14.04.2008 · Nach den Zigarettenpackungen werden vielleicht bald auch Bier- und Weinflaschen Hinweise tragen, die vor Gesundheitsgefahren warnen. Solche Vorschläge macht die Arbeitsgruppe „Suchtprävention“ für die Drogenbeauftragte der Bundesregierung in einem Papier, das der F.A.Z. vorliegt.
Von Konrad MrusekRichtlinien für Lesermeinungen
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Wie wäre es mit einem Warnhinweis auf dem Reichstagsgebäude?
Statt „Dem deutschen Volk“ vielleicht:
>Dieses Parlament fügt ihrer Freiheit und den Menschen in ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu<
oder:
>Politik führt zu geistiger Verstopfungen und verursacht Übersprungshandlungen, schützen Sie ihre Kinder<
"Zum Beweis dafür, dass Alkoholprävention erfolgreich sein könne, wird auf die Steuererhöhung 2004 für spirituosenhaltige Mixgetränke (Alkopops) verwiesen, die die Nachfrage bremste. Doch die Jugendlichen wichen offenbar aus, denn der Pro-Kopf-Konsum lag 2007 mit 50,7 Gramm Alkohol je Woche höher denn je."
Für wie blöd halten die uns eigentlich? Das Einzige, was diese Aussage beweist, ist doch die geistige Beschränktheit dieser Geisteskranken! Da fehlen mir einfach die Worte...
Die Deutschen sollen leben wie die Mönche ...
... und obendrein noch das Klima und die Welt ansich retten: Ersatzhandlungen, wohin man schaut. Offenkundig findet die Politik (weil Brüssel ja eh' alles vorgibt) keine realen Betätigungsfelder mehr vor und mutiert so allmählich zum Religionsersatz. So finden sich die Zehn Gebote heute u.a. auf den Zigarettenpackungen und in den Verordnungen zur Förderung alternativer Energiequellen. Und uneinsichtig-sündigen Bürgern wird wie noch zu Luthers Zeiten großzügig über den (Steuer)ablaßhandel vergeben. Da es zwischen den Politikern sowieso nichts mehr zu 'wählen' gibt, wird es wohl nicht mehr lange dauern, dass die Bürger statt zu den Urnen besser nur noch zum Beten gehen , das hebt weiter die Moral und der Effekt ist derselbe, denn auf reale Auswirkungen darf man bei Beidem nur sehr bedingt hoffen.
"Warnhinweis auf Bier- und Weinflaschen angedacht" ist als Deutsch-Verhunzung bereits ein Grund, zwecks Schmerzbetäubung zur Flasche zu greifen. Ein Andenken ist ein Souvenir. Gemeint ist wohl "erwägen", "über etwas nachdenken", "in Betracht ziehen", usw.
Allenfalls mag zu folgern sein, daß die verquaste Benutzung von "andenken" als Verb ausdrücken soll, daß es sich um halbgare Gedanken handelt - das ist bei diesen Regelungserwägungen wirklich gegeben.
Es wäre sicherlich für den Wähler hilfreich, wenn auf jedem Wahlzettel der Hinweis stünde:
"Wählen sollten Sie nur, wenn Sie die Aktivitäten und die Intelligenz Ihres Abgeordneten geprüft haben."
Anstreben sollten wir auch auch die Halbierung der Abgeordnetenzahl.
Es gibt noch viele Betätigungsfelder für EU-Bürokraten
Sucht man "crazywarnings" im Internet, so findet man Hinweise, die der Bürokratie noch Jahrzehnte Beschäftigung garantiert.
Wichtig wäre z.B.:
- auf Waschmachinen: nicht geeignet zum Kinderwaschen
- auf Trocknern: nicht für Haustiere geeignet
- auf Rückspiegeln am Auto: das was man hier sieht ist nicht vor sondern hinter Ihnen
Viel Spaß beim Lesen von crazywarnings und einem Blick in unsere Zukunft.
Wäre Bildung nicht hilfreicher?
Warnschildchen auf Bier- & Weinflaschen...
... kommen in Frage, weil das bei den Zigaretten schon nichts gebracht hat!?
Was soll denn dieser Schmu immer. Wer in der Lage ist diese Gesundheitshinweise zu lesen, war doch ohne hin so oft in der Schule, dass er jetzt bestens über die Risiken informiert ist - bei der Suchtpropaganda, die einem da permanent um die Ohren gepustet wird (die ja im übrigen scheinbar auch nicht wirklich greift). Rückblickend kommt mir das fast so vor, als hätte das in Grundschule und Sek.-I mindestens die Hälfte des "Politische Bildung"-Lehrplans eingenommen.
Aber kreativ wie man ist, fährt man auch gleich die anderen viel versprechenden "Lösungen" auf, die auch noch nie messbare Erfolge gebracht haben...
Wann fängt man hierzulande mal an, tatsächlich über ein Problem und seine Ursachen(!) nachzudenken? Immer werden nur Symptome bekämpft und das nicht einmal sonderlich effektiv. Vielleicht sollte man sich einmal überlegen, warum die Leute eigentlich so viel saufen, rauchen oder anderes im Übermaß konsumieren. Aber wahrscheinlich gibt es in diesem Land einfach zu viele Leute, die zu viel Zeit damit verbringen ihre Jobs mit nutzlosen Vorschlägen zu rechtfertigen, anstatt nach Lösungen zu suchen.
... kommt ein solcher Warnhinweis auf Automobilen?
Regelungswut tut selten gut.
wenn er überall in D auf eine derartig überbordende Bürokratie trifft?
Genau so einen Dünnschiss.
Knietief in der Sch.... watet der Germane durch's Leben.
Was hat denn die Null-promille Grenze mit dem Saufen der Jugend zu tun ? ich glaube, da schiessen unsere Bürokraten wie erwartet mal wieder ein wenig über das Ziel hinaus.
Erst wenn wir alle zu Hause auf dem Hometrainer sitzen und Tee trinken, wird das Leben für einen Gesundheitsbürokraten erst schön.
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