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Bankenrettung An die Sparer

 ·  Es ist möglich und richtig, die Sparer an der Rettung ihrer Bank zu beteiligen. Das sollte Usus werden.

Artikel Lesermeinungen (55)
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Lesermeinungssuche (gesamt):
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Egon Purmann
Egon Purmann (Epur) - 15.04.2013 10:34 Uhr

Versehen.

Die Verbindlichkeiten meiner Bank sind sogar 2.500 Mio. zu 163 Einlagen.

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Egon Purmann
Egon Purmann (Epur) - 15.04.2013 10:22 Uhr

kleiner Nachtrag

Für die Bonitätsprüfung seiner Bank braucht man sich nur den letzten Offenlegungsbericht nach § 26a KWG vornehmen. "Gesamtbetrag des modifizierten verfügbaren Eigenkapitals nach § 10
Abs. 1 d Satz 1 KWG" vergleichen mit "Gesamtbetrag der Forderungen".
Bei meiner Bank ist das Verhältnis von Einlagen ca. 163 Mio. zu Verbindlichkeiten 1.500 Mio. Ich werde meine Konsequenzen ziehen.

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Egon Purmann
Egon Purmann (Epur) - 15.04.2013 09:45 Uhr

Bonität der Banken prüfen! sofort!

Bonität der Banken prüfen, liebe FAZ, das ist eine suuuper Idee. Dann würde man bei allen Banken feststellen, dass die mehr oder weniger pleite sind. Und dann würden die Leute Schlange stehen vor den Banken und ihr Geld zurück verlangen. und dann würden die Banken schließen und Polizei davor stellen ... Die Banken brauchen nämlich nur 2% Eigenkapital zu besitzen. Das bedeutet 98% der Kredite sind ungedeckt! Da steht nichts dahinter als Luft! und das ist völlig legal! Man sollt also unbedingt die Bonität seiner prüfen! Vielen Dank liebe FAZ für den Tipp!

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Jens Fabry M.A.

Wieso eigentlich?

Mir gefällt die einseitig der Argumentation nicht. Als "Sparer" sind meine Ziele bescheiden (zumal der Zinssatz auf Sparkonten nicht gerade hoch ist). "Ich" möchte meine Zahlungen tätigen und "mein" Geld sicher wissen (sicherer als im Sparstrumpf. Suche ich das Risiko, kann ich ja riskante Geschäfte tätigen. Es ist mir nicht verständlich, wieso sie aus dem Sachverhalt eines Sparkontos ein Einverständnis in die riskanten Geschäfte der Bank ableiten, die mir in der Regel nur einen geringe Verzinsung gewährt (und sich eine Einmischung in ihr Geschäftsmodel im Grunde verbietet). – Geht die Bank pleite, ist mein Geld futsch. Deshalb kann Ihre Argumentation nur als ein Plädoyer für die Abtrennung von Risikogeschäften in eigene Bereiche sein, damit Sparer mit diesen Risiken nicht behelligt werden. Dann kann haften, wer den Produkten und den Risiken zugestimmt hat. Sollte man dem vernünftigen Umgang mit Geld bei Banken nicht mehr vertrauen können, würde man die Mittel den Banken entziehen.

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Klaus Michael Strauss

Parkinson´s Finanzausschuß

Weniger als fundamental überlegen großartige Konzeption herausragender Führungskreise, als an starkes Auftreten wo es nicht gefährlich scheint, mutet mir das Vorgehen der EU im Falle Zypern an.

Wie im Finanzausschuß in "Parkinson´s Gesetz", wo dem schwierigen und risikoträchtigen Tagesordnungspunkt Atomreaktor mit Millionenausgabe in Minuten zugestimmt wird, über den Fahrradunterstand für wenige Tausend stundenlang gestritten und die Entscheidung vertagt wird, schließlich wegen kostenlosem Kaffee für Mitarbeiter mit zweistelligem Aufwand Ablehnung erfolgt.

Die großen Nutznießer und Verursacher der Finanzinnovationen wurden geschützt, kleine Opfer hat man nun für die Zukunft gefunden.

Das ist keine qualifizierte Politik für eine vorteilhafte Wirtschaftsordnung. Eine Partei mit Chancen für die überfällige Erneuerung wurde gerade gegründet.

