20.01.2013 · Mieten in Berlin, Hamburg & Co. steigen rasant. Wohnungen sind das Ziel von Spekulanten. Der Kampf zwischen Mietern und Investoren ist eröffnet. Wird Wohnen unerschwinglich?
Von Hendrik Ankenbrand und Inge Kloepfer, Hamburg/BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
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In einem stetig bzw. haussierenden wachsenden Immobilienmarkt verfolgen ALLE ihre
Interessen. Die Eigentümer, die Mieter, die Kommunen, die Verbände und natürlich die Anwälte. Gerade die Anwälte, egal ob freie oder Mieterbund, haben durch dubiose Urteile die Wohnkosten erheblich erhöht. Das Ergebnis sieht man jetzt schon:Normales Wohnen wird fast zum Luxusgut. Man sollte als Wohnungs und/oder Hausinteressent nicht der "Meute" hinterherlaufen, zumal diese mit blauen Augen zurückkehren wird. Ich will Ihnen ein Beispiel nennen: Vor acht bis zehn Jahren hat die Schiffahrtsbranche soviele Containerschiffe mittels Fonds finanziert, dass den Reedern/Charterern/Banken vor lauter Stolz fast die Brust platzte. Heute geht man gem. "PWC" davon aus, dass noch zwischen 500 - 1.000 Fondsinsolvenzen an- stehen werden. Dies bedeutet, dass noch zig tausend Anleger ihr Geld wohl komplett verlieren werden. Da die gleiche "Meute" nun in die Immobilienbranche eingestiegen ist, wird der Komplettverlust nun auch auf Eigentümer oder Mieter zukommen. Auf dem Land jedoch nicht!
...ist auch eine Stadt nur für Trottels. Und wo schon viele
Trottels sind, gehen noch mehr hin.
Dumme Affen ziehen andere Dumme Affen an - das war schon immer so !
Und Regierungen haben es auch leichter, wenn die Leute alle in
großen Städten zusammengepfercht sind - da kann man sie
leichter "medial" ablenken und ruhig halten.
Es gibt die Regulierung längst, es kennt sie nur kaum noch einer... § 5 WiStG
Es gibt einen Paragrafen, der bei Neuvermietungen bereits eine Grenze
zieht, er wird nur nicht mehr angewandt.
"§ 5 Wirtschaftsstrafgesetz
Mietpreisüberhöhung
(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder leichtfertig
für die Vermietung von Räumen zum Wohnen oder damit verbundene
Nebenleistungen unangemessen hohe Entgelte fordert, sich versprechen
lässt oder annimmt.
(2) Unangemessen hoch sind Entgelte, die infolge der Ausnutzung eines
geringen Angebots an vergleichbaren Räumen
die üblichen Entgelte um mehr als 20 vom Hundert übersteigen,
die in der Gemeinde oder in vergleichbaren Gemeinden für die
Vermietung von Räumen vergleichbarer Art, Größe,
Ausstattung, Beschaffenheit und Lage oder damit verbundene
Nebenleistungen in den letzten vier Jahren vereinbart oder, von
Erhöhungen der Betriebskosten abgesehen, geändert worden sind. ..."
Die Folge ist übrigens auch, dass die Miete an die ortsübliche
angepasst werden muss. Mal schauen, wann der wiederentdeckt wird...
Eben...
Anpassung an ortsübliche Mieten bedeuten für manche privaten Kleinvermieter Mieterhöhungsmöglichkeiten von 50%....
Wenn die Mieten zu hoch steigen ...
... dann ist das eine Tatsache die nicht aus der Welt geschafft werden
kann indem man sich mit "Ja aber der böse Immobilienmarkt
diktiert uns die Preise" vertröstet. Der Mieter kann sich
nicht anpassen: entweder es ist genug $$$ im Portemonnaie für die
Miete oder nicht.
Wenn es 15% Hartz4-Empfänger in einer Stadt gibt, müssen auch
15% der Wohnungen für Hartz4ler erschwinglich sein - ob wir das
geil finden oder nicht spielt dabei keine Rolle. Die finanziell etwas
Betuchteren (schöne Umschreibung für "reiche
Schnösel") unter uns wollen teils auch unter sich bleiben -
und die Ärmeren teils auch. Den Reichen also Berlin-Spandau und den
Armen Berlin-Hellersdorf - aber ganz ehrlich: ich möchte nicht,
dass meine schöne Stadt nur noch aus strikt getrennten Spandaus und
Hellersdörfern besteht - ich find auch nen Neukölln ganz
schick und Pankow hat auch seinen Reiz, so wie es jetzt ist - und genau
darum geht es, dass diese Abwechslung erhalten bleibt. Steht auch so im
Artikel: Milieuerhaltung
Wie soll nach ihrer Ansicht der fehlende Mietraum innerhalb einiget Jahren geschaffen werden?
