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„Alternative für Deutschland“ Wer ist der Anti-Euro-Professor Bernd Lucke?

 ·  Bernd Lucke ist ein Professor für Volkswirtschaftslehre. Er will den Euro abschaffen - und so Europa retten. Und er ist kein Populist. Porträt eines Parteigründers.

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Franz Becker
Franz Becker (FBXL9) - 30.03.2013 01:36 Uhr

Durch AfD-Initiative zu neuer Sachlichkeit bei der Wahrung der langfristigen WÄHRUNGS-Interessen

Durch den €-Währungsverbund ohne geldpolitische Führung ist der Standort Deutschland ins Abseits gedränt worden.
Aus der Geschichte des Geldes und der Ökonomie vergangener Zeiten sind zwei Fakten für die aktuelle €-WÄHRUNGSKRISE(nicht Schuldenkrise!) von Bedeutung.
1. Das schlechte Geld verdrängt das gute Geld. d.h. alle 17€-Länder und ihre Wirtschaftsteilnehmer sind heute bereits an die schwachen Währungen gebunden. Wir zahlen seit 2002 formell in €, de facto aber in Drachme, Lira etc. Die Zeiten starker nationaler Währung sind für den €-Verbund vorüber.
2.Nationale Hilfsmaßnahmen sind zum Scheitern verurteilt, solange keien EU-weite Legitimation und Kompetenz gegeben sind und alle Initiativen an den nationalen Wirtschafts- und Haushaltsgrenzen enden. Es fehlt eine zentrale €-Politik zur Sicherung der WÄHRUNG und des Geldwertes.Wegen der Maastricht-Konstruktionsfehler und der Abstimmungsmechanismen im EZB-Rat sind alle EU-weiten Aktionen sinnlos.

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Theresia Schmelzer

Herr Prof. Lucke ist nicht nur gebildet sondern auch gut erzogen!

Herrn Stoiber, mit seinem gestammel, kann doch niemand mehr ernst nehmen. Der Bürokratie-Abbauer hat bis heute nichts auf die Kette bekommen. Wir werden nach wie vor von Brüssel mit Bürokratismus überschüttet.

Viele Politiker der etablierten Parteien, können Herrn Lucke das nicht Wasser reichen. Für alles was sie vom Stapel lassen haben sie ihre Vasallen aus den Ministerien oder sie engagieren "Experten". Und wenn man dann trotzdem nicht mehr weiter weiß, dann bildet man einen Arbeitskreis!

Es wurde Zeit, dass Leute mit Sachverstand diese "Alternative fuer Deutschland" Partei gründeten.

Für unsere jetzigen Politiker ist ja alles "alternativlos" und wenn das so weiter geht, können wir bald in Deutschland das Licht ausmachen.

Man muss nicht in der Bratpfanne gelegen haben , um über ein Schnitzel zu schreiben.
"Zitat von Maxim Gorki"

Ich wähle die AfD.

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Wolfgang Höfft

Lucke ist kein Außenseiter: siehe Ludwig Erhard Stiftung/Issing/Sarrazin

Am 9. Januar 2013 hat die Ludwig-Erhard-Stiftung im Wissenschaftszentrum Bonn eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Zukunft Europas: Mit oder ohne Euro?“ durchgeführt. Die Referate der beiden Redner Prof. Dr. Otmar Issing und Dr. Thilo Sarrazin lassen sich ergooglen über „ludwig erhard stiftung orientierungen“ – Jahrgang 2013 - Orientierungen 135. Dort wird eine pdf-Datei heruntergeladen, auf deren Seiten 63 ff beider Referate abgedruckt sind.

Prof. Issing und Dr. Sarrazin halten ebenso die Euro-Währungsunion für einen Fehler, und zwar im Hinblick auf die Krisenländer gerade deshalb, weil ihnen dadurch, daß sie keine Währungsautonomie besitzen, die Möglichkeit genommen wird, durch Abwerten ihrer Währung ihre monetäre Außenbeziehung unter Beibehaltung ihrer innerstaatlichen Preis- und Kaufkraftrelationen zu ordnen.

