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Arbeitsmarkt Studie: Wieder über fünf Millionen Arbeitslose

30.11.2005 ·  Die Arbeitslosenzahl wird im kommenden Jahr nach Einschätzung des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit allenfalls geringfügig sinken und zu Jahresbeginn abermals die Fünf-Millionen-Marke überschreiten.

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Die Arbeitslosenzahl wird im kommenden Jahr nach Einschätzung des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit (BA) allenfalls geringfügig sinken und zu Jahresbeginn abermals die Fünf-Millionen-Marke überschreiten.

In seiner am Mittwoch veröffentlichten Projektion rechnet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg mit durchschnittlich 4,82 Millionen registrierten Arbeitslosen im Jahr 2006. Dies wäre im Vergleich zu dem für dieses Jahr erwarteten Jahresdurchschnitt von 4,88 Millionen ein Rückgang um nur 60.000 Arbeitslose.

Keine grundlegende Änderung am Arbeitsmarkt

Auf Grund des üblichen, witterungsbedingten Anstiegs der Arbeitslosenzahl „dürfte die Fünf-Millionen-Marke in den Wintermonaten erneut überschritten werden“. Im Januar und Februar gibt es traditionell die höchsten Arbeitslosenzahlen eines Jahres. Im Februar 2005 hatte die BA ein Nachkriegshoch von 5,216 Millionen registrierten Arbeitslosen verzeichnet.

„An der Gesamtsituation am deutschen Arbeitsmarkt wird sich im Jahr 2006 grundlegend nichts ändern“, erklärten die Arbeitsmarktforscher. Der Abbau sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze werde sich 2006 mit einer Abnahme um rund 200.000 Beschäftigte zwar fortsetzen, sich gegenüber dem laufenden Jahr aber abschwächen. Die Zahl der geringfügig Beschäftigten und der Selbstständigen weiter dagegen weiter steigen. Seiner Projektion legte das IAB die Annahme eines Wirtschaftswachstums von 1,25 Prozent in 2006 zu Grunde. Die Bundesregierung geht in ihren Planungen von einem Wachstum von 1,2 Prozent aus.

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