Ich habe Gott sei dank alle Immobilien verkauft ja fast verschenkt.
Weil sie wirklich viel mehr Last als Lust machten.
Das Ventil wird nicht gefunden es sei denn die Städte werden so
teuer dass wie schon vor Jahren wieder sehr viele aufs Land ziehen.
Je früher das einsetzt um so besser.
Auf dem Land lässt sich keine Mietpreiserhöhung durchsetzen.
Je schneller die Preise steigen um so schneller löst sich das Problem
@Fr. Gruber
Da mein Vermieter nur 2 Dinge von mir erwartet (pünktliche Mietzahlung und dass ich aus meiner Wohnung keinen Techno-Club mache) und ich mit letzterem kein Problem habe, liegt es wohl an den Mieten. Wer für die stetig steigenden Mieten verantwortlich ist vermag ich nicht zu urteilen (da gibt es Geeignetere) aber die Situation sieht in Berlin z.Z. so aus, dass selbst Studenten-Wohngemeinschaften langsam richtig teuer werden, wenn nicht irgendein Glückspilz nen alten Mietvertrag für ne 4-Raum-Wohnung sein Eigen nennt.
Spandau
Ihrer Grundaussage kann man nur zustimmen, ich weiss nur nicht, ob Sie die "Reichen" gerade korrekt verorten. Spandau entwickelt sich gerade neben Marzahn zu dem Bezirk, in den die ALG2-Bezieher "abgeschoben" werden.
Nein keine Wohnung muss für Hartz IV erschwinglich sein. Was es kostet zahlen die Steuerzahler
Aber für die ein gewachsenen Bürger die Rentner die im
Durchschnitt aller Rentner unter 990 € brutto nach KK und
Pflegeversicherung unter 900 € netto Renten - Einkommen haben.
Ja hier wird über Mieten diskutiert. Diskutiert weil Studenten
und der Normalverdiener als Neumieter keinen bezahlbare Wohnraum finden.
Sind es denn wirklich die Mieten ?
Wie sieht es für die Eigentümer von Eigentumswohnungen in
größeren Anlagen aus ?
Verwaltungskosten / Rücklagen / Energiekosten aber auch Wartung und
Aufwand für Hausmeister sind so hoch.
Dieser Kostenblock ist egal ob öffentlicher oder privater
Eigentümer kaum noch zu schultern. Kapitalrendite ? Fehlanzeige.
Immer wieder überrascht wie wenig Sachverstand bei diesem Thema. Natürlich kann abgesetzt werden
Wohnungen = Immobilien sind keine schnell umsetzbare Investition u sie
lässt sich auch nicht wie im Schweinezyklus umsetzen.
Die Immobilienblase in USA war auf Eigenheime Wohnimmobilien durch die
Anreize induziert weil niemand auf Sicherheit achten musste, im
Gegenteil jedem der einen Kaufvertrag unterschrieb im Voraus einige
Tausend $ Prämie erhielt.
In "D" stehen in den Ballungsräumen kaum noch
Grundstücke zur Verfügung.
Einem sehr eingeschränkter Grundstücksmarkt zu sehr hohen
Preisen > 500 € m²
mit der Umsetzung durch Investoren in vermietbare Wohnungen ist in einer
Zeit von weniger als 2Jahren nicht möglich.
Und Immobilien sind immer mit hohen Belastungen verbunden die dauerhaft
die Attraktivität schmälert. Erwerbsteuern, Grundsteuern,
Übertragungskosten wie Umschreibung.
Jede andere Investition, lässt sich sehr schnell, wenn auch mit
Verlust korrigieren.
Immobilien sind keines Falls sichere Anlagen. Vermögende
können Risiko eingehen.
Wohn-Aldi kann es nicht geben.
Kann der Vermieter nicht seine Kosten steuerlich geltend machen?
