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Armuts- und Reichtumsbericht Die Deutschen werden immer reicher

 ·  Mag auch das Einkommen der Deutschen nicht mehr steigen, das Vermögen wächst. In den vergangenen 20 Jahren hat es sich mehr als verdoppelt. Aktuelle Zahlen zur Ungleichheit hat die Bundesregierung aber nicht - über die Wirkungen der Finanzkrise kann sie wenig sagen.

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Walther Schmidt

Zum Thema Abgeltungssteuer

Mancher Leserbriefschreiber hat auf die vermeintliche Besserstellung der Vermögenseinkommen durch die Einführung der Abgeltungssteuer hingewiesen. Das ist natürlich blanker Unsinn. Denn früher gab es ja keine eigenständige Besteuerung auf Unternehmensebene und eine davon unabhängige nachgeordnete Besteuerung der Kapitalerträge, sondern die auszuschüttenden Unternehmensgewinne wurden im Ergebnis lediglich einmal, auf der Ebene der natürlichen Person als Einkommen besteuert. Im Ergebnis zahlt man heute 15 Prozent auf Unternehmensebene und danach ca. 28 Prozent Abgeltungssteuer. Früher zahlte man den persönlichen Steuersatz. Die Besteuerung ist also in etwa vergleichbar geblieben.

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Hermann Summa
Hermann Summa (Summa) - 19.09.2012 11:57 Uhr

Rot-Grün?

Es ist natürlich "in" auf die Agenda 2010 zu schimpfen und Schröder für jedes Elend der Welt verantwortlich zu machen. Aber es ist auch Unsinn.
Ein Hauptgrund für die "Schere" ist, dass wir seit sehr langer Zeit Frieden haben und keine Vermögenswerte durch Krieg vernichtet wurden. Deshalb kommt die Gesetzmäßigkeit zum Tragen, dass es einfacher ist, ein vorhandenes Vermögens zu vermehren als ein Vermögen zu schaffen.
Man sollte auch nicht unberücksichtigt lassen, dass viele Vermögen aus den Produktionsstätten usw. von Familienunternehmen bestehen, die das Rückgrat unserer Wirtschaft sind.

Die Vermögenssteuer, die viele propagieren, kann und wird es nicht geben. Sie setzte nämlich die vollständige Erfassung und Bewertung aller Vermögenswerte aller potentiell Steuerpflichtigen voraus. Daran würde sogar eine reaktivierte StaSi scheitern.

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Gunwoo Kang

Dieser Artikel sagt nur die halbe Wahrheit

Geht man jeden Tag gegen 23 Uhr auf die Straße, dann sieht man so viele jungen Menschen, die sinnlos auf einer Bank sitzen und sich besaufen.
Geht man jedes Wochenende in die Stadt und dann sieht man so viele jungen Menschen, die nur Spaß haben wollen.
Ob Schüler oder Student, gehen die meisten Menschen eher feiern oder in den Urlaub, machen schöne Fotos und laden diese bei Facebook rein, um zu zeigen, dass sie toll sind.

Am Ende hat man aber nicht viel Zeit in seinen Kopf investiert, deshalb weiß man nicht, was man genau machen will/soll/kann.

Nicht jeder kann Investmentbanker, Unternehmensberater oder Ingenieur werden.

Wie viel man haben muss, um "reich" zu sein, muss jeder selber wissen, aber

wie wäre es mit einer harten Arbeit durch Verzicht auf Freizeiten???

Heute beim Einkaufen wollte ich mir eine Schokolade kaufen und ein Opa stand neben mir und sagte mir grinsend: "In meiner jungen Zeit gab es sowas nicht. Die Welt ist so bequem geworden".

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.09.2012 10:10 Uhr
Lea Karow
Lea Karow (karow) - 19.09.2012 10:10 Uhr

Man überlege sich nur einmal ...

... wie viel mehr Reichtum dieses Land noch schaffen könnte, wenn das hier von Ihnen propagierte, im positiven Sinne preußische, asketische Arbeitsethos nicht inzwischen vollkommen anachronistisch wäre. Sic transit ...