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Yvonne Schiefler

Artikel geht von falschen Prämissen aus

Die Verfasserin geht am Kern der Sache vorbei: Aktionäre und Anleiheinhaber sind nicht Gläubiger der Hausbank (Ausnahme: Inhaber von ihr begebener Anleihen), sondern Inhaber von Sondervermögen.
Dieses gehört eben nicht der Hausbank, und kann deshalb auch nicht der Gläubigerhaftung unterliegen. Insofern verniedlicht der Artikel das eigentliche Problem.
Wenn von Staats wegen verordnet wird, dass im Fall einer drohenden Bankenpleite das Sondervermögen des Kunden haftet, ist das Enteignung, und keine Gläubigerhaftung.
Eine Auseinandersetzung mit dieser Frage wäre wirklich interessant. Schön, wenn man in der nächsten FAS etwas dazu fände.
Yvonne Schiefler

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.04.2013 10:42 Uhr
Egon Purmann
Egon Purmann (Epur) - 15.04.2013 10:42 Uhr

Des Kaisers neue Kleider

Die Verwirrung ist beabsichtig. Die Einlagen sind nämlich schon zu 98% verzockt. Dann reduziert man dort wo eh nichts mehr ist. So wird es nicht bemerkt. Das Geschäft kann weiter gehen.

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Rudolf Valentino
Rudolf Valentino (Rudi24) - 14.04.2013 15:31 Uhr

So geht nunmal Kommunismus ...

Bürger: “Ja, du redest immer von Gleichheit und Gütertheilen, allein ich setze den Fall, wir haben getheilt, und ich, ich spare meinen Theil und du verschwendest den Deinigen, was dann?”
Communist: “Ganz einfach! Dann theilen wir wieder!”
(Fliegende Blätter, München, 1844)

Die meisten Journalisten sind permanent Pleite - selbst manch Pulitzer-Preisträger ...

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Mark Erz
Mark Erz (Sterling) - 14.04.2013 12:43 Uhr

An die Bürger

Es ist auch möglich und richtig, die Bürger an der Rettung ihres Landes zu beteiligen - mit ihrem Vermögen, und zwar dem Gesamten, nicht nur den Bankeinlagen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.04.2013 10:45 Uhr
Egon Purmann
Egon Purmann (Epur) - 15.04.2013 10:45 Uhr

Wem gehören die Banken?

Die Bürger sind ihr Land. Wer bekommt das Vermögen wenn das Land gerettet wird? Die Bürger selbst wieder zurück? Wer dann?

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Nils Büngener

"Wirtschaftswissenschaftler haben einen entscheidenden Nachteil..."

...gegenüber Biologen, Medizinern oder Chemikern - sie haben kein Versuchslabor. Hä ? Das ist doch gerade der große Vorteil. In keiner anderen "Wissenschaft" kann man so schön ungestraft spaßige Theorien entwickeln. Und wenn man doch einmal von der Realität widerlegt wird - auch kein großes Problem. Der Spiegel berichtete kürzlich, dass führende Ökonomen anfangen der Demokratie die Schuld zu geben. Weil Chinas Planwirtschaft die Krise am besten gemeistert hat.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.04.2013 15:34 Uhr
Rudolf Valentino
Rudolf Valentino (Rudi24) - 14.04.2013 15:34 Uhr

Demokratien sind nicht grundsätzlich daran gehindert ...

... rationalen und einsichtsfähigen Mitmenschen das Ruder in die Hand zu geben. Es war zu aller erst der Journalismus, der Schäubles "Kerneuropa" verhinderte.

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Dieter Zorn

Das Ende des bestehenden Kreditsystems.

