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BND-Studie Amerika wird unabhängig von der Golfregion

 ·  Amerika produziert selbst immer mehr Öl und Gas. Die Großmacht wird sich darum weniger um die Sicherheit im Nahen Osten kümmern, erwartet der Bundesnachrichtendienst. Für China ist das schlecht, für Deutschland gut.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (37)
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Bernd Steinhoff

BND nutzt iea-Analyse falsch

der BND hat keine Öl-Expertise, er nutzt also die Berichte der iea und z.B. eia, zwischenstaatlicher oder staatlicher Energie-Informations-Agenturen. Damit gibt er diesen Berichten keine zusätzliche Bestätigung.

Noch dazu erscheint die geopolitische Schlussfolgerung übertrieben, da ja die USA, wie im vorigen Kommentar aus dem iea-Bericht zitiert, keineswegs ölunabhängig werden. Die USA werden weiterhin den Zugang zum Öl am Golf sichern.

Sollte der BND nur Presseartikel zum aktuellen Bericht der iea, dem weo2012, ausgewertet haben, wäre das mehr als peinlich.

Frau Gruber argumentiert auf Basis oberflächlicher Rezeptionen des weo2012. Hermetische Denkgebäude sind schwer zu erschüttern, doch habe ich mir im vorigen Kommentar die Mühe gemacht, genau zu zitieren, damit faktenorientierte Menschen meine Darstellungen überprüfen können.

In den USA wird demnächst mehr gefördert, anderenorts weniger, so dass insgesamt die Weltförderung nahezu unverändert bleibt.

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Gerhard Rohlfs

Das Fracking öffnet den USA ein Zeitfenster. Aber wird es auch genutzt?

Auswirkungen der Energieverbilligung:
Russland: Nachteil. D: Vorteil. OK.
Aber ebenso für China als Industriestaat, auch ohne Armada, da beidseitiges Interesse am Handel Öl gegen Industrieprodukte besteht.
USA: Geopolitischer Spielraum wird vorüberg. erweitert. OK.
Zum vermehrten Assembling importierter Teile mag es reichen.
Reindustrialisierung? Die führenden Industriestaaten müssen nicht die mit den grössten und billigst verfügbaren Energiereserven sein. Fracking erleichtert Reindustrialisierung, öffnet ein Zeitfenster, ist aber weder notwendige noch hinreichende Bedingung dafür anstelle von Planung und Organisation.
"Um Umweltschäden zu vermeiden, muss das Bohrloch hermetisch gegenüber dem Gestein abgedichtet sein." Schwierig, wenn die Methode Erdstösse verursacht.
Landwirtschaft: Guter Boden und sauberes Wasser in Zukunft wichtiger als Energieerzeugung. Ein noch funktionierender grosser Wirtschaftszweig könnte in Mitleidenschaft gezogen werden.
Grosse Trendwende also fraglich.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 18:16 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.01.2013 18:16 Uhr

noch funktionierender grosser Wirtschaftszweig " könnte " in Mitleidenschaft gezogen werden.

Was nicht alles könnte ?

Bedenkenträger sind einfach die positiven Erscheinungen unserer Zeit.

Eine Frage, was kann in der Zukunft noch gehen? Wer wird noch etwas essen und leben wollen, wenn nur noch die Bedenkenträger zuerst gehört werden?

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.01.2013 16:32 Uhr

Amerika wird unabhängig von der Golfregion und wie wird das mit China u Indien

Der wichtige Satz hier ist aber dieser :"Die Großmacht wird sich darum weniger um die Sicherheit im Nahen Osten kümmern"

Das ist ein weit größeres Thema als die Ölvorräte.

Weniger um die Golfregion kümmern ? Nicht mehr eingreifen wenn die Stammes und Religionskriege aber auch territorial Auseinandersetzungen in der Region ausbrechen?

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Hermann Rampf

Wir werden sehen...

...und ich werde es auch noch erleben, wie die Amerikaner um Hilfe rufen, weil sie Landstriche, grösser als Deutschland unbewohnbar gemacht haben.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 16:50 Uhr
Harald Sulzmann