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Sven Mueller

"Die Deutschen werden immer reicher"

Mehr Demagogie war nicht drin?! Meine Mutter, die nahe der Chemnitzer Innenstadt lebt, erzaehlte mir neulich am Telefon, dass sie entsetzt sei, dass immer mehr Menschen in der Chemnitzer Innenstadt die Muelltonnen durchwuehlen ... wohl nach Flaschen und Dosen wegen des Pfands ...

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Herbert Schliffka

Die Statistik zeigt wieder: Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich! Wenn wundert das?

Das war doch die Absicht der rot-grünen Regierung unter Schröder, der Genosse der Bosse, als sie die Agenda 2010 mit Hilfe der schwarz-gelb Opposition beschlossen hatten.
Und die kalten Herzen der überwiegenden FAZ-Leser, die die Zeit haben, sich hier mit ihrer Lesermeinung zu äußeren, begrüßen diese Verarmungs-Richtung von 50 % der Deutschen, solange bis alles in Scherben bricht. Diese Kaltherzigen verteidigen das sie begünstigende System, dass ihnen Einkommen ohne Arbeitsleistung durch Kapitalgewinne oder heute noch durch hohe Renten ermöglicht, mit Zähnen und Klauen.
Doch das bestehende System des globalen Vernichtungs-Wettbewerbs, der zwischen den wenigen, sehr vermögenden Kapital-Eignern tobt, wird der schlafenden und ängstlichen arbeitenden Mehrheit noch mehr Opfer abverlangen. Durch die Euro-Schulden-Krise werden jetzt die Maßnahmen der Agenda 2010 in ganz Europa durchgesetzt, damit die Reichen in Europa im Kampf gegen die Reichen in anderen Weltregionen bestehen können.

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Closed via SSO

Objektiv revolutionäres Potential - vergesst den Islam.....

Wenn die Vermögensverteilung sich weiter so entwickelt - und derzeit ist kein Grund, anderes anzunehmen -, dann ist eine Revolution unausweichlich.

Das "oberste Zehntel" - zu dem ich übrigens gehöre; es ist für mich also keine Neidfrage... - hatte 1998 45% des Nettovermögens und 2008 bereits 53%. Wenn das so weiterginge, wäre bald das Ende der Fahnenstange erreicht. Das kann sich auch das "oberste Zehntel" nicht wünschen.

Eile ist geboten. Signifikante Vermögenssteuer alternativlos.

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Winfried Böhme

Was ist „Reichtum“? Nur Ziffern und Zahlen? Bei aller notwendigen Kritik an der Verteilung ...

fragt niemand, was hier mit „Reichtum“ eigentlich gemessen wird.

Der Verdacht drängt sich auf, dass nur Geldziffern oder bloße Skalen, nicht jedoch die realen Dinge betrachtet werden. Wenn A ein Kunstwerk an B für 10.000 EUR verkauft und nach einer Weile bemerkt, wie sehr er das Werk in seiner Sammlung vermisst und es dann – sagen wir - für 20.000 EUR von B zurückkauft, dann ist das Werk nach offizieller Lesart nun 20.000 EUR wert. A und B sind dabei beide reicher geworden. Der Wert des wiederverkauften Werkes ist angeblich gestiegen. B hat 10.000 EUR Gewinn gemacht.
Doch, das sind betrifft nur die Geldziffern, die diesen Reichtum abbilden sollen. Von der Sache her gesehen, ist bloß der alte Zustand wiederhergestellt worden: A besitzt das gleiche Werk erneut. B besitzt es nicht mehr. Dieses Gedankenexperiment lässt sich nun beliebig variieren oder fortsetzen. B könnte nun das Kunstwerk von A für 30.000 EUR erneut zurückkaufen, etwa dann an einen C für 40.000 EUR weiterverkaufen, usw.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.09.2012 17:54 Uhr
Herbert Schliffka