Was Frau Nienhaus hier in aller Unschuld an die Wand malt, ist das Ende des herrschenden Kreditsystems bei dem die Sparer einer Bank, ohne es zu wissen, nachrangige Gläubiger der Bank sind, weil ihr Sparguthaben in die Bankbilanz eingeht und dort zur Geldschöfung der Banken verwendet wird, Hebel bis zu 50! Während Aktien und Anleihen im Depot des Kunden dessen Eigentum sind. Die Sparer haften also für den Unsinn, den die Bank mit ihrem Spargeld anstellt und sie haften sogar doppelt als Steuerzahler, wenn eine Großbank Pleite geht, über die Rettungsmassnahmen. "Geheilt" wird diese unhaltbare Situation über die Rettungsfonds der Banken bis 100 TEURO pro Kontoinhaber. Soweit die Fakten. In Zypern hat man im ersten Versuch die Dummheit begangen diese Fakten allen Sparern ohne Begrenzung vor Augen zu führen. Was daran gut sein soll, erschließt sich mir nicht. Außer man will das System abschaffen und zu einem "Vollgeldsystem" wechseln, dann wären Sparer keine Gläubiger der Bank mehr.

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Manfred Kaiser

Enteignung

Die EZB hat bestätigt: Enteignung der Sparer ist möglich.Zypern war der Testfall.
Ob es auch richtig ist ,hängt davon ab aus welcher Sicht.Wer das europäische Finanzsystem zerstören will,für den ist das die Methode der Wahl.
Sparer,Firmen ,alle die irgendwelche Guthaben auf den Banken haben ,müssen,wenn sie nicht völlig beratungsresistent sind,ihr Geld von den Banken abziehen.Große Firmen haben das schon lange getan.Der Mittelstand wird folgen müssen,sonst droht die Insolvenz.Der private Anleger hat keine Möglichkeit die Geschäfte seiner Bank relevant zu überprüfen ,ihm bleibt nur die Flucht unters Kopfkissen.
Gorbatchov: "Wer zuspät kommt ,den bestraft das Leben !"

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Heinz Friedrich

„Das sollte Usus werden“ – Ein Text für die Schulbücher

Tja danke. Wenn die FAZ der Meinung ist, das simple Geldaufbewahrungskonten zur Enteignung frei zu geben sind.... für inkompetentes, reihenweise Verträge (Lissabon, Maastricht) brechendes Personal in Banken und Parlamenten, Personal das mit dem Euro ein unfassbares zivilisatorisches Desaster angerichtet hat: Rekordarbeitslosenzahlen, generationenvernichtende Jugendarbeitslosenzahlen, Zerstörung der Wettbewerbsfähigkeit von Ländern wie Frankreich und Italien – dann wird es ernst. Jedes Schulkind wird das begreifen. Was bleibt? Vermögen ins außereuropäische Ausland bringen. Junge Menschen werden auswandern. Das wars mit der europäischen Zivilisation. Wer hätte gedacht, das diese Zivilisation Hitler und Stalin überlebt, aber von Kohl, Mitterand und Merkel, Hollande und den Vorständen von Landesbanken zerstört wird.

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H. Wendlandt

"Wer Geld gibt - der gibt Kredit - so einfach sind Wirtschaftswissenschaften" oder doch nicht??

Sehr geehrte Frau Nienhaus, der Satz "wer Geld gibt, der gibt Kredit" trifft auf Sparer nicht zu. Sie können nicht einfach die Wirtschaftswissenschaften als Laborlos darstellen und gleichzeitig den juristischen Unterschied zwischen Kredit- und Sparvertrag vernachlässigen. Auch geschichtlich fehlt die Einordnung, da der erste urteilende Satz des Artikels einer Enteignung gleichkommt. Klar, die indirekte Enteigung kann auch über die Inflation kommen und es wird in Ihrem Artikel dargestellt, als würde, wenn wir schon bei unpassenden Vergleichen sind, das Nachbarhaus dermaßen brennen, dass in das eigene Haus eingebrochen wird um den Wasserschlauch besser zu platzieren. Und wer zahlt die Schäden? Doch wohl eine Versicherung, die es bei Spareinlagen hoffentlich auch in ausreichendem Maße gibt. Klar - Sie wollen "nur analysieren" was im kleinen Zypern vorgeblich funktioniert hat. Aber dann lassen Sie doch bitte den provokanten Anfang weg. Das ist wirklich unterste Schublade, finde ich. Gruß,W

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.04.2013 16:43 Uhr
H. Wendlandt

Vorsorge-Albtraum

Wer sich mit dem aktuellen Stand der Wirtschaftswissenchaften zum Thema beschäftigen will: Der Vorsorge-Albtraum, Carl Christian von Weizsäcker, erschienen im Wirtschaftsdienst 2013 "Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft"