Ich kann diese religoesen Apokalyptiker nicht mehr hoeren

Staendig wird irgendeine Katastrophe vorhergesagt. Ich erinner mich noch genau an die Helden vom Club of Rome Anfang der 70er. Demnach haetten wir schon seit dem Jahr 2000 kein Oel mehr. Die lineare Betrachtungsweise all dieser "Denkvereine" ist nicht zu ueberbieten. Nicht nur, dass man versucht heutige und vergangene Entwicklung in die Zukunft weiterzuschreiben, man unterschlaegt technischen Fortschritt, Produktivitaet etc. Ziel ist doch letztlich die Subventionstoepfe anzuzapfen. Im konkreten Falle wird die Fracking-Technologie zunehmend kostenguenstiger und der technische Entwicklungsstand ist deutlich weiterentwickelt und wird weiterentwickelt werden. Damit erreichen die USA auch auf diesem Gebiet einen Wettbewerbsvorteil. Der Return on Investment wird dabei wesentlich hoeher sein als die verschleuderten Milliarden in sinnlose Solar- und Windmuelprojekte von denen nur die Subventionsnehmer bisher profitiert haben.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.01.2013 16:12 Uhr

Offensichtlich keine Ahnung von den Größen und offensichtlich völlig übersehen, dass

sich solange diese unsere Erde existiert immer wieder regeneriert.

Nein die Zeitweise Verschmutzung nach den schlimmsten Unfällen oder Katastrophen nach einigen Jahrzehnten hat sich das regeneriert.

Wenn wir von Ressourcen reden dann kann doch niemand über so winzige Zeitfenster von sagen wir 50 oder 100 Jahren reden.

Nein wenn schon dann sind Zeitabstände von mehren Generationen das angebrachte Zeitmaß. Dass da einige hundert oder tausend Quadratkilometer zeitweise nicht mehr genutzt werden, soll das ein Problem darstellen?

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.01.2013 14:21 Uhr

Man mag es sehen wie man will. Zunächst steht eine starke Erweiterung der Energievorräte

im Raum. Alle die jeden Woche neu von der Energieverknappung ja der Endlichkeit faseln.

Die jedes Jahr, wie schon zu meiner Lehrzeit 1951 vom Berufsschullehrer gesagt bekamen ( damals gab es noch keine Ölheizungen u wirklich auf der gesamten Welt eventuell 2 Millionen Autos.) spätestens 1985 - 90 seien die Vorräte aufgebraucht, erfahren immer wieder von neuen, noch ergiebigeren ja nun sogar kostengünstiger zu erschließenden Öl u Gasfeldern.

Für die ständigen Weltuntergangs Propheten sind solche Artikel geradezu ein Horror.

Eines aber scheint mir sehr problematisch.

Gerade der arabische Raum wird, wenn die Interessenlage der USA abnimmt, sehr viel unsicherer. Die Kriegsgefahr zwischen den wirklich Mächtigen aber auch dem friedlichen EURopa als Gemeinschaft wird noch weiter abnehmen.

Der örtliche Krieg unter den Arabischen u Afrikanischen Länder wird ganz sicher das Problem der Zukunft.

Gut, dass immer wieder mehr u neue Bodenschätze erschlossen werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 17:25 Uhr
Wolfgang von der Beeck

War bei meinen Lehrern genauso

Das ich einmal ihrer Meinung bin Frau Gruber,hätte ich ja nicht fuer möglich gehalten.
Auch meine Lehrer, ueberwiegend hoch- und höchst intelektuelle Mitglieder der gruenen Partei,
haben uns Jugendlichen in den 70igern erzählt in 20 Jahren wäre das Öl alle.
Natuerlich haben diese Kapazitäten nur diesem nutzlosen Club of Rome nachgeplappert und fuhren selbst natuerlich ausserordentlich verbrauchsstarke Fahrzeuge.
Sicherlich werden die Ölvorkommen eines Tages erschöpft sein,aber wann das sein wird weiss Niemand und der BND erfährt es sicherlich zu letzt.

so long

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Bernd Steinhoff

Energieeffizienz entscheidend, auch für USA

Die USA verschaffen sich durch Fracking ein Zeitfenster von vielleicht 10 Jahren, ihre Energieverschwendung zu verringern. Mit 17 to CO2-Ausstoß pro Kopf ist ihr Verbrauch fossiler Energien fast doppelt so hoch wie in Deutschland mit 9 to CO2/Person. Bezogen auf das Jahr 2035 schreibt die iea im "world energy outlook 2012", Seite 76, dass die USA ihren Ölimport von heute 50% auf dann 30% verringern können. Immerhin. Unabhängigkeit von Ölimporten sieht aber anders aus. In der Grafik Seite 77 sieht man, dass Schieferöl an den Importeinsparungen 2035 nur noch einen Anteil von 15% hat, effizienterer Verbrauch dagegen 65%!