Herr Böhme, stellen Sie mit der Frage, was Reichtum ist, die Wirksamkeit von Zuwächsen bei Werten

die Kunstwerke, Edelmetalle wie Gold, Wertpapiere wie Aktien, oder andere Verfügungsrechte über Produktionsmittel am Markt erhalten, in Frage? Meinen Sie, es hat keine Auswirkung auf die Realwirtschaft?
Die Teuerung dieser - als Werte gehandelter – Gegenstände und Verfügungsrechte wird im Unterschied zur Teuerung bei Konsumgütern nicht als Inflation betrachtet, sondern als Wertzuwachs.
Wenn in Ihrem Beispiel A das Kunstwerk für 20.000 EUR von B zurückkauft, so kann B anstelle von A zusätzlich für 10.000 EUR sowohl gehandelte Werte als auch Konsumgüter und Dienstleistungen in Anspruch nehmen. A verliert die Berechtigung in Höhe dieser Summe Waren oder Werte zu kaufen.
Im bestehenden System des globalen Vernichtungs-Wettbewerbs, der zwischen den wenigen, sehr vermögenden Kapital-Eignern wie ein Weltwirtschaftskrieg tobt, wird der Reichtum als „Munition“ zum Ausbau der Verfügungsmacht benötigt. Deshalb bleibt die zunehmende Umverteilung von Arm nach Reich, solange das System besteht.

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 19.09.2012 10:47 Uhr

Natürlich, Herr Böhme, das ist die entscheidende Frage.

Anscheinend hat die FAZ sich diese Frage nicht gestellt, obwohl sie den Anspruch des 'klugen Kopfes dahinter' erhebt. Die Überschrift ist tief unter dem beanspruchten Niveau!

Sind die Amerikaner durch Greenspan (Internetbubble), Greenspan/Bernanke (housing bubble) und jetzt Bernanke(Schuldenbubble) reicher geworden?

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Robert Hamacher

Unterschiede Ost und West

" Der Abstand zwischen West- und Ostdeutschland verringerte sich den Angaben zufolge. "

Diese Verringerung ist nach meiner Kenntnis in erster Linie auf "qualifizierte" Zuwanderung von West nach Ost zurückzuführen und nicht auf Vermögensaufbau der autochthonen Bevölkerung. ;)

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.09.2012 15:01 Uhr
Robert Hamacher

"Qualifizierte" Zuwanderung von West nach West - nicht "Qualifizierte Zuwanderung"


Mein kurzer, unverkennbar ironischer Kommentar sollte eine Lücke in diesem Artikel füllen. Besagte Studie hatte nämlich die Erklärung für die Verringerung des noch immer sehr deutlichen Abstands bei den Privathaushaltsvermögen in der Wanderung "vermögenderer" Privathaushalte" von West nach Ost ausgemacht - nicht beim Aufbau von Vermögen vor Ort.
Der zusammenfassende Artikel erwähnte dies leider nicht.

Ob diese "vermögenden" West-Ost-Wanderer nun geborene Westler oder Ostler ( geboren in den 1940/50er Jahren) sind, ist angesichts der Messung in Privathaushalten ( und nicht Individualpersonen) kaum zu fixieren und von geringer Relevanz.
Dass reale Rückwanderung stattfindet, ist unbestritten; aber die zuweilen vernommene Größenordnung ist ein Mythos. Bei der überwiegenden Mehrzahl der Binnenmigranten von Ost nach West dürfte allein der Zeitfaktor zu knapp sein für nennenswerten, überdurchschnittlichen Vermögensaufbau. Auch dort bestätigt die Ausnahme die Regel.

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Rolf Helbig
Rolf Helbig (rodot) - 19.09.2012 13:37 Uhr

bezog sich auf Lea Karow

"Da gebe ich Ihnen völlig Recht! Ich hatte nur einen Teilaspekt genannt."

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Rolf Helbig
Rolf Helbig (rodot) - 19.09.2012 12:25 Uhr

Da gebe ich Ihnen völlig Recht!

Ich hatte nur einen Teilaspekt genannt.

