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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Arbeitgeberpräsident Hundt: Arbeitgeber wollen Elternzeit radikal kürzen

 ·  Zwölf Monate Elternzeit sind genug - so sieht es Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt. Sobald die Kinderbetreuung besser ausgebaut ist, möchte er die Elternzeit verkürzt sehen.

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Die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) will die Elternzeit radikal kürzen, um Mütter schneller in den Beruf zurückzuholen. „Sobald der Ausbau der Kinderbetreuung gewährleistet ist, sollte die Elternzeit stufenweise auf zwölf Monate abgesenkt werden“, sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt der „Welt“. Deutschland habe mit bis zu drei Jahren die im europäischen Vergleich längsten Elternzeit. Dies wirke sich negativ auf die Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt aus, meint Hundt.

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) wies die Forderung zurück: „Wie Eltern in Deutschland die Betreuung ihrer Kinder in den ersten drei Jahren organisieren, ist zum Glück immer noch Sache der Familien und nicht des BDA. Und das wird auch so bleiben. Familien haben eigene Bedürfnisse und sind nicht ökonomische Verfügungsmasse.“ „Mit mir wird es keine Einschränkungen von Elterngeld und Elternzeit geben“, fügte die Ministerin hinzu.

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Von Johannes Pennekamp

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