Ölpreise bilden sich weltweit. Hierzu kann man im weo2012 nachlesen, dass die weltweit zur Verfügung stehende Ölmenge 2035 nahezu unverändert ist. Damit gilt weiterhin der Satz des Chefökonomen der iea: "Verlassen Sie das Öl, bevor es Sie verlässt."

Wichtiger als Schieferöl-Fracking ist wirtschaftliche Energieeffizienz umzusetzen, auch in Deutschland.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 16:26 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.01.2013 16:26 Uhr

Nein kein Zeitfenster sondern eine ganz neue Perspektive.

Eine Unabhängigkeit von einer Dimension die man im Zusammenhang mit anderen noch lange nicht erschlossenen Ölfeldern vor den Küsten Amerikas sehen muss.

Noch immer wird die Mehrzahl der Stromproduktion durch Kohle besorgt.

Wenn es stimmt, dass 2020 - 25 die USA autark nicht mehr von Vorderasien abhängig ist dann heißt das ist der Beginn ab wann USA unabhängig ist.

Der mehr als blöde Spruch das Öl würde dich verlassen läuft schon seit über 60 Jahren der Entwicklung hinter her.

Immer wieder wurden neue Gebiete erschlossen und viele sicher ein Mehrfaches dessen was man heute kennt wird man morgen oder in hundert Jahren finden.

Ja man wird auch andere Energien nutzen. Die Versorgung der USA mag heute ein Thema sein.

Ist es das wirklich ?

China - Indien - Afrika aber auch Südamerika sind das nicht weit größere Anforderungen der Zukunft.

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Günter Busse

Ja, unsere "Geheimdienstexperten", haben mal wieder.....

ja, was eigentlich? Sie haben aus allgemein zugänglichen, also öffentlichen, Quellen eine
"vertrauliche" Studie zusammengebastelt. Wollen sie damit mal wieder ihre Existenzberechtigung unter Beweis stellen? Da sie auf den arabischen FRühling auch erst
aufmerksam geworden sind, als dieser ausbrach, müssen sie mal wieder Kompetenz vorspielen.

Das sog. Fracking lohnt sich erst ab einem bestimmten Ölpreis, sollte die Opec den Ölpreis senken, könnten die USA mit diesem Verfahren ziemlich alt aussehen, und ein Export dürfte
schwerfallen. Dieser Gedanke taucht in der aus öffentlich zugänglichen Quellen (sprich westlichen Medien) abgeschriebenen "Studie" gar nicht auf.
So hat man den Eindruck, das sich hier Wunschdenken und Spekulation vermischen.
Und dann die Interpretation, das die (angebliche) Selbstversorgung der USA für China schlecht wäre....Ein sinkender Ölpreis wäre für China ein Lottogewinn, und eine Transportsicherung überhaupt kein Problem.
Vorschlag: In die runde Ablage.

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Vespasia Pellegrino

Apple: Back in the USA

Apple verlegt bereits Produktionsstraßen für Hardware aus Asien zurück in die USA. Der chinesische Hersteller Foxconn, bei dem Apple produzieren lässt, hat dort bereits mehrere Stützpunkte. Wenn diese Verlagerung nicht nur bei Apple funktioniert, siegen die USA ökonomisch in diesem Jahrhundert auf ganzer Linie. Und die Deutschen treten im Keller ihren Fahrrad-Dynamo.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 15:16 Uhr
Franz Nagel
Franz Nagel (FN57) - 18.01.2013 15:16 Uhr

Ja, einige iMacs sind jetzt "Assembled in USA". Apple hat dafür 100 Mill. $ ausgegeben...

...und das ist für eine Firma, die 41 Mrd. $ Gewinn gemacht hat, noch keine bedeutende Investition. Aber es läßt erkennen, daß man mögliche Vorteile erkunden will. Die liegen allerdings nicht in der Stromrechnung, sondern in mehr Konrolle über die Produktionsdetails.

Der durchschnittliche Stundenlohn für Produktionsarbeiter war 2010 in China etwa 2,00 $ und in den USA 34,75 $. Würde Apple seine iPhone-Produktion von FoxConn in Shenzen in die USA verlegen, würde das 25 Mrd. $ mehr Lohnkosten im Jahr bedeuten, und die wird Apple auch in absehbarer Zukunft nicht an der Backe haben wollen, denn die fräßen vom Gewinn das meiste wieder auf. Nichts spricht dafür, daß die USA nun wieder zu der Fabriknation werden, die sie einst waren.

Ich empfehle zwei Artikel, die bei Forbes zu lesen sind: Baizhu Chen schriebüber "The Real Reason the U.S. Doesn't Make iPhones: We Wouldn't Want To", und im Dezember erklärte John McQuaids, "Why Apple Is Bringing Manufacturing Back To The United States".