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 19.09.2012 11:25 Uhr

@Rolf Helbig

Der Rückfluss des Großteils der Transfers in den Westen steht natürlich außer Frage. Aber die öffentlichen Aufträge sind ja nur ein Aspekt der ganzen Sache. Die Sonderabschreibungen und die Förderung für die Immobiliensanierung oder für Unternehmen sind ebenfalls sämtlich an Westdeutsche gegangen. (Welcher Ostdeutsche hatte schon etwas zum Abschreiben? Welcher Ostdeutsche kann Fördermittel für irgendetwas bekommen? Es besitzt doch praktisch kaum jemand Immobilien, und wenn jemand ein Unternehmen besitzt, dann kann er wohl kaum den Eigenanteil für Fördergelder aufbringen.) Gar nicht zu reden vom privaten Konsum – zum Großteil Produkte von westdeutschen Unternehmen oder ostdeutschen Unternehmen in Westbesitz. Oder denken Sie nur an die Mieten für die fast ausnahmslos in westdeutschem Besitz befindlichen Mietwohnungen!

Nur: Sie rühren damit an ein Tabu, Sie kratzen an der westdeutschen Gründungslegende des wiedervereinigten Deutschlands. Und das hört man vielerorts gar nicht gern ...

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 19.09.2012 10:25 Uhr

Dass die ostzonesischen Eingeborenen ...

... keine nennenswerte Kapitalakkumulation betreiben können, ist klar. Vierzig Jahre Vorsprung auf diesem Gebiet sind natürlich nicht aufzuholen, und außerdem ist ja auch der weitaus größte Teil der Immobilien in westdeutschem Besitz. Von nichts kommt nun mal nichts, und der Teufel sch***t immer auf den größten Haufen. Die Eigentumsverhältnisse und die soziale Schichtung im Osten sind auf lange Zeit zementiert. Honi soit qui mal y pense ...

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Rolf Helbig
Rolf Helbig (rodot) - 19.09.2012 10:10 Uhr

Mitunter einseitige Sicht

Die Massen von gutausgebildeten Ostdeutschen, die seit der Wende in den Westen gegangen sind und dort übrigens erheblich zum Wohlstand beigetragen haben, kehren nun oftmals wieder in den Osten zurück. Ein ganz normaler Vorgang.

Bei dieser Betrachtung gibt es ohnehin eine Schieflage. Wo jemand lebt und arbeitet, sagt oft nichts über seine Herkunft. Welche Gelder in welche Richtung fließen, ist nicht einfach vom äußeren Anschein nachvollziehbar. Auch die gigantischen Geldzahlungen, die von West nach Ost geflossen sind, sind zu großen Teilen an westdeutsche Firmen oder westdeutsche Eigentümer ostdeutscher Firmen in Form von Großaufträgen gegangen (in erster Linie Bauindustrie, Transport). Das ist auch ok.

P.S. Mit der "qualifizierten Zuwanderung" aus dem Westen kämpft vor allem der öffentliche Dienst heute noch. Viele Damen und Herren aus der dritten Reihe aus dem Westen, die damals mit "Buschzulage" im Osten auf einen Posten erster Reihe kamen - bleiben eben weiterhin dritte Reihe.

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Ulrich Dissars
Ulrich Dissars (Dissars) - 18.09.2012 20:06 Uhr

Der Artikel bringt nur 10% der Ungerechtigkeit

Um das wahre Ausmaß zu kaschieren, wird das Vermögen der oberen 10% am Volksvermögen aufgezeigt.
Wenn der Bürger aber erfährt, das 0,1% der Bevölkerung 24% des Vermögens und 1% der Bürger 34% des Vermögens hat, zieht blanke Wut
auf. Das GG schreibt "Vermögen verpflichtet" und was machen unsere Volksvertreter - sie "überlegen" und "fordern". Was kommt heraus? Nichts und dieser Bundestag soll in der Anzahl de Abgeordneten nach der nächsten Wahl noch aufgestockt werden.
Reduziert diesen Haufen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.09.2012 10:26 Uhr
Lea Karow
Lea Karow (karow) - 19.09.2012 10:26 Uhr

Eine Verkleinerung des Bundestages ...

