03.12.2004 · Bundesregierung und Wirtschaft loben sich gegenseitig für den Ausbildungspakt: Die Zahl der unvermittelten Bewerber aus dem Beratungsjahr 2003/2004 habe sich seit Ende September nahezu halbiert.
Bundesregierung und Wirtschaft haben eine positive Bilanz des Ausbildungspakts gezogen. Während Ende September noch fast 50.000 Bewerber aus dem Beratungsjahr 2003/2004 unvermittelt gewesen seien, habe sich diese Zahl bis Ende November auf 23.500 verringert und damit nahezu halbiert.
Das teilte die Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Berlin mit. Im Oktober und November hätten sich weitere 24.400 Jugendliche gemeldet, die sofort auf eine Lehrstelle vermittelt werden wollten; dies sei bei 31 Prozent von ihnen bereits geschehen.
Clement: „Ergebnis sehr ermutigend“
Während Ende September noch mehr als 13.000 Ausbildungsplätze offen gewesen seien, habe diese Zahl auf 6000 abgenommen. Die rechnerische Lehrstellenlücke wurde zugleich von rund 31.200 fehlenden Stellen auf 17.500 verringert. Allein im Bereich des Industrie- und Handelskammertages (DIHK) seien 38.000 neue Ausbildungsstellen geschaffen worden, sagte DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun. Die Zusage, 30.000 neue Ausbildungsplätze zu schaffen, sei damit „übererfüllt“. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) sagte, er halte das Ergebnis des zwischen Bundesregierung und Wirtschaft geschlossenen Ausbildungspaktes für „sehr ermutigend“. Er habe ein solches Entwicklungstempo nicht erwartet, sagte Clement.
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| Gold | 1.568,50 $ | +1,26% |
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