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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Bremens Finanzsenatorin Linnert „Ich spare hier nicht alles kaputt“

 ·  Die Haushaltslage in Bremen ist desolat. Seit 2007 wurden fünf Milliarden Euro neue Schulden gemacht. Um die Last der Altschulden zu verringern, setzt Finanzsenatorin Linnert auf Solidarität.

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 15.10.2012 22:37 Uhr

... "Solidarität" ...

... ist dank solcher Interviews längst auf der engeren Liste der Unworte gelandet. Auf gleicher Stufe neben "Sozialismus", "Schutzwall", "Kräfte des freien Marktes", "Freiheit des Internet", knapp davor "Integration", "Ökosteuer", "Nachfragesteigerung", "Grundeinkommen" - lauter im Kern strukturkonservative Konzepte mit moralinsaurem Unangreifbarkeitsanspruch.

Bezeichnend auch: Man will keine Fusion mit Niedersachsen, weil man dann weniger Geld bekommt. Das ist "Solidarität" im Brennglas.

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Darlene Waldschmidt-Sematat

Der Vergleich mit Griechenland hinkt gewaltig

Denn Griechenland leidet insbesondere unter fehlenden Steuereinnahmen. Dagegen sind die Steuereinnahmen in Bremen (pro Kopf) erheblich höher als in Niedersachsen (Quelle: Regis Online).

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Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 15.10.2012 14:32 Uhr

Bekommen in Bremen Tote auch noch Rente?

Vielleicht müssen wir da einmal eine Troika hinschicken.

Wenn man selber Gefangener seiner eigenen Ideologie ist, ist es nicht mehr möglich sich selbst zu helfen. Man benötigt professionelle Hilfe von extern. Frau Linnert, sie sind Psycholgin. Dann müsste Ihnen das bekannt sein.

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Closed via SSO

Zwei bezeichnende Sätze:

1. "Außerdem habe ich einfach ein anderes Gesellschaftsbild als Sie."
2. "Wer es geschafft hat, in diesem Land reich zu werden, für den sollte es Ehrensache sein, etwas zurückzugeben."

Ein anderer Kommentator hat geschrieben "Dreist und unverschämt". Dem kann ich nur zustimmen.

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Gregor Nietgen
Gregor Nietgen (GNFAZ) - 15.10.2012 12:13 Uhr

Dreist und unverschämt ...

... ist Frau Linnert, wenn Sie dies fordert! Andere sollen sich kaputt arbeiten, damit die völlig ineffizienten und asozialen Kleinstadtstaaten im Norden "sich nicht kaputtsparen" müssen. Doch das müssen sie!

Und wenn sie es nicht mehr schaffen, dann müssen sie ihre Souveränität, d.h. ihre Tröge zur Abfütterung der Verwaltungselite, eben aufgeben. Es stinkt aus diesem roten Stall zum Himmel. Frau Linnert, werden Sie denn irgendiwe "solidarisch" sein, ganz konkret? Oder sollen die südlichen Bundesländer Sie bis zum St. Nimmerleinstag füttern?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.10.2012 16:43 Uhr
Sven Weihusen

Die Frau hat doch Recht

und womit soll Bremen Geld verdienen? Wie würde Bayern dasstehen, wenn ihnen ca. 50% der Wirtschaft wegbrechen würden? wArst du mal in der Nähe von Bremerhaven? Da gibt es auf Niedersächsischem Gebiet NICHTS. Kultur (Oper etc) Schwimmbäder etc sind alle in Bremerhaven, der Speckgürtel der Besserverdinenden aber in Niedersachsen. Bremens Hafen ist zu klein um bestehen zu können, kann aber nicht ausgebaut werden. WOMIT soll denn Bremen groß Geld verdienen. Selbst der Containerumschalg in Bremerhaven wird wohl mit Eröffnung des Jade-Weser-Ports (auf niedersäsischem Gebiet) abnehmen. Klar wurden Fahler gemacht, aber den "guten" Bundesländern sind nie große tEile der Industrie weggebrochen wie der Schiffbau oder die Montanindustrie in NRW.

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Rolf-Dirk Maehler

Und wer regt sich da über Griechenland auf? Oder hat diese Dame etwa von Griechenland gelernt?

Schulden zu machen auf anderer Leute kosten nennt man gemeinhin Betrug.

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Otto Meier

Der Wasserkopf wird unbezahlbar und untragbar.

Wir haben zuviel Bürokratie und dort zuviel Unfähigkeit. Es gibt zuviele Ausnahmeregelungen und ein soziales System, welches überwiegend nur noch den Besserverdienenden zugute kommt. Wir brauchen dringend den schlanken Staat und das nicht nur in Bremen.