... dürfte allerdings wohl kaum zur Lösung des von ihnen so treffend geschilderten Problems beitragen.

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Peter Nicol
Peter Nicol (pnicol) - 18.09.2012 19:55 Uhr

Wer sind jene 50% die statt 4% nur noch 1% Anteil am Vermögen haben

und welches Vermögen ist hier gezählt oder auch nicht gezählt worden?

Reich wird man selten durch höhere Einnahmen sondern durch weniger Ausgaben!!

Wenn ich mir in den Geschäften die wachsende Abteilung Tiernahrung und Getränke und die reinen Getränkemärkte ansehe, wundert es mich nicht, daß einige auf keinen grünen Zweig kommen.

Früher bekam Hund und Katze die Reste vom Mittagessen und fertig.

Und noch früher sind Landwirte Pleite gegangen, weil sie das damals neu auf den Markt gekommene Vilbeler Wasser gekauft haben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.09.2012 10:33 Uhr
Lea Karow
Lea Karow (karow) - 19.09.2012 10:33 Uhr

Das ist ein schönes Märchen ...

... mit dem Reichtum durch Sparen. Bei einem "Normalverdiener" erreicht man durch Maßhalten bei den Ausgaben, dass man über die Runden kommt und vielleicht bescheidenen Wohlstand erwirbt. Reich werden tut man nur, indem man nennenswertes Eigentum - Kapital und Immobilien - arbeiten lässt.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 18.09.2012 19:35 Uhr

ich bin jetzt aber nicht traurig! ätsch

wenn deutsche unternhemen zb bmw erfolgreicher sind weil sie gute autos bauen mit gut bezahlten mitarbeitern, steigt das vermögen aller beteiligten. aktionäre, mitarbeiter, der staat allgemein über steuern und sozialabgaben. wenn bmw in 10 jahren einem chinesischen staatskonzern gehört werden die chinesen reicher. das die reinigungskraft bei lidl davon wenig hat gebe ich zu.
ps was folgt allgemeion daraus; sollen wir jetzt jammern wegen der umverteilung des vermögens oder freuen wir uns das der kuchen ggf tatsächlich größer geworden ist.
ich freue mich wenn der kuchen größer ausgefallen ist, was in 10 jahren gegessen wird wissen wir nicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.09.2012 06:35 Uhr
Peter  Vogt

facepalm

Mir fehlen die Worte.

Ich finde so eine Einstellung einfach zu fremdschämen!

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.09.2012 17:32 Uhr

Nicht nur die super reichen werden reicher. Jeder der wenn auch nur einen kleinen

Kapitalstock bildet wird immer reicher. Was ist denn interessanter Der Häuslesbauer der das Haus bezahlt hat der nun vom ersparten eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat und wo der Stromzähler quasi rückwärts täglich die € aufs Tagesgeldkonto spült ? Diese vielen Millionen Hausbesitzer 12 % Stromertrag gegen 1 % Tagesgeldzins ?

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Andreas Buntrock

"Die Deutschen werden immer reicher"

Ich leider nicht! WER kann und will mir helfen???

MfG
A. Buntrock

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.09.2012 15:19 Uhr
Andreas Buntrock

Danke für Ihre weise Hilfe.

Natürlich möchte ich mich bei Ihnen dafür bedanken und ich hoffe dieses Zitat von Seneca kann diesem Anspruch gerecht werden.

"Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm."
(Lucius Annaeus Seneca)

MfG
A. Buntrock

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Dieter Ackermann

Wenig kann mehr sein

Es geht mir in meinen alten Tagen auch so wie Ihnen – ich werde nicht reicher.

Aber trotzdem kann ich Ihnen mit einer aus der Antike stammenden Weisheit helfen!

Der alte “Plutarch“ sagte einmal (ca. 100 n Chr.):

“Wer wenig bedarf, der kommt nicht in die Lage, auf vieles verzichten zu müssen.“

Dies zu wissen ist doch auch ein schönes Gefühl!