Issing wie Sarrazin haben sich in diesem Sinne auch bereits vor Einführung der Währungsunion warnend vernehmen lassen.

Lucke ist durchaus kein Außenseiter.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.03.2013 16:38 Uhr
Fritz Garbor

Solange niemand medial nach vorne preschte, waren alle Kritiker "Außenseiter"

im Sinne einer OFFIZIELL gesellschaftlichen Minderheit: denn erst durch Luckes Parteigründung wird das Thema ERNSTHAFT: denn nun geht es zugleich um die MACHT!
Zuvor war das nicht der Fall!
Da war es nur ein privates und kleingesellschaftliches Thema (Leserbriefe, Blogs...),
jetzt tritt es endlich in die ganz großen Medien- und MACHTwelt, dorthin, wohin es gehört.
Lucke ist der einzige in den Kreisen, der gut praktizierend so denkt, wie Politik nur funktionieren kann: Über Arbeit an einer wohldurchdachte Parteineugründung.

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Dietrich Dozer

FAZ

Einmal mehr zeigt sich, daß die FAZ eine der wenigen Zeitung ist, die man noch ernst nehmen kann.

Danke dafür!

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Ralf Kanter

Unverschämt....

Ich habe diesen TV-Auftritt bei Anne Will auch gesehen und muss sagen, dass, was da abgelaufen ist, ist unterste Schublade, wenn man Herrn Lucke nicht mal vernünftig zu Wort, geschweige denn ausreden lässt.
Die Zuschauer waren sicher auch "ausgewähltes (gekauftes) Publikum", um bei entsprechenden Reden von Stoiber & Co. Beifall zu spenden.

Herr Lucke wurde dort regelrecht zur "Schlachtbank" geführt, hat sich meiner Meinung nach aber grossartig verhalten und auch sachlich hervorragend argumentiert.
Was für ein abgekartertes Spiel, um die "Alternative für Deutschland" gezielt zu diffamieren.

Stoibers populistische Kriegsvorstellungen sind blanker Unsinn.

Ich bin zwischenzeitlich der AfD als Mitglied beigetreten und werde sie vollumfänglich unterstützen. Auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben zwischenzeitlich viele das Potential der AfD erkannt. Diese werden nach etlichen Jahren der Enthaltsamkeit der AfD zur BTWahl ihre Stimme geben. Endlich gibt es eine Alternative.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.03.2013 10:56 Uhr
Fritz Garbor

Herr Kanter, natürlich war Will und Stoiber schamlos: Es galt, jemanden so weit verletzen,

daß er sich dann die Opferecke begibt. Warum?
Dann gilt man sofort als schwächlich, der nur evt. ängstlich die nationale Karte spielt und kann endgültig -der Natur der Situation nach nicht verwunderlich- ERLEDIGT wird!
Also: Verzichte auf 1:1 - Gegenschläge, die der Gegner ja gerade unbedingt !!! sehen möchte. Aus der Gegen- Positionierung heraus läßt da nichts machen.
.
(Und wie die CDU sich verhält, das geht NICHT bei einer Neupartei: Zuerst sagen, wir sind POTENT, denn wir haben die Beziehungen, euch Jobs zu verschaffen und erst SEKUNDÄR: wir wahren die Tradition u. verteidigen die Nation! Die AfD hat nur ein Mittel: Wir sind Euch intellektuell hoch überlegen. Ihr seid strategisch Versager.)

Geht man dagegen, wie Lucke, NICHT auf diese aufgestellte Falle ein, kann man sehr schnell UMSO MEHR der Gewinner sein! Gut gemacht!
Fazit:
Dieses Spiel des CDU-SPD-BLOCKS kann ggf. ganz schnell seine Rest- Reputation in der Bevölkerung verlieren, wenn man so gelassen wie Lucke reagiert.