Als Banken gerettet werden mussten, ging eine ungebremste Spekulation dieser Blase voraus. Auch hier waren es in der Regel nur betuchte Kreise, als die Blase dann platzte, haben nicht die Spekulanten die Kosten für die Rettung der Finanzindustrie übernommen, sondern der Staat, sprich die normalen Bürger. Jetzt die Immobilienblase, welche sich auch nur eine Minderheit leisten kann, und wie wird das irgendwann enden? Schaut nach Spanien, dann weiß man es. Unsere Politik hat über Jahre hinweg erst die Deregulierung der Finanzmärkte vorangetrieben, dann die Preisbindung im Wohnungsbau aufgehoben. Veräußerungsgewinne von Unternehmen, wurden steuerbefreit, Ergebnisse kann man überall bestaunen. Kommunen sind pleite, Mieten immer öfter für den normalen Verdiener nicht mehr bezahlbar. Wer bezahlt die Bankenrettung? Die Verursacher jedenfalls nicht! Wenn aber die Vermieter, die Kosten der Modernisierung steuerlich geltend machen können, warum dann solche Mietsteigerungen?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.01.2013 13:17 UhrNatürlich kann jeder von seinem Ertrag / Gewinn den Aufwand absetzen.
Das Risiko aber bei Immobilien liegt darin dass man wenn die Immobilien
nicht gerade in Bestlage der Städte liegt (wenn überhaupt)
nur noch mit erheblichem Verlust zu veräußern ist.
Bei Immobilien sind die Gewinne zu versteuern und jeder Weiterverkauf
bedeutet rund 10% Aufschlag 5% Grunderwerbsteuer ~ 5% Notar /
Umschreibung / Werbeaufwand.
Meist zusätzlich Makler 4,5%.
Dass Kommunen Pleite sind liegt keines Falls an den Immobilien.
Dass Wohnraum ausschließlich in den Städten fehlt und teuer
ist liegt zu erst an der fehlenden Fläche . An der sehr
schnellen Veränderung " Single Haushalten"
Aber auch daran dass jeder der es sich leisten kann reichlich
großen Wohnraum beansprucht.
Eigentlich kann nur eine sehr viel stärkere Teuerung der Mieten das
Problem lösen.
Billige Wohnungen werden auf Dauer verschwinden weil das Geld zur
Renovierung nicht reicht.
Öffentlicher Wohnungsbau kann das Problem nicht lösen.
> 2500€ m² Errichtung = 70 € Kapitalkosten.
irgendwo müssen doch griechen u. co. ihre nicht versteuerten und von
uns subventionierten riesengelder anlegen. also ihr linken, die ihr sowas
besonders gern fördert, dann auch nicht aufregen und das maul aufreißen.
Angeblich unattraktiv + mehr Markt funktioniert schon woanders nicht
Bei ganz vielen Wortmeldungen frage ich mich, wieso in diesem Land in
den letzten Jahrzehnten überhaupt Leute vermietet haben. Es liest
sich, als ob gerade erst das Vermieten erfunden wurde und ja kein
Eingriff stattfinden darf um das zarte Pflänzchen nicht zu
zertreten, jetzt wo die Renditen steigen, bzw. nach Lesart mancher
Meldungen jetzt überhaupt erst vorhanden sind...
Und auch der vielbeschworene Mechanismus "mehr Markt" wird
nicht greifen, "mehr Markt" hat auf dem Finanzsektor nicht
funktioniert, sondern war nur dazu geeignet eine Blase nach der anderen
zu produzieren, er wird auch hier nicht funktionieren. Auch damit
einhergehend wird gesagt, höhere Rendite wird zu einem Bauboom
führen. München müsste dann eine enorme Bauaktivität
haben, wenn das stimmen würde. Ist aber nicht der Fall, oder?
Unerwähntes zur Rendite von Modernisierungen
Der Autor erwähnt leider nicht ausdrücklich, dass Modernisierungen auf den Mieter umgelegt werden und zwar jährlich mit 11% der auf die Wohnung entfallenden Kosten (bei "Illner" meinte selbst jemand von Grund und Boden -Vermietervertretung- es kann auch weniger sein). D.h. ein "Investor" hat nach 10 Jahren sein Investment raus (oft werden vom Investor gegenüber dem Mieter abzugspflichtige Subventionen verschwiegen, was dann früher die Rentabilität herstellt, steuerliche Vergünstigungen müssen gar nicht abgezogen werden und dann gehts noch schneller). Auch dass ist ein Grund dafür, dass die bestehende Substanz "hochgezüchtet" wird. Zumal eine angekündigte Modernisierung auch ein wunderbares Entmietungsmittel ist, was den Wert schlagartig ansteigen lässt, alte niedrige Miete weg, neue frei aushandelbare Miete da = Rendite unschlagbar. Ich habe Ankündigungen erlebt, die wurden nie vollzogen, man wollte nur sehen, wieviele Mieter davon so aufgeschreckt wurden um Auszuziehen...