Das Beamtentum gehört abgeschafft, das hat in einer Demokratie nichts zu suchen und es ist unsolidarisch, Pensionen zu erhöhen und Renten zu senken. Besserverdienende sollten keinen Anspruch auf Sozialleistungen und sonstige Leistungen haben. Das soziale System sollte auf Steuerfinanzierung umgestellt werden, das wäre solidarisch. Und das Steuerrecht sollte dahingehend geändert werden, daß es nur noch einen prozentual gleich hohen Steuersatz auf alle Einkommen gibt, ohne jede Ausnahme, das wäre gerecht.

Das würde nicht nur den Gesetzgeber entlasten und mindestens 50% der Bürokratie beseitigen, was zu einer hohen Kosteneinsparung führte, sondern es würde die Gesellschaft gerechter, solidarischer und sozialer gestalten.

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 15.10.2012 11:39 Uhr

Der Finanzausgleich

ist das kleinere Problem, das größere ist, dass man diesen Dieben und Hehlern nicht das Handwerk legt uns sie bestraft, sondern sie auch noch wählt!

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Wolfgang Weinmann

Wozu sparen - der Süden Deutschlands buttert ja bei

Wer bei seiner Haushaltsführung von vorne herein Zulagen aus dem Länderfinanzausgleich einrechnet, der kann natürlich als großzügiger Finanzaugust starke Sprüche klopfen. Warum soll Frau Linnert auch sparen, wenn die Gelder aus BaWü und Bayern sozialdemokratische - oder bereits sozialistische Tagträumereien am Leben erhalten. Das fatale dabei ist, daß aus Bremer Wählersicht sowas zum Selbstläufer werden kann. Die, die von dieser Geld-Ausgeb-und-nicht-Erwirtschften-Mentalität profitieren, werden solche TagträumerInnen bei den Wahlen bestätigen.

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bernd stegmann

Unfassbar, wem heutzutage der Bürger die Verantwortung über seine Zukunft überträgt. Diese

Frau ist Diplom-Psychologin und versinnbildlicht praktisch den Zustand unserer Gesellschaft.
Der Wähler muß einfach verrückt sein, anders mir nicht erklärbar.

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Samuel  Lang
Samuel Lang (Orendel) - 15.10.2012 11:07 Uhr

Schuldenschnitt!

Hier ist ein klarer Schuldenschnitt vonnöten. Ein Kleinstaat, welcher seinen Haushalt nicht mehr selbst bestreiten kann ist bankrott. Fertig, da gibt es nichts mehr zu diskutieren.

Ein Schuldenschnitt muß her, einhergehend mit einem Verbot der Neuverschuldung. Anschließend gibt der Finanzsenator das aus, was er einnimmt. Das ganze Umverteilungschaos dient nur einem Sektor, der Bankenmafia, welche Geld durch Schulden aus dem Nichts schöpft (siehe Zinssystem, Geldschöpfung etc.). Diesen Parasiten muß das Wasser abgegraben werden.

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Max Lorenz
Max Lorenz (maxlorenz) - 15.10.2012 10:58 Uhr

Bitte diese Grafik Herrn Steinbrück vorlegen...

Ich würde die FAZ an dieser Stelle gerne einmal bitten, in obiger Grafik neben jedes Bundesland bzw. deren Verschuldung die amtierende (bzw. in den letzten Jahren regierende) Regierung zu schreiben.
Das ist ja ein Armutszeugnis (im wahrsten Sinne des Wortes) für die SPD. Um Himmels Willen...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.10.2012 12:20 Uhr
Gregor Nietgen
Gregor Nietgen (GNFAZ) - 15.10.2012 12:20 Uhr

.... NEIN, das ist das System der SPD!

Mensch, Sie haben aber auch gar nichts verstanden!

Das SPD System funktioniert so: wenn einer hat, der andere nichts, wird per Gesetz geteilt. Wenn der eine dann das Guthaben durch Arbeit und Fleiss mehrt, der anderes es verfuttert, wird wieder geteilt. Die es verfuttern, wählen SPD und Linke, und werden immer mehr. Die anderen stehen blöde da (denn die CDU will auch die vielen Stimmen der Verprasser haben) oder können in die Schweiz auswandern.

Auch Wähler die Schulden haben, sind Wähler. Jeder hat eine Stimme! So viel Gleichheit muss dann bitte sein.

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Klaus-Dieter Berger

Denkfehler

"Die Finanzausstattung reicht nicht, um die staatlichen Aufgaben zu erfüllen. Alle Regierungen haben seit Jahrzehnten mehr Geld ausgegeben als eingenommen."

Falsch. Es werden mehr Aufgaben wahrgenommen, als finanzierbar sind. Wenn man weniger einnimmt gibt es zwei Möglichkeiten: Ausgaben kürzen oder verschulden. Ersteres wäre eine Option gewesen, dann hätten wir heute wesentlich weniger Probleme am Hals. Aber welcher Politiker erklärt: "Ihr müsst in Zukunft auf das und das verzichten, weil wir haben nicht genug Geld", der wird nicht gewählt. Von daher sind wir Wähler mit Schuld an der Misere.