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Fritz Garbor

Inzwischen drehen ja selbst die allergrößten neoliberalen Wirtschaftsjournalisten

ihren Wendehals auf POSITION Anti- Euro- Kurs - wie heute im Bayr. Fernsehen:
Der reichlich überraschte Theo Waigel war deshalb außer sich.
.
Pro- Euro zu sein ist seit Zypern nun endgültig out selbst im Schicki- Micki- Milieu.
.
Lucke hat deshalb Chancen auf 15-20% der Stimmen im Herbst, treten er und seine Leute nicht in allzu viele der für sie dann sicherlich aufgestellten Fallen. Die schlimmsten Fallen sind dabei aber im die, die man sich selbst aufstellt, und die weiss Lucke zumindest zu vermeiden:
Das wichigtse:
Deutschland nie selbst als Opfer darstellen,
sondern umgekehrt den Süden Europas als die durch den Euro blockierte Zone.
Das kann jeder vertreten, ohne dafür in die Ecke der "mental Schwachen und Selbstbezogenen", d.h. in die "rechte Ecke" gestellt werden zu können.
Der Euro kriegen wir sicherlich nicht darüber los, daß wir sagen, daß wir
"nicht mehr Zahlmeister sein wollen": Das wäre recht dumm und das Ende der jetzt tatsächlich eröffneten Diskussion.

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Manfred Schwierz

Wer ist der Anti-Euro-Professor Bernd Lucke?

Weiter so Herr Prof. Lucke!

Wenn Sie aber demnächst in einer Talk-Show auftreten wollen, dann sollten Sie mich vorher fragen, wie man diese Bonzen dort außer Gefecht setzt!

Einverstanden?!

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Fritz Garbor

Die AfD stellt Demokratie (im Sinne einer alternativen Denkvorstosses bei dem wichtigsten

politischen Thema) wieder her.
1978 war das wichigste Thema die Verseuchung der Umwelt durch die angeblich ALTERNATIVLOSE Atompolitik! AKW-Gegner wurden als Kommunisten diffamiert. Deshalb mußte eine neue Partei her- und es klappte!

Heute wird uns der EURO entsprechend als alternativlos verkauft.
Es ist eine ähnliche Situation. Euro- Gegner werden auch hier ganz billig als Verfassungsfeinde gescholten.
Auch in diesem Fall kann nur eine Parteineugründung helfen.
Sie hat beste Chancen, weil das Thema noch viel größer ist als seinerzeit das AKW- Thema, das damals fast nur die Jungen und die AKW- Ortsansässigen berührte.
Bei der nötigen Power im Vorfeld hat die AfD die Chance, 15% zu erhalten.

Die AfD sollte NICHT -wie die anderen Parteie - vor dem Wahltermin dauerhaft agressiv auftreten, sondern nur da und dort kräftig und gut sichtbar gekonnt zuschlagen!

Um nicht nur als Sekte zu gelten:
Kraftvolle Schläge müssen sein! Seriösität kann aber dennoch ihr Alleinstellungsmerkmal werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.03.2013 21:23 Uhr
Rolf Joachim Siegen

Fritz Gabor, 'kraftvolle Schlaege'??

Eure Gallionsfiguren bringen es zu nicht mehr, als ein bisschen Wellenschlagen, mit denen die verwundete Seele einiger Provinzler gestreichelt werden soll.

Der Euro IST in der Tat alternativlos (geworden). Das 'Weder- Fisch - noch - Fleisch' - Angebot der AfD bedeutet im Klartext, dass selbst deren Gruender nicht umhin kommen, dieser Realitaet Rechnung zu tragen. Sie verschleiern sie bloss hinter Unverbindlichkeiten. Damit wecken sie bloss falsche Hoffnungen.

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Thomas Gaugen

Was man braucht sind Professoren MIT erfolgreichen praktischen Erfahrungen.

Es ist natürlich sehr gut, dass Wirtschaftsprofessoren in der Politik einsteigen. Aber wenn sie Zeit ihres Lebens nur Theorie gelehrt haben, bringt das ja nichts. Eher im Gegenteil.

