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Armut und Reichtum : Geldvermögen der Deutschen steigt auf Rekordhoch

  • Aktualisiert am

Vor allem die Bankeinlagen der Deutschen haben deutlich zugenommen Bild: dpa

Von April bis Juni haben die Deutschen nach Berechnungen der Bundesbank rund 39 Milliarden Euro an Geldvermögen angehäuft. Mit insgesamt 4811 Milliarden Euro haben die privaten Haushalte damit so viel auf der hohen Kante wie noch nie.

          In Deutschland ist das Geldvermögen der privaten Haushalte zur Jahresmitte auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Zum Ende des zweiten Quartals hatten die Deutschen 4,811 Billionen Euro auf der hohen Kante und damit so viel noch nie, teilte die Deutsche Bundesbank am Montag mit. Trotz der sehr niedrigen Zinsen habe sich „der Trend zu liquiden Einlagen weiter fortgesetzt“.

          In den Monaten April bis Juni hätten die Deutschen rund 39 Milliarden Euro an Geldvermögen angehäuft, hieß es weiter in der Mitteilung. Der Zuwachs fiel zwar deutlich geringer aus als im ersten Quartal (plus 50 Milliarden Euro), dennoch hätten die Deutschen deutlich mehr als im langfristigen Mittel eines zweiten Quartals angespart. Vor allem die Bankeinlagen hätten „abermals spürbar zugenommen“.

          Im Vergleich zum Vorquartal hätten die Bundesbürger ihr Geldvermögen im zweiten Quartal aber nur um neun Milliarden Euro oder 0,2 Prozent steigern können, „weil erhebliche Kursverluste an den Kapitalmärkten von rund 30 Milliarden Euro zu Buche schlugen“, hieß es weiter.

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