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Karl-Heinz Drux
Karl-Heinz Drux (khd54) - 14.04.2013 10:21 Uhr

Geld auf Girokonten ist kein Gläubigerkapital, da die langfristige Bindung und Verleihabsicht fehlt

Man sollte doch das Experiment im Versuchslabor Zypern etwas differenzierter sehen, Frau Nienhaus. Erstens ist dieses Experiment der reinen Not geschuldet, da die Schuldentragfähigkeit des IWF nur einen Rettungskredit von 10 Mrd EUR zuliess und der Rest von Zypern bzw. seinen Banken, die der Auslöser des Problems waren, zu erbringen waren. Zweitens war die Beteiligung der Gläubiger und Konteninhaber in Zypern nur möglich, weil die Banken sich grösstenteils über Kundeneinlagen von Privaten refinanzierten.
Drittens ist die Schieflage der zyprischen Banken nur durch Gaunereien des Managements möglich gewesen, sonst hätte man nicht so viel Beweismaterial vernichten müssen. Viertens ist die Beteiligung von Konteninhabern keine Blaupause, da - wie wir in Zypern gelernt und gesehen haben - Geld auf Spar- oder Girokonten kein langfristig gebundenes Gläubigerkapital ist und schnell vor jeglicher Rettungsinanspruchnahme auf andere und sichere Konten oder als Bares verschwinden kann.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.04.2013 11:21 Uhr
Wulf Hermann
Wulf Hermann (wuhe) - 14.04.2013 11:21 Uhr

Herr Drux, Sie irren leider

Ob kurz-oder langfristig spielt keine Rolle. Verleihabsicht? Was soll das? Eine Bankeinlage kann von der Bank immer verliehen werden, ganz ohne Ihre "Absicht".

Beispiel: Sie geben Ihrem klammen Nachbarn bis zum nächsten Ultimo 500 €. Im schlechtestens Fall können Sie das Geld in den Kamin schreiben, auch wenn Sie eine Quittung haben. Wenn Sie dann klagen, bekommen Sie vlt. Recht. Wenn dennoch absolut nichts mehr zu holen ist bei dem Kerl, dürfen Sie auch noch auf den Gerichtskosten sitzenbleiben.

Auch Sie können eben auf einen Gauner hereinfallen und das Geld ist weg.

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Ihsan el Naimi
Ihsan el Naimi (Naimi) - 14.04.2013 10:19 Uhr

Das ist eine erschreckende Entwicklung

Wir sollen arbeiten und für unser Alter vorsorgen, gleichzeitig gibt es keinerlei Sicherheiten mehr für Bankeinlagen oder die Rente. Der Staat kann jederzeit mit weiteren Steuern wie Vermögensabgabe und Vermögenssteuer auf das bereits versteuerte Vemögen zugreifen, man muss jederzeit damit rechnen, dass man das wenige , was übrig bleibt , über eine Bankenpleite verliert. Der Sparer ist ja selber schuld , wenn er sein Geld der Bank leiht . Gleichzeitig geht doch alles nur mit Bankkonto, Bargeldverkehr wird immer weiter eingeschränkt, weil der Staat die volle Kontrolle will. Kein Recht mehr auf Eigentum. Wo ist der Unterschied zum Kommunismus ? Wozu soll man sich noch anstrengen ? Wozu sollen unsere Kinder sich noch anstrengen? Man verliert die Lust , etwas aufzubauen. Die, die die Beine hochlegen oder alles verprassen , sind die Gewinner im System. Leistung lohnt sich nicht mehr in diesem Land, in diesem Europa . Das halte ich für eine sehr gefährliche Entwicklung.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.04.2013 15:35 Uhr
Rudolf Valentino
Rudolf Valentino (Rudi24) - 14.04.2013 15:35 Uhr

stimmt ...

Bürger: “Ja, du redest immer von Gleichheit und Gütertheilen, allein ich setze den Fall, wir haben getheilt, und ich, ich spare meinen Theil und du verschwendest den Deinigen, was dann?”
Communist: “Ganz einfach! Dann theilen wir wieder!”
(Fliegende Blätter, München, 1844)

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Joachim Solcher

Volle Zustimmung!