Herr Lucke hat keine nennenswerte praktische Erfahrung (weder bei der öffentlichen Hand noch bei der Wirtschaft).

Hätte er höhere Führungsaufgaben bei Behörden oder Firmen bekleidet oder als Richter/Staatsanwalt gearbeitet, wäre er zu vertrauen, wenn es darum geht, die EU grundlegend zu ändern.
Der Umbau des Euros und/oder die Wiedereinführung des Euros oder die Verkleinerung der Eurozone ist kein theoretisches Projekt sondern eine praktische Herkulesaufgabe.
Und den Euro abzuschaffen ist was seine Partei sich als Hauptziel gesetzt hat.
(Ob die Abschaffung des Euros richtig ist oder nicht, ist eine andere Sache, aber ich glaube in der Diskussion um Herrn Lucke und den Übermaß an Professoren ohne praktische Erfahrung geht es nicht darum).

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.03.2013 01:28 Uhr
Fritz Garbor

Lucke war 33 Jahre CDU-Mitglied, also durchaus politisch wach. Ist das nichts?

Wichtiger ist, dass er einen NEUEN STIL ins völlig abgewirtschaftete konsertaive Lager hineinbringt. Das war seit Jahrzehnten zu dumm, das Land selbst aktiv positiv zu gestalten: Man nahm primär die Erwartungen der Industrie und der Lobbygruppen wie Bauernverbände etc. auf und setzte deren Wünschen in Gesetze um.
Kulturell setzte man allzu lange nur auf Abwehr: Bildung; Bundeswehr usw. so lange, bis sich dieses Lager REAL in der CDU etc. marginalisierte.

Wer ist den heute noch in der aktuellen Regierung konservativ, d.h. geschichtsbezogen und damit kulturell substanzbezogen?

Es ist z.B. keine einzige der vielen Ministerinnen inkl. Kanzlerin, denn Frauen sind immer nur konservativ, wenn sie damit eine männliche Position unterstützen oder eine Tradition fest zu erhalten haben.
Sehr selbstständige Frauen neigen eher zum Primat des Sozialen VOR dem Politischen, d.h. werden sozial -theologisch oder sozialistisch, weil sie auf den Ersatz- Ehemann "Vater Staat" setzen.

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Hans Faber

Endlich!

Und wenn die etablierten Parteien noch so viele "rechte" U-Boote in die AfD einschleusen,
und wenn die Medien noch so viele Skandale um die Partei inszenieren,
und wenn all die Brüderle, Stoiber und sonst so abgehalfterte Politiker Herrn Lucke als "den Herrn Professor" abqualifizieren,
und wenn noch so viele Antifa-Soziologen die AfD als rechtspopulistisch diffamieren,
uns selbst wenn am Ende der Verfassungsschutz die Partei auf höhere Weisung in seine Berichte aufnimmt - ich wähle sie trotzdem! Und sollte sie es halt nicht schaffen, zur BTW anzutreten, dann schreibe ich sie eben selbst auf den Wahlzettel und mache mein Kreuz dahinter. Selbst so wäre sie immer noch eine bessere Alternative als all das, was uns in den letzten Jahren vorgesetzt wurde.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 25.03.2013 15:29 Uhr

Ein Professor ist nötig

Es gibt nicht nur in der Politik, sondern auch unter den Euro-Gegnern viele dumme und verbohrte Menschen, wie man in vielen Kommentaren sehen kann. Der eigene Lebensfrust wird bei jedem Thema abgeladen, das auch nur entfernt mit Europa zu tun hat.

Daher braucht es unaufgeregte, sachlich argumentierende Akademiker wie Prof. Lucke, um so eine Partei zu gründen und zu repräsentieren.

