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Tarifverhandlungen : Beamtenbund droht mit Streiks in Kitas und Straßenbahnen

  • Aktualisiert am

Klaus Dauderstädt verlangt 8000 neue Stellen für die Polizei. Bild: dpa

Verkehrsbetriebe, Kitas und Ämter: Beamtenbund-Boss Dauderstädt droht mit Warnstreiks. Und im Bereich der Polizei verlangt er noch etwas anderes.

          Im öffentlichen Dienst in Deutschland drohen Warnstreiks. Der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes (dbb), Klaus Dauderstädt, kündigte in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ Ausstände noch vor der zweiten Runde in den Tarifverhandlungen für die rund zwei Millionen Bediensteten von Bund und Kommunen am 11. April an.

          Betroffen sein könnten Verkehrsbetriebe mit Straßenbahnen und Bussen, Zulassungsstellen, Kindertagesstätten und Ämter. „Zwischen der zweiten und dritten Runde am 28. April könnten sich die Warnstreiks noch verschärfen, wenn die Arbeitgeber sich absolut nicht bewegen“, sagte er weiter.

          Orte und Zeitpunkte für die angekündigten Aktionen stehen nach Dauderstädts Worten noch nicht fest. Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund fordern für die Beschäftigten in diesem Bereich sechs Prozent mehr Lohn. Die Arbeitgeber lehnen das als zu hoch ab.

          Der Deutsche Beamtenbund fordert darüber hinaus zum Abbau von Millionen Überstunden wegen der Flüchtlingskrise 8000 zusätzliche Stellen in der Polizei sowie einen früheren Ruhestand. Die vom Bundesinnenministerium zugesagten 3000 neuen Stellen für die Bundespolizei reichten nicht aus.

          Quelle: ala./Reuters

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