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Beitragsrückerstattung Techniker-Versicherte bekommen Geld zurück

 ·  Die Techniker-Krankenkasse hat hohe Rücklagen - und nutzt sie jetzt, um ihren Versicherten Geld zurückzuzahlen. Wie viel sie zahlt, steht noch nicht fest. Sicher ist aber: Wer das Geld haben möchte, kann noch in die Kasse wechseln.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (23)

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Winfried Kurz
Winfried Kurz (kuwi) - 18.09.2012 17:16 Uhr

Versicherte bekommen Geld zurück

Nach dem 5 Milliardenloch eine Umstellung des Gesundheitssystems. In den Apotheken ein neues Vergütungslsytem, 2004 erstellt, rückwirkend auf die Zahlen von 2002 und seither nicht mehr so richtig verändert. Zwangsrabatt der Pharmahersteller pro Packung von 16 5 Prozent an die Kassen, Zwangsrabatt der Apotheken von jeder verkauften Packung Arzneimittel ( freiwillig in den 90 ern eingeführt und zwangsweise beibehalten). Umstellung in den neuen Gesundheitsfond mit neuen und schmäleren Leistungskatalogen und entsprechenden Einsparungen. Zwangsrabatte der Pharmagroßhändler an die Krankenkassen. Die Angst vor der drohenden großen Krise hat Vieles verändert.
Dann die Wende. Die wirtschaftlichen Jahre laufen ungebremst weiter. Die Mitglieder zahlen fleissig ein. Die große Krise bleibt aus.
Wem gehören jetzt die 22 Milliarden?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.09.2012 10:56 Uhr
Winfried Kurz
Winfried Kurz (kuwi) - 19.09.2012 10:56 Uhr

Versicherte bekommen ihr Geld zurück

Ich habe noch nie davon gehört, dass Leistungsträger, die einem Leistungsanbieter in der Patsche mit beträchtlichen Leistungen aushelfen dürfen müssen, um den eigenen zusätzlichen Hilfseinsatz geprellt werden, wenn sich der Leistungsanbieter wieder erholt hat, und dass der Leistungsanbieter vergisst, auf das ursprüngliche Mass zurückzustellen. Das scheint jedoch eine systemeigene Eigenschaft in diesem Gesundheitswesen zu sein, denn die Kassen haben noch kein Zeichen davon erkennen lassen, dass die Zwangsrabatte wieder zurückgefahren werden.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.09.2012 17:38 Uhr

Denen die die Beiträge bezahlt haben. Dass die Leistungsanbieter

in die Pflicht genommen werden ist doch die Grundlage eines jeden Systems.

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fridolin hinterhuber

Anlass.

Ob bei der Altersvorsorge oder wo auch immer: Stets wird einem eingeflüstert,etwas für schlechte Zeiten auf die hohe Kante zu legen.Warum kann man den Kassen nicht empfehlen,für ebensolche Zeiten vorzusorgen und sich ein Polster anzulegen?Stattdessen üben sich,wie letztens geschehen,die Ärzte in Protest,um etwas vom großen Kuchen der Beitragszahler abzubekommen.Jetzt warte ich auch noch auf den Aufschrei der Zahnärzte,die ja bekanntlich hart an der Grenze zur Armut leben.Es ist schon seltsam: Schreien Ärzte Zeter und Mordio,bekommen sie,was sie wollen;für die Müllkutscher etwa,die man,zugegeben platt gesagt,ebenso nötig braucht gilt das noch lange nicht,obwohl auch sie Erpressungspotential hätten.Aber es sind halt keine eloquenten Akademiker im weißen Kittel...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.09.2012 17:13 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.09.2012 17:13 Uhr

Eine Versicherung unter derzeit rund 165 Krankenversicherungen

kann nur die Risiken versichern und darf niemals Sparkasse sein. Nein die gesetzlichen Krankenversicherungen dürfen nur vernünftige angemessene Rücklagen bilden. Da aber bei den Krankenkassen schon heute mehr als 22 Milliarden € angesammelt sind muss bei dauernd weiter steigenden Einnahmen und geringeren Ausgaben durch verantwortliche Verwaltung der temporäre Überschuss an die Beitragszahler zurück gereicht werden. Die Sozialsysteme schwimmen durch die hohe Beschäftigung und auch Tariferhöhungen wie Rentenerhöhungen in Geld.

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udo fischer
udo fischer (udo44) - 18.09.2012 14:04 Uhr

Reine Neukundenwerbung

Wenn die TK nicht abhängig von den eingezahlten Beiträgen, das Geld zahlt, dann ist das nur eine teure Neukundenwerbung. Wie krank ist dieses System?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.09.2012 18:37 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.09.2012 18:37 Uhr

Das ist doch nicht das Thema. 165 Krankenkassen sind auf jeden Fall zu viele.