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Frank Rademacher

Der einzige der vor dem € gewarnt hat, war Oskar Lafontaine

Oskar Lafontaine war es auch, der zuvor vor der Deutschen Einheit, wie von Kohl und Schäuble vollzogen, gewarnt hatte. Mit beiden Warnungen die Oskar Lafontaine jeweils substanziell begründete, lag er Goldrichtig.
Man mag mit den Linken sympathisieren oder nicht, aber Oskar Lafontaine ist und bleibt die politische Lichtgestalt in Nachkriegsdeutschland.
Auf das Zitat vom Mitkommentator @Peter Luecke aus der „Euro-Klage“ von 1998 (S. 253ff) sei hingewiesen.

Die politische Union ist eben den Bürgern in Deutschland zugeschert worden, nur sie kam nie und so bleib es nur bei einer Währungsunion. Nach dem die Südländer den Goldesel (Euro) fest in der Scheune hatte, war es klar, dass die nicht`s von ihrer staatl. Souveränität abgeben würden. Diesen polit. Umstand haben tatsächl. die Prof. damals nicht erkannt. Es war Oskar Lafontaine, der ungeschminkt in seiner Rede, nach Helmut Kohl, dies zu Protokoll gegeben hat. Wer die Rede nochmals sehen will, bei Maischberger suchen.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 25.03.2013 15:07 Uhr

Konkret was will Lucke nicht ? Konkret was will Lucke ?

Ganz konkrete Antworten bitte.

Arbeitslosigkeit in Südeuropa / Renten in Deutschland / Wirtschaftswachstum / Sozialpolitik / Schuldenbremse / Energiepolitik ?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.03.2013 08:28 Uhr
Rolf Joachim Siegen

C. Kraemer, bei diesem sog. Programm gibt's nicht viel

zu lesen - es sei denn, man ist ein anspruchsloser Leser. Marie Gruber gehoert nicht zu diesem Personenkreis. Euch Super- Alternative scheinen kritische Fragen zu stoeren.

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Carsten Krämer
Carsten Krämer (CarKr) - 26.03.2013 11:38 Uhr

Parteiprogramm

Liebe Frau Gruber,

Sie beteiligen sich nun schon seit einiger Zeit an der Diskussion über die AfD. Weshalb lesen Sie nicht einfach das Parteiprogramm? Dort finden Sie die Antworten auf alle Ihre Fragen.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 25.03.2013 15:02 Uhr

aber ich denke zumindest ernsthaft darüber nach, was zu tun ist wenn die ? für Deutschland

zur Bundestagswahl nicht antritt.

Die Frage bleibt ob und wann es Sinn macht.

Sicher erst wenn es konkret werden könnte, was noch lange nicht angezeigt ist.

Kann irgend wer hier das konkrete Ziel dieser ? für "D" auf den Feldern der Deutschen Politik sein soll erläutern ?

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leopold mansk

Wurde und wird nicht immer wieder...


... Sachverstand von und für die Politik gefordert?

Nun stellt sich mit der AfD und Herrn Lucke Sachverstand der Wahl im September, und das passt manchen Halbwissenden in der Politik nun auch wieder nicht, und mangels Sachverstand versuchen manche Vielschwätzer, den Mann in die braune Ecke zu drängen.

Haben sie etwa vor Angst die Hosen voll?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2013 23:22 Uhr
Closed via SSO

Vor Angst die Hosen voll ???

Gestrichen !!! lieber Herr Mansk! Gestrichen!
Wie man aktuellen Umfragen entnehmen kann, haben die "Sonstigen Parteien" in kürzester Zeit ganz rapid zugenommen - und das geht mit Sicherheit beinahe ausschließlich auf die AfD zurück.
Kein Wunder also, dass vor allem Westerwelle in höchster Aufregung ist, wie man seinen Äußerungen entnehmen kann.
Auch Kauders Äußerungen lassen ähnliches vermuten.
Gandhi hatte gesagt: "Erst ignorieren sie dich - dann lachen sie über dich - dann bekämpfen sie dich - und dann gewinnst du ..."
Stufe Eins und Stufe Zwei hat "man" schon mal ausgelassen - ein Zeichen dafür, wie mies die Stimmung bei der SED 2.0 ist!
Ich bin dabei!
Wie ich am 16.03. schrieb:
Als sich die "Rettung Zyperns" abzeichnete, trat ich spontan bei ...
Auf meine alten Tage (71) bin ich nun erstmals Mitglied einer politischen Organisation geworden.
Klar, dass ich "uns" bei der BT-Wahl maximalen Erfolg wünsche. Wunder geschehen immer wieder: Siehe Grillo in Italien. Wir sind viel besser!

