ausgewogenen und umfassenden Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich nicht in Frage gestellt werden“, sagte der Vorsitzende des Beirats, Ökonom von der ETH Zürich Hans Gersbach, der F.A.Z.

          Weitere Themen

          Wir schaffen das Video-Seite öffnen

          Politischer Aschermittwoch : Wir schaffen das

          Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim politischen Aschermittwoch in Demmin die geplante Verteilung der Ministerien in einer möglichen neuen Bundesregierung verteidigt.

          Autokorso für Journalist Yücel Video-Seite öffnen

          Free Deniz : Autokorso für Journalist Yücel

          Die Bundesregierung hatte wiederholt die Freilassung Yücels verlangt. Amnesty International und die Demonstranten, sehen in seiner Inhaftierung einen Verstoß gegen die Menschenrechte.

          Topmeldungen

          Die neue SPD-Parteispitze um Andrea Nahles und Olaf Scholz muss schon in ihrer Anfangsphase mit Rückschlägen zurechtkommen.

          Neue Umfrage : AfD erstmals knapp vor SPD

          Während die CDU stabil bleibt, sinken die Umfragewerte der SPD immer weiter. In einer aktuellen Umfrage rutscht sie erstmals hinter die AfD und wird nur noch drittstärkste Kraft.

          AKK-Nachfolge an der Saar : Die zweite Überraschung

          Dass Annegret Kramp-Karrenbauer CDU-Generalsekretärin werden soll, gilt manchem in der Union nicht gerade als der erhoffte Generationswechsel. Den vollzieht die saarländische Ministerpräsidentin dafür zu Hause in Saarbrücken.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.