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Paul Hansen

Bremen oder Griechenland - das fundamentale Problem ist das Gleiche!

[in GR kommt noch Korruption/Steuerhinterziehung hinzu]

Am besten war das Argument - durch Fusion mit Niedersachsen verlieren wir mehr Subventionen als wir einsparen koennen! Offenbarungseid!

Bremen ist weniger produktiv, ein Euro der fuer Hessen, Bayern et al stabil ist, verursacht in Bremen Deflation, (Schulden werden teuerer ), einen Teufelskreis. Und die Transfers aus dem Laenderfinanzausgleich reichen offensichtlich nicht aus.

Bremen raus aus dem Euro? Wohl kaum. Also Transfers.

So - und in GR ist es identisch, nur die Deminsionen sind andere. In Bremen geht es um Hunderte von Millionen jedes Jahr, in GR um Milliarden.

Und eins nicht zu vergessen - solange Beamte in Bremen verdienen wie in Stuttgart, gehen die Besten zum Staat oder weg...... und die Wirtschaft nie auf die Beine.

Food for thought - Berlin - mitgelesen?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.10.2012 20:00 Uhr
Paul Hansen

30% des BSP schwarz

Mediziner die Eur 10.000 versteuern...

haben wir die in D?

Es gibt in D Korruption und Steuerhinterziehung? Oh yes? Frank Ueberall lesen.

Immer eine Frage der Relation.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 15.10.2012 19:21 Uhr

[in GR kommt noch Korruption/Steuerhinterziehung hinzu]

Und Sie meinen, das gäbe es in der BRD nicht? Glauben Sie an den Weihnachtsmann?

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Hermann Eichhorn

Federale Geschwüre

Wann kommt die Besinnung, dass ein Bundesland, so klein wie Bremen, keine Ressourcen generieren kann um aus dem Sumpf aus undefinierter Hansefreiheit, Missmanagement und bewiesener Talentlosigkeit sich jemals befreien kann. Es wird ein Kostenapparat wie ihn die großen Flächenländer unterhalten auf dem Rücken einer Bevölkerungsbasis durchgefüttert, die nie in der Lage sein wird das zu verkraften. Wir brauchen eine Federale Gebietsreform in Deutschland, weil die 16 Länder scheinbar nur da sind, um genügend Posten in Landesparlamenten mit hohen Gehältern, sicherer Pension für die Parteigünstlinge bereitzuhalten, die sonst nur Bürgermeister einer mittleren Großstadt wären, wie Hannover oder Nürnberg. Berlin, Bremen, Hamburg und Saarland gehören haben als Bundesland keine Perspektive. Aber auch Länder wie Rheinland-Pfalz und Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, könnten sich zusammenschließen ohne dass man Nachteile befürchten müsste, außer für Posten und Pensionen von Parteigängern.

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Gerhard Katz

Das "Bundesland" Bremen

verdankt seine Existenz der Neuordnung unseres Staatsgebietes durch die Alliierten.

Hätten die USA nicht einen Nachschubhafen in "Eigenregie" beansprucht, wäre die Hansestadt Bremen anstatt zur US- zur britischen Besatzungszone gekommen und in dem neuen Land Niedersachsen aufgegangen.

So wie die Hansestadt Lübeck (zwangsweise) in dem neuen Land Schleswig-Holstein aufging.

Eine Neuordnung der Bundesländer, verbunden mit der Abschaffung lebensunfähiger Kleinstaaten, ist längst überfällig.

Wenn die Posten, Pöstchen und Pfründen nicht wären...

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.10.2012 15:43 Uhr
Ulrich Baare
Ulrich Baare (Zagreus) - 15.10.2012 15:43 Uhr

Herr Katz

Ich weis es nicht - gehe aber davon aus, dass auch Bremen einen Speckgürtel hat.

Letztlich dürfte das problem einfach darin liegen, dass man auf Dauer nicht mehr Geld ausgeben kann, wie man einnimmt.
Wenig einnehmen tut ein Staat dann, wenn wenig geld vorhanden ist - sprich hier: wenig Arbeit und somit potentiell Steuerzahlfähige.
D. h. wiederum: die anzahl derer, die keine Arbeit haben dürfte steigen - und somit die Anzahl derer, die Hilfsbedürftig sind.
Und diese dürften vor allem Parteien wählen die ihnen da eine 'Erlösung' versprechen (ist wie in Gr.) - hier: die SPD und die Grünen vor allem.
Parteien, die eben überall Not sehen und es per staatl. Mitteln zu beheben versuchen.