Die Folgen dieser negativen Anreizwirkung auf die Leistungsbereitschaft und Rechtstreue der Bevölkerung sind noch gar nicht abzusehen.
Früher wusste jedes Schulkind, was kommunistische Systeme charakterisiert:

- Leistung lohnt sich nicht
- kein geschütztes Privateigentum
- fehlende Rechtsstaatlichkeit
- die Elite verlässt das Land
- maßlose Überschuldung
- Zunahme des Überwachungsstaates
- Abnahme der Freiheit des Einzelnen...

Nun, all diese Punkte erfüllt EU-Europa mittlerweile.

Ich werde den Verdacht nicht los, dass Frau Merkel (und andere) eigentlich überzeugte Kommunisten waren und geblieben sind, ihre Überzeugung also nie abgelegt haben.
Die Erreichung des Ziels läuft nun aber über den Umbau der CDU und über Brüssel.

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Monika Lorenz

Es lebe die Pressefreiheit,

auch wenn systematisch das Feld bestellt wird, die Bankeinlagen der Bürger seien unsicher und man müsse sich auf Verluste einstellen.
Ob eine solche Verunsicherung dem System, egal ob auf Euro oder meinetwegen DM basierend, gut tut ?

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Joachim Solcher

Die Rettungsexzesse bei IKB und HRE

mit deutschem Steuergeld können nur politisch motiviert gewesen sein. Bei einem Insolvenzverfahren nach geltendem Recht hätte der deutsche Einlagensicherungsfonds der Banken die Sparer und Kleinanleger auszahlen können.

Wenn die Mittel der deutschen Einlagensicherung erst via Bankenunion vergemeinschaftet, sprich geraubt sind, steht diese Option freilich nicht mehr zur Verfügung.

Der Anleger in Deutschland muss dann flexibel bei der Wahl und beim Wechsel der Bank seines Vertrauens werden.
Legt er sein Geld bei einer großen Geschäftsbank an, die sein Geld zur Besicherung von Investmentbanking Hütchenspielen einsetzt und den Untergang seines Vermögens im Fall von Misserfolgen billigend in Kauf nimmt, allfällige Gewinne aber als Boni und Dividenden ausschüttet, oder vertraut er etwa einer Volksbank, die im klassischen Kreditgeschäft im Mittelstand aktiv ist.
Da die Verzinsung marginal ist, fällt die Entscheidung leicht.

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Patrick Olbermann

Wer lässt dann sein Geld noch auf der Bank?

Wenn der Sparen beteiligt werden soll fragt sich wer denn sein Geld noch zu den jetzigen Minizinsen auf der Bank liegen lässt. Jede Risiko-Nutzen-Abwägung führt dann dazu lieber sein Geld Bar vorzuhalten als für 0,25-1% Einlagenzins unternehmerisches Risiko zu tragen (eine Bankpleite ist ja nichts anderes als das Scheitern eines Unternehmens). Das Gegenargument das das Geld auf der Bank sicherer ist als zu Hause gilt ja dann auch nicht mehr.
Davon werden dann aber fast alle Banken getroffen. Vielleicht können Banken auch ohne Spareinlagen leben - oder sie werden halt durch die Zentralbanken refinanziert.
Weiterer Vorteil für den Barsparer: der Staat kann nur sehr schwierig direkt darauf zurückgreifen.
Die Alternative: die Banken zahlen Einlagenzinsen die dem Risiko angemessen sind.

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Karin Gossmann-Walter

Bravo, das Vertrauen ist ruiniert

für jeden klardenkenen Mensch gibts nur eins - seine Gelder von europ. Banken abziehen !!!
Enteignung - nein danke

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Alice Schmidt
Alice Schmidt (AJGS) - 14.04.2013 08:50 Uhr

Einlagensicherung weg?

Wenn die Sparer das Risiko in Zukunft mittragen sollen, da frage ich mich, was die EU Regelung soll wonach Spareinlagen bis zu 100.000 EUR zu 100 % gesichert sind. Dies trifft auf alle EU Länder zu mit Ausnahme Zypern und Littauen. Wer bewusst sein Risiko streut und verschiedene Anlagemöglichkeiten nutzt, sollte sich eigentlich bez. deutscher Banken keine Gedanken machen müssen.

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13.04.2013, 19:54 Uhr

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