Und 22 Milliarden € und jeden Monat weitere zusätzliche Milliarden € weil die Wirtschaft brummt und die Versicherten dank höherer Löhne und Renten exakt soviel mehr an Beiträge zahlen müssen. Jede Tariferhöhung spült exakt genau den gleichen % mehr an Beiträgen in die Gesetzlichen Kassen. Es spielt auch keine Rolle ob nun 8 oder 9 Millionen Versicherte in einer Kasse versichert sind. Ein Vergleich mit Produktionsbetrieben ist unsinnig. Krankenkassen sind Verwaltungen und niemals Gewinn orientiert oder gar spekulativ ausgerichtet die für Eigentümer oder Investoren wirtschaften. Reguläre sehr breit gestreute
Versicherungsrisiken ohne plötzliche Katastrophen sind abzusichern. Nicht mehr und nicht weniger

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udo fischer
udo fischer (udo44) - 18.09.2012 17:45 Uhr

Frau Gruber :Grösse ist nicht immer gut

Die TK ist die zweitgrösste Kasse in Deutschland und strebt den 1.Platz an. Seitdem diese Kasse über Fusionen immer stärcker gewachsen ist, sind ihre Leistungen schlechter und ihre Beiträge teurer geworden.
Grösse ist nicht immer gut. Früher gab es das Lean Management als Begriff für eine gute Organisationsform. Viele Manager sind Ihren Thesen gefolgt und sind gescheitert.
z.B. : Piech von VW mit der Rolls-Royce Fusion
Schremp von Daimler mit der Chrysler Fusion
Auch viele Landesbanken haben uns mit dem Grössenwahn sehr viel Geld gekostet.
Jede grosse Organisation wird mit wachsender Grösse schwerfällig und unflexibel.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.09.2012 14:26 Uhr

Jede Kasse die ordentlich gewirtschaftet hat kann sich das leisten.

Natürlich ist diese Neukundenwerbung eine sehr sinnvolle. Wenn so nur 50.000 neu Versicherte oder mehr geworben werden, wird die wirtschaftliche Basis der TK sehr viel stärker. Ohne eine zusätzliche Verstärkung in der Mitarbeiterzahl und bei wesentlich bessere Streuung der Risiken wird ein Potential und Synergie gehoben. Das System wird noch gesünder. Nein es ist nicht krank. Es wird wirtschaftlicher. Letztlich leistungsfähiger.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.09.2012 12:54 Uhr

Fakt ist die Zahl der Versicherten und die Beiträge übersteigen mit 22 Milliarden €

die Kosten. Fakt ist der Staat hat jede wirtschaftliche Komponente und Wettbewerb durch Einheitstarife unterbunden. Dass die Geldvorräte durch einmalige Auszahlungen nicht weiter angesammelt werden ist vernünftig weil mit Einmalzahlungen auch bei Wiederholung nötige Reserven nicht angegriffen werden. Somit ein Sicherheitspuffer bleiben. Dass bei der TK durch erheblich mehr Mitglieder die Risikostreuung sehr viel günstiger wird ist ein nützlicher Nebeneffekt. Für alle Versicherten.

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Otto Meier

Wer das Geld haben möchte, kann noch in die Kasse wechseln?

Lieber Herr Mihm, Sie sollten die Menschen nicht auf's Glatteis führen, oder sind Ihnen die Folgen eines Versicherungswechsels, zumindest bei freiwillig Versicherten, nicht bekannt? Und die gibt es schließlich auch in den GKV.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.09.2012 14:47 Uhr
Christoph Duwald

GKV zu GKV

bei gesetzlicher zu gesetzlicher gibt es keinerlei Probleme.

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franz  feldmann

was für ein krankes Gesundheits-"system"

Laut Artikel können jetzt also noch Leute zur TKK wechseln, nur um die Prämie mitzunehmen. DAS ist doch wirklich die Absurdität auf die Spitze getrieben. Ich bin bei der TKK schon über meine Eltern, wäre ich nicht zufrieden, ich hätte irgendwann gesehen, welche Kasse mir besser erscheint. Aber zu einer Kasse zu wechseln, weil die eine Prämie ausschütten muss, - das drückt genau jene verlogene Haltung aus, die in unserer Gesellschaft in den letzten 15 A immer mehr gezüchtet worden ist. Mit langfristigem Denken hat das rein gar nichts zu tun, ist aber politisch gewollt und als "Konkurrenz ist die Triebfeder von..." angepriesen. Eine Kasse nennt sich seit Jahren "Gesundheitskasse", das ist auch so ein Euphemismus, der propagandistisch mit Wortzuckerhülsen der Realität aus dem Weg springt: Gerade diese Kasse ist in Kollegenkreisen die Verrufenste. Gerade in dieser Kasse hat das Bundesgesundheitsministerium die direkte Aufsicht...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.09.2012 14:30 Uhr
Rico Schulze

Stimmt nicht ganz

Nur ganz kurz: Die "Gesundheitskassen" unterliegen nicht der Aufsicht des BMG, sondern - als landesunmittelbare Kassen - der Aufsicht der Länder. Was Ihr Seitenhieb auf die AOKen soll, habe ich jedoch nicht ganz verstanden.

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Günter Niemann
Günter Niemann (Nemo_G) - 18.09.2012 11:18 Uhr

Das hat mich irritiert: Rücknahme der Praxisgebühr zu aufwendig?