Gruß D. Ackermann

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Jan Frisch

Ein Zitat genügt:

"Den vermögensstärksten zehn Prozent der Haushalte gehört demnach mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens."
Aber keine Sorge, wir brauchen keine Umverteilung von oben nach unten. Wie man den Menschen in den USA immer erzählte: "The wealth will trickle down"

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 18.09.2012 14:22 Uhr

Endlich eine erfreuliche Meldung zur Krise

Ist es nicht stärkend zu wissen, dass es auch in diesen Zeiten die Tüchtigen und Fleißigen, sichtbar am gestiegenen persönlichen Wohlstand, schaffen, Wachstum zu gerieren. Es sind diese noch kräftiger gewordenen Schultern, die uns hoffen lassen: "Wir können den Schwachen dann und nur dann etwas abgeben, wenn wir Starke haben, die alle anderen mitziehen" (A. Merkel).
Da sollte auch kein Neider daran mäkeln, dass 80% der größten Vermögen von ihren heutigen Besitzern nicht verdient, sondern geerbt wurden. Denn es ist doch gerade auch in den aktuell schwierigen Zeiten eine erhebliche, nervenaufreibende Herausforderung, diese Vermögen gewinnbringend anzulegen. Das sieht ja auch die Regierung so, denn es hat schon einen guten Grund, dass hohe Kapitalerträge hier nicht den dieser Größenordnung angemessenen Spitzensteuersatz von 45% zugeordnet bekommen, sondern mit 25% Kapitalertragssteuer versehen werden.
Vertrauen wir also unbeirrt der auch hier sich zeigenden Weisheit eines freien Marktes.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.09.2012 17:22 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.09.2012 17:22 Uhr

Mit eigener Erfahrung kann ich sachlich begründen.

Nie erschienen Kapitalerträge egal bei wem ich fragte. 50 % Steuern von nicht angegebenem, ist eben das Gegenteil von 25% Zwangseinbehalt durch das Finanzinstitut. die Depotbank. Das wusste damals Schröder wie Steinbrück und Eichel. Eine für alle gleich hohe Besteuerung die automatisch ausgekehrt wird macht Sinn.

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 18.09.2012 16:01 Uhr

Wie können sie das sachlich begründen, Frau Gruber,

dass die Kapitalerträge nichts damit zu tun haben, dass manche Deutsche immer reicher werden?
Das Vermögenseinkommen des Hauptaktionärs von BMW, der Familie Quandt, beträgt jährlich 650 Mio € (Wüllweber 2012, Creutz 2012). Darauf zahlen sie nicht etwa den Spitzensteuersatz von 45%, sondern nur 25% Kapitalertragssteuer.

"Auch die gegenwärtige Finanzkrise müsste ohne staatlichen Eingriff vor allem die Schicht treffen, der bei Kapitalinvestitionen Breite und Zeit fehlen. Die Auslagerung von Gewinnchancen und Verlustrisiken auf den einzelnen Bürger, wie sie die Marktgesellschaft idealisiert, führt folgerichtig zur Stärkung der Vermögenden, die diese Risiken ausbalancieren können, während die weniger Vermögenden vom Risikoeintritt so hart betroffen wäre, dass sie Gewinnchancen in großem Stil gar nicht wahrnehmen können. Das aber bedeutet, dass eine entsolidarisierte Marktgesellschaft immer stärker auseinander triftet, gleichsam einer Naturgesetzlichkeit folgend." (Prof. Rolf Stürner)

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.09.2012 15:12 Uhr

Als man den persönlichen Steuersatz verlangte war man auf die Angaben jedes

Steuerbürgers angewiesen und genau das führte dazu, dass das Verfassungsgericht jede Art von Spekulationssteuer dann als verfassungswidrig verwarf, wenn der Staat nicht sicher stellen kann, dass alle gleich besteuert werden. Genau das wird durch den automatischen Abzug der Abgeltungssteuer sichergestellt. Ja heute zahlt jeder 25 % früher nur wer wollte oder zu ängstlich war aufzufallen. Das aber hat nichts mit dem eigentlichen Thema , dass die deutschen immer reicher werden zu tun.

