20.01.2013 · In vielen Ländern auf der Welt arbeiten Frauen laut einer neuen Studie der OECD deutlich mehr als Männer - vorausgesetzt, man betrachtet nicht nur die bezahlte Arbeitszeit, sondern auch die unbezahlte.
Von Julia LöhrRichtlinien für Lesermeinungen
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Die Frauen arbeiten in der OECD Studie 21 min mehr, in D 4 min - mir kommen die Tränen.
Zudem ich persönlich pro Tag deutlich mehr arbeite - aber das ist
meine Sache. Daß man aber eine Mehrarbeit von ca 4% pro Tag als
"deutlich mehr" bezeichnet ist absurd. Es ist ohnehin die
Frage, ob dieser Unterschied signifikant ist. Abgesehen von der
Arbeitsqualität - es wurde schon erwähnt, aber Bügeln und
Kochen sind in der Regel nicht so belastend wie berufliche
Tätigkeiten, da ohne Zeitdruck.
Da werden Studien gemacht, deren Bewertung unabhängig vom Resultat
schon feststeht. Gut, dass ich selbständiger Freiberufler bin und
mich nicht mit "gender mainstreaming" herumschlagen muss. Ich
beschäftige ohnehin fast nur Frauen, weil es kaum deutschsprachige
männliche Ärzte auf dem Markt gibt. Für qualifizierte
Männer zwischen 20 und 40 in diesem Land kann man nur empfehlen:
evtl zum Islam übertreten, aber in jedem Fall sich einen besseren
Standort suchen. Oder aber den "Hausmann" machen - der
Streß ist weg.
immer ein Dauerthema, wie wäre es damit...
Wer berechnet, wieviel der Bürger für den Staat arbeitet. Nicht nur die Steuer überweisen wir. Wir werden immer mehr mit Büroarbeiten, Mülltrennung und Straße fegen beschäftigt. Wäre doch interessant wieviel wir im Jahr nur für den Staat arbeiten, dann verschiebt sich der Steuerzahlergedenktag wohl deutlich in Richtung Jahresende...
Angenommen die Zahlen stimmen. Das Bedrückende an diesen Zahlen ist: In Deutschland arbeiten sowohl Mann als auch Frau mehr als 16 Stunden am Tag NICHT :-))
..möchte ich noch, dass ein Großteil der geleisteten
häuslichen Arbeit der eigenen Anspruchsbefriedigung der Frau dient.
Komischerweise scheinen die ach so mitfühlenden und sensiblen
Frauen nämliche keine Antennen für männlichen
pragmatismus zu haben.
Wenn der Mann Milch benötigt, dann geht er in der Regel in den
Supermarkt und kauft Milch.
Wenn die Frau Milch benötigt, dann geht sie in in den Supermarkt,
kauft Milch und darüber hinaus noch allerlei anderes Zeug.
Natürlich pauschalisiere ich. Aber im Durchschnitt ist es einfach
häufig so.
Da geht natürlich Zeit für drauf. Die meisten Männer
haben auch einfach keinen Sinn dafür, wann die Gardinen oder
derartiges wieder zu waschen sind. Es ist ihnen schlichtweg egal und sie
arrangieren sich eher mit Zuständen. Wenn die Frau nun Zeit
dafür opfert, dann ist das ihr Hobby.
Ich rede nicht von hygienischer Sauberkeit, sondern von Luxussauberkeit.
Das ist ein persönliches Hobby und keine mehrwertige Arbeit.
Nicht nur in Dänemark und Schweden ist es meines Wissens so, dass die meisten Frauen selbst wählen, mit wem sie ihren Haushalt teilen. Daher nehme ich an, dass sie auch gute Gründe haben, warum sie sich die Arbeit so aufteilen, dass die Statistiker auf die von Ihnen berichteten Zahlen kommen. Alles andere wäre doch seltsam, oder?
Bitte hören sie endlich mit diesen unsäglichen
Milchmädchenrechnungen auf.
Wie sich selbst aus dem Text ergibt, beträgt der Unterschied
zwischen den Geschlechtern in Deutschland gerade einmal 4
jämmerliche Minuten!
Wo ist da bitte eine journalistische Relevanz ?
Und welche Prämissen und Faktoren lagen der Studie zugrunde?
Was ist mit Hin- und Rückfahrt? Was ist mit der tatsächlichen
geleisteten Arbeit, oder handelt es sich nur um die reine Zeit? Es gibt
Leute die bezeichnen 5-stündiges in die Luft gucken und2
stündiges Arbeiten als Arbeitstag.
Wird die härte der Arbeit berücksichtigt?
Wie sieht es mit dem Stressfaktor aus?
Wenn ich Wäsche aufhänge bewegt sich mein Streßbaramoter
eher im Bereich, der den aktuellen Außentemperaturen entspricht.
Wenn ich hingegen einen Arbeitsvorgang innerhalb von gewissen Fristen
mit Erfolgsdruck abschließen muss, wird der schon etwas höher ausfallen.
2/3 der Selbstmordopfer sind Männer.
Bestimmt weil es ihnen so unglaublich gut geht...