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Marcus Felbs
Marcus Felbs (Felby) - 18.01.2013 09:54 Uhr

Wunschprognose oder desinformation

Schwer nachzuvollziehen. Man kannte schon das Potenzial dieser technik seit Jahren, aber die ist sehr teuer und eben auch extrem umwelt gefaehrdent. Also haben die Amis lieber in Ihre Streitkraefte investiert, um seit 10 Jahren Ihren WuergeGriff auf den Nahen Osten Auszubauen. In Irak laeuft es ja wunderbar, da wird das Oel gepluendert zu kosten wie man sie aus den 50er kennt. Und das sollen die jetzt alles stehen lassen wegen Fracking in USA??? Vielleicht hat der BND ja lediglich eine Werbungsbroschure fuer Fracking abgeschrieben...

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Willem Jan Van der Woude

Energie arm Europa

Geo-politisch bleibt Europa abhänglich von Zulieferern. Und damit erpressbar.

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Günter Blümel

Karten neu gemischt

Der BND als Geheimdienst wird hoffentlich auch noch weiter gehende Überlegungen zu Papier gebracht haben, die nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt sind. 2020 ist nicht weit in der Zukunft. Militärische Kapazitäten und strategische Ausrichtungen kann man nicht von heute auf mogen komplett verändern. Ist Fracking so sicher, wie die USA sagen, oder so gefährlich, wie andere sagen? Beides zugleich wohl eher nicht. Für die Weltklima-Problematik ist mehr billiges Öl wohl keine besonders gute Nachricht. Die Karten werden augenscheinlich neu gemischt, aber die Spieler bleiben erst einmal dieselben.

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Wolfgang von der Beeck

BND=teuer und nutzlos

Kennt hier Jemand irgend einen Erfolg oder irgend eine Leistung die der der BND jemals verbuchen konnte ?
Vermutlich war meine Oma immer besser informiert wie die.
Der BND ist eine Ansammlung von Wichtigtuern,die sich gut bezahlt ,ueberversorgt mit fragwuerdigen Nutzen nun in Kaffesatzleserei versuchen.
Deutschland tut sowieso nur das,was Onkel Sam erwartet.
Und ueberhaupt.Was will ein Land,das sich selbst abschafft mit einem Nachrichtendienst ?

so long

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Ernst Maier
Ernst Maier (em1234) - 17.01.2013 22:54 Uhr

Das setzt erneuerbare Energien zusätzlich unter Druck

Eine der Grundannahmen mit der die deutsche EEG-Politik gerechtfertigt wird ist nicht nur, dass Deutschland Vorreiter in Sachen erneuerbare Energien sein soll, sondern auch, dass diese gewinnbringend exportieren werden sollen. Unter diesen geänderten Bedingungen sehe ich da schwarz. Schwellenländer werden jetzt erst recht auf konventionelle Energie/Atomenergie setzen.

Sowohl die überhasteten Atomsausstiegspläne als auch die EEG-Ziele erscheinen unter diesen Vorzeichen immer idiotischer.

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Karl Dietrich Naumann

Das wird in Deutschland schon seit 60 Jahren gemacht !

Erst jetzt sind die Grünen darauf gekommen, das das ihr einseitiges ideologisches Energiekonzept gefährdet und plötzlich wird mit den bekannten Angstscenarien eine
Gegenbewegung aufgebaut. Man sollte froh sein, dass man auf diese Weise Zeit
und viel Geld sparen kann, um eine breite, gut durchdachte Energieversorgung
aufzubauen.

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Christian Heine

Energiewende auf 'amerikanisch'

Sie wissen eben wie man es macht. Eine massive Reindustrialisierung dank billigster Energie steht den USA bevor und läuft schon. Während sich Deutschland mit seinem Windmühlenstrom an astronomischen Preisen zu knabbern hat.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 00:51 Uhr
Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 18.01.2013 00:51 Uhr

Windmühlen, an astronomischen Preisen zu knabbern,

besonders, wenn man sie noch nicht einmal sieht, "OFF"shore. Eine geniale Idee und Konstruktion des Herrn Ing grad. Potemkin.

Die Energiewelt ist im Umbruch, ob die Energiewende nun amerikanisch ist, die unsrige ist nicht besser, da sie ebenfalls auf Verbrauch ausgelegt ist, die Stadtwerke wollen schliesslich verdienen, Posten und Honorare verteilen können.