Warum liebe linken Politiker???
Warum nur soll ein sozial Schwacher in HH an der Aussenalster, in
München in Schwabing oder in Frankfurt im Westend wohnen dürfen?
Es ist doch absurd und lachhaft welche Vorstellungen Linke Politiker
haben.
Wenn es nach diesen Linken Politikern geht, dann sollte man am besten
alle Hartzer an die französische Mittelmeerküste umsiedeln,
das haben sie sich verdient, warum auch immer.
Wenn ich weniger Geld habe, was um Himmelswillen ist so schlimm, wenn
ich dann 8 km von der City wohne???
Volksverdummung der Gutmenschen
Was soll das ganze Geschwätz? Vorbereitung auf kalte Enteignung
durch Mietobergrenzen, Zwangsabgaben auf Immobilienvermögen? Gar
eine Art Bodenreform? Zur Klarstellung:
Ein Vermieter in Deutschland sitzt auf einem unberechenbaren Pulverfass
und so mancher wird es noch bereuen geglaubt zu haben sein Vermögen
durch Immobilienerwerb zu sichern. Da wird auch kein Verfassungsgericht
helfen - Eigentum verpflichtet - .
Das kann ich locker bestätigen
Eine Investition in Mietimmobilien sollte sich jeder Kleininvestor reiflichst überlegen. Wer Nerven wie Drahtseile hat und Masochist ist, kann dies natürlich ohne Bedenken tun. Aber einem vernünftigen Menschen rate ich in unserem Lande von dieser Art von Geldanlage aus eigener Erfahrung dringendst ab....Was ich da so erleben durfte...Von Mietnomaden, zerkratzten Autos, verbalen Bedrohungen, Diffamierungen abgeschriebenen Forderungen nebst Schuldtiteln und und und....
Eigentum verpflichtet,
Aber nicht fürs wohnen in Toplagen für sozial Schwäche!
Es wurde die letzten Jahre alles getan, dass alle in die Stadt ziehen.
Auf dem Land leben immer weniger Leute, die Mieten sind gefallen. Oft
gab es eine richtige Landflucht. Solange immer mehr in die
Großstadt geholt wird, ob Arbeitsplätze oder
Studienplätze, solange wird es knapper mit Wohnungen.
Ob der Staat da finanziell oder mit Gesetzen nachkommt ist fraglich.
Eine große Firma oder eine Universität in kleineren
Städten ist für mich ein Denkansatz. Strauß schaffte es,
dass BMW in Niederbayern auslagerte und es war ein Erfolg.
Eine unsinnige Diskussion die sich nur auf eine Städte meist Universitätsstädte bezieht.
Natürlich muss eine sehr gezielte Verknappung durch den
ständigen Aufbau der Universitäten u der ständigen
Steigerung der Zahl der Studenten zu einer Verknappung führen.
Dem Zuwachs an Studienplätzen jährlich um mehr als 5% beim
Doppeljahrgang mehr als 10% kann der nötige Wohnraum auch nach
mehren Jahren nicht folgen.
Nur wenige Kilometer entfernt zu diesen Ballungsräumen stehen
hunderte Wohnungen leer.
Wenn man etwa 40 km entfernt im Umland nachschaut dann findet man
massenweise Leerstehende Häuser u Wohnungen.
Ist es wirklich so schlimm wenn die Mieten in den Zentren so rasant
steigen? Ich meine nein.
In den Städten sind Bauland knapp u teuer. Jeder Neubau in den
Zentren ist mehrfach teurer als auf den Land. Nicht zuletzt wegen der
höheren Auflagen längeren Transportwege aber auch der
Bedingungen für Handwerker, Parkraum.
Nur eine Dezentralisierung kann helfen.
