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Veröffentlicht: 31.01.2013, 09:25 Uhr

Arbeitsmarkt Immer mehr Menschen gehen in Frührente

In Deutschland sind noch nie so viele Menschen vorzeitig in Rente gegangen wie im Jahr 2011. Der Anteil stieg laut einem Zeitungsbericht von 41 Prozent im Jahr 2005 auf 48 Prozent, obwohl dies mit finanziellen Einbußen verbunden ist.

© dpa Krankenpfleger gehen demnach besonders häufig in Frührente, genau wie Erzieher und Erzieherinnen

In Deutschland sind noch nie so viele Menschen vorzeitig in Rente gegangen wie im Jahr 2011 - trotz der damit verbundenen finanziellen Einbußen. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung. Demnach bezogen 2011 knapp 700.000 Menschen erstmalig Altersrente. Knapp die Hälfte von ihnen, fast 337.000, bekam nicht ihr volles Ruhegeld ausgezahlt, weil nicht bis zur Regelaltersgrenze von damals 65 Jahren arbeiteten.

Ihr Anteil an allen neu hinzu gekommenen Altersrentnern lag damit bei 48,2 Prozent. 2010 waren es 47,5 Prozent gewesen, 2005 sogar nur 41,2 Prozent. Der Trend verstärkt sich damit weiterhin.

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Besonders betroffen sind dem Bericht zufolge zum Beispiel Krankenpfleger, Erzieher oder Arbeitnehmer im Dienstleistungssektor.

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