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 18.09.2012 14:21 Uhr

"Die Deutschen werden immer reicher"

Vor oder nach Inflation?

Eine solch grausame Phantasierechnung habe ich noch nie gelesen. Inflationsbereinigt haben

a) die Vermögen trotz 20 Jahre Exportweltmeistertum deutlich unter 50% zugenommen und hinzu kommt, dass zB das aus Schuldtiteln bestehende Vermögen (zB SP, GR-Anleihen) zwar nominal vorhanden ist, real aber gegen Null tendiert.
b) sind die Staatsschulden wegen der Geldentwertung gesunken oder durch die politisch gewollte Geldversenkung in den PIGS-Ländern verursacht.

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udo fischer
udo fischer (udo44) - 18.09.2012 13:45 Uhr

Propaganda

Hier wird die nächste Steuer- und Abgabenerhöhung vorbereitet. Ein Staat der immer mehr auf Kredit lebt und dann noch andere Staaten, das gute Leben mit seinen Kredit finanziert, wird selbstverständlich ärmer, es sei denn, er plündert die sparsamen Menschen, die nicht auf Kredit leben, noch stärker aus.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 18.09.2012 13:34 Uhr

Seltsamme Definition

Fährt man wirklich mit der Bahn günstiger als mit dem ohnehin versteuert und versicherten Auto ? Braucht man wirklich alle 3 Jahre ein neues Handy ? Macht es wirklich Sinn eine Aufpreis zu bezahlen wo doch die Angebote oft qualitativ in keiner Weise abweichen ? Reich werden kann immer nur der, der weniger ausgibt als er einnimmt und zielstrebig Leistung einbringt die er eben nicht bezahlen muss.

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günther reichert

Als Lokomotive könnte eine Arbeitsmarktreform für Dax-Vorstände ( Beamte der obersten Gehalts-

klassen)sein.Diese Gruppe z.B.im Wirtschaftunternehmen strebt vorwiegend Wachstum über Akquisitionen und Effizienzsteigerungen an.Das führt dazu ,dass im eigenen Unternehmen zu wenig neue! Produkte entwickelt werden können.Entspechend erhalten seit längerer Zeit nur Führungskräfte in Großkonzernen eine Aufstiegsmöglichkeit ,die zwar fleißig aber keine neue Ideen /Produkte umsetzen können.Klassisches Beispiel ist d Pharmaindustrie(zB Pfizer),seit Jahren fehlen "nachwachsende" wirklich neue Produkte,die auch kräftig neue Arbeitsplätze schaffen können.Wenn eine moderne Arbeitsmarktreform für Vorstände sie zwingen könnte,dass Potentiale in verschiedenen Großkonzernen freigelegt werden können.Der Nasenfaktor in d Linie ist in DE übermächtig geworden,entsprechende Assessmentcenterergebnisse werden nur nachgeschoben.Es muss aufhören,dass auf Vorstandsebenen z.B.80 % Leistung als 120-150% ausgegeben werden kann.Viele Großunternehmen schaffen nur deshalb Renditen,weil sie Personal abbauen.

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Stephan Müller

Falsche Überschrift. Es müsste heißen: Ein paar Bonzen werden immer reicher!

Die Hartzer, alleinerziehenden Eltern, Studenten, Menschen mit Behinderung, Zeitarbeiter, Werksarbeiter, Rentner, Handwerker und Angestellte wurden bestimmt nicht reicher.

Abgesehen davon ist die Statisitk sicher nicht inflationsbereingt.

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Mütter der (Solar-)Subvention

Von Lisa Nienhaus

Wieso regen wir uns auf über billige chinesische Solarmodule? Eigentlich sollten wir uns einfach bedanken und freuen, dass die Energiewende so etwas günstiger vonstatten geht. Mehr 21 29

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