Schneller Neubau löst das Problem nicht, Investoren werden nur bei
gesicherten Langzeit Mietertrag bauen.
Ich ging immer davon aus, dass die Kommunen Vorkaufsrecht für Immobilien in ihrem geographischen Bereich haben. Anscheinend ist das nicht der Fall bzw. Kommunen haben dieses Vorkaufsrecht jahrzehntelang nicht wahrgenommen. Da brauch man sich dann nicht zu wundern, wenn Investoren Wohnungsbaupolitik betreiben, die eben keine "Sozialwohnungen" vorsieht. Und: Ist es nicht gerade auch so, dass in Kommunen in den vergangenen Jahrzehnten en gros Sozialwohnungen an Investoren verkauft wurden? Mit einer aktiven Wohnungsbaupolitik, die nun einem zur Kommunalpolitik gehört, können die angesprochenen Exzesse vermieden werden. Wo diese auftauchen, hat die Politik mehrfach versagt, einmal in der "Wirtschaftspolitik" (riesig aufgeblähte Geldmenge durch die EZB), Niedrigbesteuerung von Finanzvermögen, fehlende Ausübung von Vorkaufsrechten und aktive Wohnungsbaupolitik (wieviel Studentenwohungen sind denn in den letzten Jahren gebaut worden???)
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 16:47 UhrNein! Mehr Kapitalismus wagen!
Steigende Preise in unregulierten Märkten führen zeitverzögert im Regelfalle zu einem steigenden Angebot (da sich das Investment lohnt). Dies ist auch im Wohnungsbau so. Die ständigen Eingriffe in das Mietrecht haben den Wohnungsbau finanz. unattraktiv gemacht. Auch das Übermaß an sozialistisch inspirierten kommunalen Wohnungsbaugesellschaften (aktive Wohnungsbaupolitik) ist Teil des Problems. Diese sind wenig innovativ und langsam. Desweiteren errichten sie den vor allem vom Mittelstand über hohe Steuern subventionierten Sozialwohnraum. Das ständige Anwachsen der Unterschicht durch die Masseneinwanderung gering Qualifizierter ins Sozialsystem (aus der Türkei, Nordafrika etc.) steigert permanent den Bedarf an subventioniertem billig Wohnraum. Personen ohne deutschen Pass die in Deutschland nicht zu Vollkosten (also ohne jegliche Subventionen) leben können sollten keine Verlängerung der Aufenthaltsgehnemigung erhalten. Dies und mehr Marktwirtschaft würden das Problem schnell lösen.
"Drei bis vier Prozent Rendite bringt eine Mietwohnung"
Die Geldpolitik sollte seit langem restriktiver werden.
Man kann das auch positiv sehen.
Gerade in Berlin wo es noch runtergekommene sehr Innenstadt Stadtbezirke mit vielen Gründerzeitbauten gibt (Kreuzberg, Wedding, Neukölln) ist diese Entwicklung zu begrüssen. Mit jeder Mietpreissteigerung werden die islamische Ghettos mehr aus der Innenstadt verdrängt und die Viertel schön saniert (Vorbild Prenzlauer Berg). Derartige Umwälzungprozeße sind normal und sehr zu begrüßen. International ist das üblich z.B. in New York. Vor 10 Jahren war das Nordende des Centralpark (Süd-Haarlem) ein heruntergekommens Ghetto. Heute ist es eine teure Wohnlage. Die Stadt New York hat dies sogar noch finanziell gefördert. Auch in Deutschland wäre dies sinnvoll um die Prozeße noch zu beschleunigen. Den sie führen zu einer Umsiedlung der islamischen Problemminderheiten aus dem Zentrum Berlins. Die Auflösung der Ghettos könnte der konsequenten Assimilation der Problemminderheiten dienen und ein sozo-ethnisches Problem lösen helfen. Desweiteren wird die Stadt verschönert und der Wohnstandard gehoben.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.01.2013 13:06 UhrSog. Schikane Ansatz und weitere Fragen....
Der sozialdemokratische (!)Bürgermeister von Amsterdam, Eberhard
van der Laan, will Bürger, die sich Ausländern gegenüber
feindlich verhalten, in Container am Stadtrand zwangsumsiedeln. Diese
Lösung nennt sich "Schikane Ansatz".
Es stellt sich die Frage, wer in den großen Städten wenn
schikaniert. Dann vielleicht doch Gentrifizierung, aber auch dadurch
werden viele in- und ausländische Bürger schikaniert.