Herr Baas: "... Lieber hätte man den TK-Kunden die Praxisgebühr erlassen. Das sei aber zu verwaltungsaufwändig, ..."
Wie ist das zu verstehen?
Das wäre doch generell ein Weg, die Kosten zu verrringern! Anscheinend hat die Gebühr doch nicht die erhoffte Steuerungsfunktion gezeitigt.
OT: Erinnert micht irgendwie an die sog. "Umweltzonen".

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.09.2012 11:27 Uhr
Matthias Frank

...

Das Problem dürfte sein, dass nicht ein Kasse allein die Praxisgebühr abschaffen kann, bzw. wenn man die Praxisgebühr wieder erstatten würde, wäre das wirklich ein bescheuerter bürokratischer Aufwand.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.09.2012 10:35 Uhr

Endlich eine gute Sache. Nicht weil es Geld regnet , nein weil das

ein wichtiger Schritt ist, dass noch einige Krankenkassen verschwinden und so eine natürliche Reduzierung auf weniger Kassen erheblich wirtschaftlicher für alle Versicherten in Deutschland wird. Das lange angepeilte Ziel maximal 25 Gesetzliche Krankenkassen rückt also näher.

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Michael Muscholl

So etwas nenne ich Veruntreuung

Die TK wird wie alle Kassen vom Steuerzahler mit Milliardengeldern gepempert, die in der Gesundheitsfond fliessen. Dieser und längst nicht mehr die Versicherten allein speisen die GKVs. Jetzt wird ein Wechsel zur TK einsetzen, weil GKV Versicherte anderer Kassen bei der TK Rückzahlungen abgreifen wollen, die eigentlich dem Staatshaushalt zustehen. So etwas nenne ich Veruntreuung von Steuergeldern. Aber ein Jahr vo der Wahl ist alles erlaubt, was gefällt.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.09.2012 12:04 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.09.2012 12:04 Uhr

Jeder versicherte bekommt Geld . Was soll denn der Arbeitgeber in dem Zusammenhang?

Dass in Deutschland der Arbeitgeber den Arbeitnehmer und Arbeitgeberanteil an die Krankenkasse zahlt steht so im Gesetz. Nur ist die Wirklichkeit anders. Für jeden Arbeitgeber ist AN wie AG Anteil eine Einheit und Bruttolohn. Insgesamt könnte der Arbeitgeber alles in einer Summe zahlen oder alles dem Arbeitnehmer auszahlen der dann selbst verantwortlich 100 % des Krankenkassenbeitrags abliefert. Es ist nur ein in Deutschland gewolltes Spielchen. Kein Arbeitgeber zahlt tatsächlich. Jeder Arbeitnehmer bekommt in Wirklichkeit um die 100 % Versicherungsprämie reduziert den Lohn netto ausgezahlt. Genauso ist es bei der Rentenversicherung. Die TK aber sieht immer nur den Beitrag des Versicherten und wer welche Anteile zahlt das interessiert die Versicherung nie.

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Michael Schubert
Michael Schubert (mfromg) - 18.09.2012 11:45 Uhr

Irgendwie ist das aber nicht richtig

Sie schreiben:
Die TK wird wie alle Kassen vom Steuerzahler mit Milliardengeldern gepempert, die in der Gesundheitsfond fliessen.

Sie haben recht mit Ihrer Behauptung, dass der Staat in den Gesundheitsfond einzahlt.
Nur sind die Gründe für diese Einzahlung nicht, dass die "Krankenkassen gepempert" werden, sondern dass der Staat diese Einzahlungen dafür vornimmt, das er den Beitragszahlern Lasten aufbürdet, die eigentlich Sache alle Steuerzahler wären, z.B. die Kostenlose Mitversicherung von Familienangehörigen. Schon da zahlt der Staat nicht die wirklichen Kosten ein, sondern macht das nach "Kassenlage". Also Vorsicht mit solchen Äusserungen.....

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Matthias Frank

...

Die AG zahlen doch eh schon ~1% weniger. Bis das abgeschmolzen ist, kann viel ausgezahlt werden.

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Günter Haberland

Und was ist eigentlich

mit der Rückerstattung des Arbeitgeberanteils?

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.09.2012 10:47 Uhr

Kurzsichtige mögen das Geld verplempern nennen.

Insgesamt aber ist es dauerhaft eine erhebliche Kostenreduzierung für alle Versicherten.
Der Zuschuss aus Steuermitteln wird auf alle Versicherten und alle Krankenkassen verteilt und viele arbeiten eben nicht wirtschaftlich oder sind zu klein um die großen Risiken zu tragen.
Wenn die nicht wirtschaftlich arbeitenden mit zu großem Verwaltungsaufwand verschwinden dann ist die Entlastung des Staatshaushalts sicher eher möglich. Für die Zukunft ist es auf jeden Fall eine gute Entwicklung. Für alle Versicherten und die Gemeinschaft auch deshalb weil gerade die TK schon sehr lange für sparsames Wirtschaften bekannt , die Sorgfaltspflicht erfüllt.

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Jahrgang 1960, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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