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Nach Studie : Wissenschaftler korrigieren Angaben zum Betreuungsgeld

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Bildungsferne Familien entscheiden sich wegen der Förderung gegen die Kita. Bild: dpa

Das Betreuungsgeld ist schlecht für die Chancengleichheit, sagt eine neue Studie. Eine wesentliche Zahl mussten die Wissenschaftler nun aber korrigieren.

          Die Autoren der Studie, wonach besonders Eltern aus bildungsfernen Schichten lieber Betreuungsgeld beziehen als ihren Nachwuchs in die Kita zu schicken, haben eine wesentliche Zahl in ihrer Untersuchung korrigiert. In der jetzt im Internet veröffentlichten Fassung bleibt es zwar grundsätzlich bei der Aussage, dass mit steigendem Bildungsniveau der Familien zugleich auch der „monetäre Anreiz“ des Betreuungsgeldes nachlässt, jedoch wurden die Prozentangaben über die Vorbildung der Eltern berichtigt. Dies wurde der dpa am Dienstag von den Autoren bestätigt. Der „Tagesspiegel“ (Dienstag) hatte darüber zuerst berichtet.

          „Von den Familien, in denen kein Elternteil einen Bildungsabschluss besitzt, stimmten 31 Prozent der Aussage zu, das Betreuungsgeld sei Grund für die Betreuungsentscheidung gewesen; bei einem Hauptschulabschluss sind es 23 Prozent“, heißt es jetzt in der Internet-Fassung mit Blick auf den Beschluss, die Kinder nicht in eine Kita zu schicken. Bei Familien mit mittlerer Reife reduziert sich dieser Anteil auf 14 Prozent, bei Akademikern gar auf 8 Prozent.

          In dem der dpa vorliegenden ursprünglichen Text der Wissenschaftler, der Grundlage für die Berichterstattung am Sonntag war, heißt es hingegen: „Von den Familien, in denen kein Elternteil einen Bildungsabschluss besitzt oder die als höchsten Bildungsabschluss einen Hauptschulabschluss nennen, bejahen 54 Prozent die Frage, das Betreuungsgeld sei Grund für die Betreuungsentscheidung gewesen.“

          Die beiden Elterngruppen und die Prozentangaben seien in der Vorfassung fälschlicherweise addiert worden, bestätigten die Autoren.

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