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Armut und Reichtum Das bisschen Haushalt ...

 ·  In vielen Ländern auf der Welt arbeiten Frauen laut einer neuen Studie der OECD deutlich mehr als Männer - vorausgesetzt, man betrachtet nicht nur die bezahlte Arbeitszeit, sondern auch die unbezahlte.

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Uwe Reinking
Uwe Reinking (urein) - 20.01.2013 19:08 Uhr

Die Frauen arbeiten in der OECD Studie 21 min mehr, in D 4 min - mir kommen die Tränen.

Zudem ich persönlich pro Tag deutlich mehr arbeite - aber das ist meine Sache. Daß man aber eine Mehrarbeit von ca 4% pro Tag als "deutlich mehr" bezeichnet ist absurd. Es ist ohnehin die Frage, ob dieser Unterschied signifikant ist. Abgesehen von der Arbeitsqualität - es wurde schon erwähnt, aber Bügeln und Kochen sind in der Regel nicht so belastend wie berufliche Tätigkeiten, da ohne Zeitdruck.
Da werden Studien gemacht, deren Bewertung unabhängig vom Resultat schon feststeht. Gut, dass ich selbständiger Freiberufler bin und mich nicht mit "gender mainstreaming" herumschlagen muss. Ich beschäftige ohnehin fast nur Frauen, weil es kaum deutschsprachige männliche Ärzte auf dem Markt gibt. Für qualifizierte Männer zwischen 20 und 40 in diesem Land kann man nur empfehlen: evtl zum Islam übertreten, aber in jedem Fall sich einen besseren Standort suchen. Oder aber den "Hausmann" machen - der Streß ist weg.

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Michael Bednorz

Das Bedrückende ist:...

Angenommen die Zahlen stimmen. Das Bedrückende an diesen Zahlen ist: In Deutschland arbeiten sowohl Mann als auch Frau mehr als 16 Stunden am Tag NICHT :-))

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Andy  Dufresne

Hinzufügen..

..möchte ich noch, dass ein Großteil der geleisteten häuslichen Arbeit der eigenen Anspruchsbefriedigung der Frau dient. Komischerweise scheinen die ach so mitfühlenden und sensiblen Frauen nämliche keine Antennen für männlichen pragmatismus zu haben.
Wenn der Mann Milch benötigt, dann geht er in der Regel in den Supermarkt und kauft Milch.
Wenn die Frau Milch benötigt, dann geht sie in in den Supermarkt, kauft Milch und darüber hinaus noch allerlei anderes Zeug. Natürlich pauschalisiere ich. Aber im Durchschnitt ist es einfach häufig so.
Da geht natürlich Zeit für drauf. Die meisten Männer haben auch einfach keinen Sinn dafür, wann die Gardinen oder derartiges wieder zu waschen sind. Es ist ihnen schlichtweg egal und sie arrangieren sich eher mit Zuständen. Wenn die Frau nun Zeit dafür opfert, dann ist das ihr Hobby.
Ich rede nicht von hygienischer Sauberkeit, sondern von Luxussauberkeit. Das ist ein persönliches Hobby und keine mehrwertige Arbeit.

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Marcel Eisner

Warum auch nicht?

Nicht nur in Dänemark und Schweden ist es meines Wissens so, dass die meisten Frauen selbst wählen, mit wem sie ihren Haushalt teilen. Daher nehme ich an, dass sie auch gute Gründe haben, warum sie sich die Arbeit so aufteilen, dass die Statistiker auf die von Ihnen berichteten Zahlen kommen. Alles andere wäre doch seltsam, oder?

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Andy  Dufresne

Unsäglich

Bitte hören sie endlich mit diesen unsäglichen Milchmädchenrechnungen auf.
Wie sich selbst aus dem Text ergibt, beträgt der Unterschied zwischen den Geschlechtern in Deutschland gerade einmal 4 jämmerliche Minuten!
Wo ist da bitte eine journalistische Relevanz ?
Und welche Prämissen und Faktoren lagen der Studie zugrunde?
Was ist mit Hin- und Rückfahrt? Was ist mit der tatsächlichen geleisteten Arbeit, oder handelt es sich nur um die reine Zeit? Es gibt Leute die bezeichnen 5-stündiges in die Luft gucken und2 stündiges Arbeiten als Arbeitstag.

Wird die härte der Arbeit berücksichtigt?
Wie sieht es mit dem Stressfaktor aus?
Wenn ich Wäsche aufhänge bewegt sich mein Streßbaramoter eher im Bereich, der den aktuellen Außentemperaturen entspricht. Wenn ich hingegen einen Arbeitsvorgang innerhalb von gewissen Fristen mit Erfolgsdruck abschließen muss, wird der schon etwas höher ausfallen.

2/3 der Selbstmordopfer sind Männer.
Bestimmt weil es ihnen so unglaublich gut geht...

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20.01.2013, 12:04 Uhr

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