RE: Fragen über Fragen
"wohin sollten die "islamischen Problemminderheiten" aus
dem Zentrum Berlins umgesiedelt werden?"
wie wäre es mit: Dahin wo sie hergekommen sind.
Ich lebe lange genug in Berlin(26 Jahre) um feststellen zu können
das diese Taugenichtse beim besten Willen niemals bereit wären sich
in die deutsche Gesellschaft zu integriegen,
d.h. arbeiten gehen und in die sozialkassen einzahlen.
Warum sollte ich mir also um diese Menschen Gedanken machen.
Ockhams Rasiermesser:"Die einfachste Lösung, ist meist die
beste"
Fragen über Fragen....
wohin sollten die "islamischen Problemminderheiten" aus dem
Zentrum Berlins umgesiedelt werden? Wie dient dient die
"Auflösung" der "Ghettos" der konsequenten
"Assimilation der Problemminderheiten" ? Wie löst sich
daraus ein sozio-ethnisches Problem ?
Wie war das konkret in New York ?
Hier kommen mir bei aller gutmenschlichen Phantasie doch
größte Bedenken.
Wohnen Sie etwa im Zentrum Berlins oder wollen Sie dort investieren?
Spekulanten, Mieter, Investoren
eine Neubauwohnung kostet mindestens € 2.000/qm - bei billigstem
Baugrund. Für 100qm brauche ich über 30 Jahre € 555,56
mtl an Kaltmiete, ohne dass ich einen Cent Rendite erzielt habe. Den
Mieter kostet das mit NK und einer Garage mind. € 800,- mtl.
Weil nach 10 Jahren die Teppichböden fällig sind, nach 20
Jahren der Fassadenanstrich, nach 25 Jahren die Fenster und die Heizung,
Bäder , Elektro, usw. muss eine Instandhaltungsrücklage
gebildet werden. Das Bundesbauministerium empfiehlt bei über 16
Jahre alten ETW € 10,-/qm +Jahr. Macht € 83,34 mtl und unsere
Wohnung ist auf 883,34 im Preis gestiegen. Es fehlen noch die
Aufwendungen für Verwaltungskosten, nicht umlegbare Nebenkosten,
Mietausfälle, außerordentliche Kosten wie vom Mieter in
Schutt und Asche hinterlassene Wohnungen. Rendite bis hierher gerechnet
- gleich Null.
Was soll der blödsinnige Kommentar vom Häuserkampf. Nach
Jahren niedrigster Renditen müssen die Mieten irgendwann der
gestiegenen Inflation Rechnung tragen + die NK.
1 Dose Ravioli für € 1,89
aber € 900,- Miete für eine Wohnung und der Ruf zum Kampf
gegen Spekulanten und nach staatlichen Eingriffen wird laut. Dabei hat
der Vermieter bei dieser Miete keinen einzigen Cent verdient (s.o.)
In den Ballungszentren steigen die Mieten, aber (zuvor) auch die Preise
für Wohneigentum. Das ist nur bei steigender Nachfrage (mehr
Studenten, mehr Single Haushalte) und in einem wirtschaftlich
prosperierenden Umfeld (hohe Löhne) möglich. Dort reicht meist
nicht einmal € 10,-/qm Kaltmiete, um eine Rendite zu erzielen.
Auf dem Land stehen Wohnungen leer, aber nicht weil sie der Vermieter
lieber leer stehen lässt. Das Alter und die zu niedrigen Mieten,
bei hohem Modernisierungsaufwand, führen über die Zeit zur
Unattraktivität der Wohnung. Dort gibt es immer noch genug Neubau
(ETW), der den Altbauwohnungen Konkurrenz macht. Niemand will oder kann
4 oder 5 Stockwerke zu Fuß laufen, oder teure Heizkosten zahlen.
Irgendwann, sofern die Lage gut ist, rechnet sich nur noch die sog. Luxussanierung.
"Problem vorwiegend der starke Anstieg an Single Haushalten vor allem in den Universitätsstädten"
Nein, dass Problem ist eher alle, die Geschäfte mit solchen Erfindungen machen, um Leuten eine unrenbtable Immobilie teuer zu verkaufen.
Ihre Kostenrechnung stimmt. nur das ist nicht das eigentliche Problem.