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Christian Bauer
Christian Bauer (CTB13) - 25.03.2013 14:30 Uhr

Ist Europa zu gross für gemeinsame Politik?

Europa reicht vom Polarkreis bis Sizilien Wer ein Gesetz machen will, das den Heizölverbrauch für alle Bewohner gerecht regeln soll, wird scheitern.
Genauso scheitert eine gemeinsame Währung, weil jeder Staat für seine Volkswirtschaft eine andere Inflationsrate etc ansetzt. Ein gemeinsamer Wirtschaftsraum zeichnet sich aus durch geringe (oder keine!) Handelshemmnisse- und dazu bedarf es der gemeinsamen Währung nicht!

Die Euphorie, die man bei der Euroeinführung dem (deutschen) Bürger unterstellte, weil er jetzt im Urlaub nicht mehr umrechnen musste, gab es nicht. Diese Unterstellung zeigt nur, für wie dumm der Bürger von seinem Volksvertreter gehalten wird. Grösser geht Zynismus nicht.

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Karl Schade
Karl Schade (J.K.S) - 25.03.2013 13:49 Uhr

Wenn schon, dann "Anti-Eurorettungs-Professor"

Weder Bernd Lucke noch die Alternative für Deutschland sind gegen den Euro. Sie sind nur dagegen, den derzeitigen Umfang der Eurozone um jeden Preis aufrecht zu erhalten. Es ist doch mehr als deutlich, dass es am Mittelmeer eine gute Hand voll Länder gibt, denen der Euro die Wirtschaft kaputtgemacht hat.

In diesen klassischen Hochinflationsländern war es mit dem harten Euro auf einmal ungewohnt billig, Geld zu borgen. Häuser, Straßen und Konsum auf Pump ließen die Preise und Löhne schneller steigen als die Produktivität. Nun haben sich unsere südlichen Miteuropäer aus dem Markt kalkuliert. Reinkommen werden sie wohl erst wieder durch eine kräftige Währungsabwertung. Und diese verbaut ihnen der Euro. Also müssen sie aus dem Euro ausscheiden dürfen und sollten nicht durch bürokratische Zwänge und Euro-Rettungsmaßnahmen gegen jede wirtschaftliche Vernunft in der Einheitswährung gehalten werden. Nur das fordert die AfD. Eine Währung, die ständig gerettet werden muss, ist nicht zu retten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2013 23:45 Uhr
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Raushalten !!!

Das, lieber Herr Gerlach, haben Sie wunderbar formuliert - besten Dank !!!
Machtgeilheit ist ja nicht gerade ein hübsches Wort, aber es trifft exakt das, worum es geht.
Das fängt schon im Kleineren an: der de Maizière will auch unbedingt ständig bei den "Großen" mitspielen: am liebsten würde er wohl die Bundeswehr auf dem ganzen Planeten verteilen, womöglich mit Permanent-Stützpunkten rund um den Globus?
Und dann wundert er sich auch noch, dass er viel zu wenig geeignetes (!) Personal rekrutieren kann.
Welcher halbwegs intelligente junge Mensch macht denn da mit? - ein paar Abenteuerer vielleicht. Geht es doch längst nicht mehr um die Landesverteidigung, schließlich sind wir von Freunden umzingelt. Deswegen: Freiheit / Hindukusch - Sie wissen ...
Längst habe ich den Verdacht, dass die US-Administration genau deswegen ganz froh darüber ist, dass die Jugendarbeitslosigkeit in den USA so hoch ist - gewünscht und gelenkt womöglich ???