Der Denkfehler mMn. besteht einfach darin nicht einsehen zu wollen, dass, wenn die Einnahmen eine bestimmte Grenze unterschreiten, es 'natürlich' zu Not kommen muss.
Also holt man sich das Geld wo anders her - hier vom 'reichen' Süden - bis der halt auch nciht mehr kann...

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Gerhard Katz

Herr Baare,

hat Bremen etwa keinen "Speckgürtel"?

Dann ist es in der Tat schon sehr weit heruntergekommen.

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Ulrich Baare
Ulrich Baare (Zagreus) - 15.10.2012 11:47 Uhr

Zu einfach gedacht.

Ganz so einfach ist es nicht.
Beispiel: Berlin-Brandenburg.

Berlin würde sehr gerne mit Brandburg fusionieren und in dieser Richtung gab es schon einmal eine Volksbefragung.
Ergebnis war, dass eine deutliche Mehrheit der berliner mit Brandburg fusionieren wollten.
Auf Brandenburgerischer Seite ah es hingegen umgekehrt aus: ein deutliche mhehriet wollte absolut nicht mit Berlin fusionieren.
Verständlicherweise: Sehr viele wohlhabende leute leben im brandenburgerischen Speckgürtel um Berlin herum - sie gehen in Berlin arbeiten, zahlen aber Steuern in Brandenburg.
Die Brandenburger würde also bei einer Fusion weniger Geld zur Verfügung haben, dafür aber eine ziemlich kaputte, völlig überschuldete Stadt mit sehr vielen sozialen Problemen.

Prinzipiell gebe ich ihnen recht, dass kleine Stadtstaaten meist nicht überlegensfähig sind. Der Länderfinanzausgleich konserviert diese Zustände, da er unbeschränkt gilt und die schmerzhaften sanierungseinschnitte darum allzuoft verschleppt werden.

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heinz messerschmidt

Bremen

so einfach kann man es sich machen ,wenns nicht reicht steuern erhöhen -von anderen nehmen ohne schlechtes gewissen .das muss ein ende haben endweder wird die verteilung gestoppt oder die länder müssen fusionieren !!!
auch politiker müssen für unfähigkeiten oder fehlleistungen bestraft werden !!!!

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Axel Lüssow
Axel Lüssow (alsigma) - 15.10.2012 10:35 Uhr

Eine der wenigen ehrlichen Aussagen zur Länderfusion, danke...

... "Ein fusioniertes Bundesland würde deutlich weniger Geld aus dem Länderfinanzausgleich bekommen. Unsere strukturschwache Region würde mehrere hundert Millionen Euro im Jahr verlieren, wenn wir unsere Eigenständigkeit aufgäben."

Klar, dass das so nichts wird - wieso wird dieses Problem nicht offensiver angegangen und den Stadtstaaten ein Fusionskonzept angeboten, dass sie auch ihren eigenen Bürgern bei einer Volksabstimmung verkaufen können? Das wäre im Interesse aller - der Föderalismus spart Geld durch Abbau von Redundanzen, und die strukturschwachen Regionen haben keine sofortigen Nachteile.

Die Antwort ist, dass die "Geberländer" mit der derzeitigen Situation gut auskommen und sich um die eigentliche Grundsatzfrage herumdrücken können, die hinter der platten "mir zahlet nix" Debatte steht (die auch hier zelebriert wird, egal ob es um Griechenland oder Bremen geht): Sollen strukturschwache Regionen eine Mindest-Infrastruktur erhalten oder muss der Mensch der Arbeit folgen?

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Norbert Czech
Norbert Czech (nczech) - 15.10.2012 10:30 Uhr

Drittklassigkeit

Nur das "demokratische" System bietet solchen Drittklassigen Karrieremöglichkeiten. Niemals selbst etwas geschaffen, nur Anträge gestellt und bewilligt bekommen; allerdings mit immer mehr Nullen. So ein Dasein besteht halt nur aus Rechtsansprüchen gegenüber Dritten - tränenrührig "Solidarität" genannt. Kein Wort darüber, wie man die Zahl der Hartzer reduziert; kein Wort, wie man die Schulqualität zumindest an den Durchschnitt heranführt. Der Bremer Hartzer und die Bremer Finanzsenatorin: Seelenverwandte.

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Gerhard Storm

HB fast wie GR: Zuviel Beamte, zu wenig Einnahmen, unfähige Politik, Fass ohne Boden!

Sozialistische Mißwirtschaft kann am Bsp. Bremen - analog GR - studiert werden: Ineffektive sozialistische Alle-Gleichglücklichmacher-Politik, Horizont mit Strukturverbesserung nicht erkennbar. Auch nicht, ob und wann das Fass ohne Boden seine Funktion beendet. Rechnungshof ohne Chance.

Uneinsichtige Finanzsenatorin mischt sich in Bildung ein - ohne Geld. So kann man mit Bremen keinen Staat machen!

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