1998 erhob der neue Bundeskanzler Gerhard Schröder den Arbeitsmarkt zur Meßlatte seiner Regierungsarbeit. Im Frühjahr 2005 durchbrach die Statistik dann die Fünf-Millionen-Marke (FAZ.NET-Spezial: Fünf Millionen Arbeitslose). Im Bundestagswahlkampf haben die Parteien den Kampf gegen die Massenarbeitslosigkeit zum Topthema gemacht. Doch was steckt hinter den bloßen Zahlen?
Warum finden immer weniger Jugendliche eine Lehrstelle, gelten die meisten älteren Arbeitslosen als kaum vermittelbar? Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat vor der Bundestagswahl in der achtteiligen Serie „Brennpunkt Arbeitsmarkt“ die Problemfelder und die Lösungsansätze diskutiert:
- Jugendarbeitslosigkeit (Arbeitslose Jugendliche kommen Deutschland teuer zu stehen)
- Vermittlung (Arbeitsvermittlung bleibt Sorgenkind)
- Arbeitslosenversicherung (Die Zweifel an der Arbeitslosenversicherung wachsen)
- Ältere Arbeitnehmer (Das Ende der Frühverrentung)
- Niedriglöhne (Arbeitslose haben kaum Anreize, auf reguläre Stellen zu wechseln)
- Tarifrecht (Kündigungsschutz hilft nur denen, die einen Job haben)
- Schwarzarbeit (Mit Fahndungstrupps der Schwarzarbeit auf der Spur)
- Frauen im Beruf (Karriere und Kinder passen noch immer nicht richtig zusammen)