Das Problem ist vorwiegend der starke Anstieg an Single Haushalten
vor allem in den Universitätsstädten.
Neubau egal wo man ihn errichtet oder auch Restaurierung und nach
neuesten Vorgaben ausgestatteter Wohnraum der sich rechnet also eine
Rendite von mindestens 3,5% abwirft ist unter 9 € /qm
Nettokaltmiete nicht zu errichten.
Das eigentliche Problem ist, dass schon heute in Randgebieten Hunderte
Wohnungen leerstehen weil die Hauseigentümer sich nicht mehr den
Ärger mit den Mietern antun wollen.
Könnte es gelingen nur etwa die Hälfte der Wohnungen die nur
wegen der " Rechte und der Ausnutzung durch die Mieter"
wieder in den Markt zu bringen gäbe es diesen Druck nicht.
Der Markt an Wohnraum wäre erheblich entspannter.
Wie es oben heißt:
„Viele Deutsche sind wohlhabend geworden im vergangenen Jahrzehnt…
Die Vermögen sind zunehmend ungleicher verteilt.“
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Es ist dies ein RESULTAT haarsträubend falscher EU-Politik.
Gestern gab es Gedanken des britischen Premierministers,
David Cameron, zu lesen --- aus seiner n i c h t gehaltenen
Rede.
Erfreuliche Gedanken!
Es werden dort der Reihe nach die Fakten aufgezählt,
die den eigentümlichen Verfall der EU erklären und ausmachen.
Gemeinsame Ziele,
die von unfähigen Politikern verraten wurden,
haben die UNION zu einer Un-UNION verkommen lassen.
Hier die Gedanken in Stichworten:
+ „die Kluft zwischen der EU und ihren Bürgern“ ist
„dramatisch gewachsen“.
+ „Der Mangel an demokratischer Verantwortlichkeit
wird besonders akut in Großbritannien gespürt“.
+ „Wenn wir diese Herausforderungen nicht angehen,
dann besteht die Gefahr, dass Europa scheitern wird
und das britische Volk dem Austritt entgegendriftet.
"Der Kampf zwischen Mietern und Investoren ist eröffnet"
Wenn Mieter gegen Investoren kämpfen (z.B. mit Mieter-freundlicheren Gesetzesvorhaben) wird das nicht zu einem verbesserten Wohnungsangebot oder niedrigeren Mieten führen. Das Gegenteil wird eintreten - logo!
In gefragten Lagen steigen die Preise, weil sie eben gefragt sind. Es
gibt aber viele Gegenden in Deutschland, wo die Preise nicht stark
steigen, auch nicht die Mieten.
Warum die Preisentwicklung für viele so überraschend kommt:
Seit etwa fünf Jahren bekommen die Leute auf die vielen
Internetseiten gegen EU, Euro, Banken, USA, Israel... erzählt, sie
sollten Gold kaufen und Immobilien seien nächstes Jahr nichts mehr
wert (mit den entsprechenden haarsträubenden Finanzwelterklärungen).
Jetzt steigen die Immobilienpreise in guten Lagen immer weiter und das
Gold unter dem Bett hilft nicht gegen steigende Mieten. Das kann nicht
sein, da muß die EU schuld sein, die Politik, die Ausländer,
die Banken, die USA... das ist unvermeidlich.
Also in Deutschland leben ja nicht mehr Menschen als vor 5 Jahren deshalb stimmt das
nicht. Jährlich werden viel Wohnungen gebaut und trotzdem fehlen
Jährlich immer mehr Wohnungen.
Das hat doch nichts mit der Anlageart ob nun Gold oder Immobilien zu tun.
Das hat auch nichts mit dem Vermögen zu tun oder dass Reiche
reicher werden.
Nein Immobilien sind weniger attraktiv. Was aber weit mehr ins Gewicht
fällt ist dass die Spekulation mit der Immobilie völlig
abgeschnitten wurde.
Vor 10 Jahren konnte jeder Immobilien kaufen oder Neu bauen und die
voraussehbare Preisentwicklung brachte locker 20% Nettogewinn.
Heute macht das keinen Sinn mehr. Steuern reduzieren die bislang
erwartete Chance
Hendrik Ankenbrand Jahrgang 1978, Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Jüngste Beiträge
Inge Kloepfer Jahrgang 1964, Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
Worüber sollten die Parteien im Bundestagswahlkampf streiten?