Die Gesamtveranstaltung wird noch besser oder kafkaesker, wenn erst einmal der arabische Frühling sein historisches Werk der Destablisierung vollzogen hat und sich das französische Käsebrötchen, belegt mit Harzer Roller, in den Fängen des algerischen Geheimdienstes verheddert haben wird.

Die offenen Rechnungen sind in der Tat astronomisch, da nutzt auch das Gesäusel des Würselener Bademeisters nichts.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis auch Europa vom Frühling erfasst wird, danach kommt nicht der Winter, die Eiszeit.

zum Grusse

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Harald Sulzmann

Stimme zu Herr Heine

Der Umwaelzungsprozess in den USA ist gerade voll im Gange. Die USA werden sich in den naechsten Jahrzehnten deutlich veraendern. Leider verkennen dies viele Foristen in ihrer Arroganz und Unkenntnis.

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Franz Nagel
Franz Nagel (FN57) - 17.01.2013 21:59 Uhr

Läßt Apple das iPhone in China bauen, weil in den USA der Strom zu teuer ist?

Hat Levi's wegen der Benzinpreise die Jeansfertigung nach Asien verlagert?

Was kann Energie schon ausrichten - gegen Armeen von Asiat(inn)en, die für ein paar erbärmliche Kröten 7 Tage die Woche schuften, in keiner Gewerkschaft sind, und sich, wenn es Unruhe gibt, von Ordnungskräften zusammenknüppeln lassen wie einst unter Kaiser Wilhelm?

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Egon Weissmann
Egon Weissmann (EgonOne) - 17.01.2013 19:45 Uhr

Hat man den Kalten Norden vergessen?

Ich bin ueberrascht dass diese BND geopolitische Analyse keine Bemerkungen ueber Amerka's Nachbar macht, der anscheinend soviel Oel und Gas nach dort liefert wie Saudi Arabien.
Enorme Gelder gehen zur Zeit in Pipeline Projekte um Energy aus West Kanada nach USA (Texas Raffinerien) zu schicken. Erweiterungen werden bald die Ostkueste Kanada's , und Kalifornien beliefern.
Zugleich werden Pipelines die Produktion der Alberta und Bakken Felder in North Dakota per Piepline an die Westkueste liefern.
Und kaum beachtet scheint die wachsende Partnerschaft Chinesischer Staatsfimen in den Kanadischen Oel und Gas Produzenten.
Kaum eine Bemerkung ueber den Kauf Kanadischer Energie Firmen bei China.
Es scheint dass Asien der neue grosse Markt fuer Nord Amerikanische Energy wird.
LNG Terminals werden demnaechst gebaut und diese Entwicklung zusammen mit Produktion durch "fracking" wird die Situation uebe die naechsten Jahre bedeutend aendern.
Was dann, fuer "Amerika"?

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Gerhard Katz

Wer sagt denn,

dass China nicht auch über diese "neuen" Energien verfügt?

Und vor allem, was sagt der Weltuntergangs-"Club of Rome"? Die "Wissenschaftler" sind so still...

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Christina Alwin

"There will be blood"

Filmtitel über die zeit als in den USA das Öl entdeckt wurde.
Ich Erspare mir jegliches weitere erläutern.

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Peter Schmidt

Liest jemand beim abschreiben?

"Amerika produziert selbst immer mehr Öl und Gas. Die Großmacht wird sich darum weniger um die Sicherheit im Nahen Osten kümmern, erwartet der Bundesnachrichtendienst. Für China ist das schlecht, für Deutschland gut."
Kaum mal eine so zynisch verfälschende Einleitung gelesen.
Für Deutschland ist es also gut, wenn sich Amerika weniger um die Sicherheit im Nahen Osten kümmert? Weil sich der Nahe Osten dann selber abschafft? inklusive Israel und Palästina?
Ah nein der BND kommt ja noch zu Wort: Weil wir dann von Nigeria beliefert werden. Nach der Endlösung des Nahost-Konflikts.

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 17.01.2013 18:58 Uhr

Kaffesatzleserei

Alles was hier dargestellt ist k a n n so eintreten, das Gegenteil genau so gut. Es einfach vermessen, solche Prognosen auf zu stellen. Gegen diese für die USA überaus optimistische Auslegung sprechen vor allem die negative US-Handelsbilanz (letzter Monat mit neuem Rekord). Dazu kommt, daß täglich für 100 mio. USD Produktivkapital in chinesischen Besitz übergehen. Unkalkulierbar aber in jedem Fall ein hohes Risikopotential wird die Konfrontation mit dem Islamismus bleiben.

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17.01.2013, 11:01 Uhr

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