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Frank Gerlach

Grossmannssucht schlägt Ratio

Stellen Sie sich vor, Sie sind Politiker in einem einigermassen funktionierenden Land und das Beste wäre es, wenig bis gar nichts zu ändern. Das Beste wäre es, die Russen und Amerikaner ihre sport-militärischen Wettkämpfe ausfechten zu lassen und sich dabei rauszuhalten.

ABER, es ist Ihnen damit todlangweilig. Sie wollen unbedingt "mitspielen" und "für ernst" genommen werden. Also führen Sie eine Kunstwährung ein, die Ihnen zumindest auf dem Papier den "grössten Wirtschaftsraum" verschafft. Sie haben endlich mehr Macht, wenn sie mit den grossen Hunden sich zum Wettheulen treffen ! Zumindest sagt das jeder und Sie fühlen sich endlich ernstgenommen und respektiert von den beiden grossen, leicht zerzausten und von Flöhen geplagten Doggen.

Darum gehts in Wirklichkeit - Machtgeilheit, die mit allen Mitteln verteidigt wird.

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henning strothjohann

Da kommt ein Ökonomie Professor und unser Politiker, denen reihenweise der Dr. Titel

genommen wird mokieren sich darüber. Die gehören sowas von abgestraft!! Meine Stimme hat der Prof. jetzt schon

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Hans henseler

Was versteht ein Volkswirtschaftler von Volkswirtschaft?

VWL ist keine exakte Wissenschaft. Die Meinungen der Professoren gehen sehr stark auseinander. Waere interessant mal eine Meinungsforschung der Professoren fuer und gegen
Euro zu bekommen. Aber was immer herauskommt: Es sind Meinungen, keine Fakten!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.03.2013 14:33 Uhr
Frank Gerlach

Halt

Dass der Euro nicht funktioniert ist eine Tatsache und die Theorien des Herrn Kohl sind keinen Deut besser als irgendeine zufällig gewählte VWL-Theorie.

Dass VWL wie alle Sozial-"Wissenschaften" letztlich im Vergleich zu Physik und Chemie ein aufgeblasener Witz sind, sollte jedem klar sein.
Wenn man aber nichts Besseres hat, muss man sich halt an das Beste halten, was sich die Sozialwissenschaftler so ausgedacht haben. Und man sollte sich nicht von den vielen lustigen Formeln verwirren lassen. Deren Zweck ist hauptsächlich die Erweckung eines wissenschaftlichen Anscheins. Und mit den passenden, willkürlichen Annahmen und ein bischen Mathematik kann man fast alles herleiten, auch dass der Storch die Kinder bringt.

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Hans  Wollschlaeger

In der Rangliste für vertrauenswürdige Berufe...

stehen auf den ersten Plätzen Feuerwehrleute, Piloten, Krankenschwestern
und auf dem letzten Platz Politiker
Das deckt sich komplett mit meiner Einschätzung...
Diese "Branche" ist dabei in Europa das Geld der Bürger für eine unrealistische, weltfremde "politische Idee" zu verschleudern. Beispiele für "politische Ideen" hatten wir in den letzten 100 Jahren genug (Kommunismus, 1000 jähr. Reich, aktuell "Großeuropa mit dem Euro für eine heterogene Staatengemeinschaft mit souveränen Völkern)
Ein weltweit agierender DAX Konzern könnte sich so ein chaotisches Management nicht leisten...und wenn mal falsch entschieden wird (z.B. Daimler Chrysler) dann gesteht man Fehler ein und korrigiert sie
Da ist Prof Lucke mit seiner ruhigen, mit Fakten untermauerten Sicht, Argumentation ein deutlicher hoffnungsvoller Lichtblick...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2013 23:50 Uhr
Closed via SSO

Woody Allen hatte gesagt:

"Politiker haben eine Moral, die ist noch unter der von Kinderschändern."

Vielleicht doch etwas übertrieben? - dann aber nur ein ganz klein wenig ...

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24.03.2013, 12:05 Uhr

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