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Afrika-Reise Die Kanzlerin auf Werbetour

 ·  In diesen Tagen bereist Angela Merkel Kenia, Angola und Nigeria, die hinter Südafrika wirtschaftlich stärksten Nationen des Kontinents. Deutsche Exporteure treffen in diesen afrikanischen Ländern auf starke Konkurrenz aus China.

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Kerzenmacher Boris

Geld wird

verteilt das gar nicht vorhanden ist. Solche Kunststücke bringen auch nur Politiker fertig. Offenbar möchte man im Ausland weiterhin als reich und gutherzig dastehen und sagt schon mal Gelder zu die einem erstens nicht gehören, zweitens gar nicht vorhanden sind und drittens den armen eigenen Einheimischen ohnehin fehlen.

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Konstantinos Dafalias

Lohnt sich schon

@Herr Sax
So pauschal kann man das nicht sagen.
Die Chinesen machen ja enorme Profite in Afrika, die Europäer lassen sich da leider den Schneid von ihnen abkaufen, obwohl die Afrikaner mit den Europäern viel lieber Geschäfte machen.
Die Margen sind teilweise surreal, zu verdienen gibt es genug. Es ist beispielsweise billiger, Zement aus Deutschland (!) zu importieren, als den eigenen zu kaufen, vom Qualitätsunterschied wollen wir gar nicht sprechen.
Wichtig ist nur, einen zuverlässigen Partner vor Ort zu haben.
Die Mentalität bzw. Kultur ist sicher ein Nachteil verglichen beispielsweise mit den Asiaten oder Südamerikanern.
Andererseits kommt die Entwicklung erstens durch Bildung, Bildung, Bildung und zweitens durch Anreize - ein typischer Arbeitsvertrag in Kenia sieht eine 6-Tage-Woche á 10 Stunden zu etwa 100 Euro Lohn vor, das bei Preisen, die abgesehen von den Grundnahrungsmitteln auf dem Markt mit Europa zu vergleichen sind, bei Luxusgütern sogar noch weit höher.
Welcher Deutsche würde unter solchen Bedingungen einen Finger rühren?
Afrika ist sowohl als Markt als auch als Handelspartner sehr interessant, es bedarf nur einer umsichtigen Vorgangsweise.

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Frank Sperling

Wozu ?

Wer Afrika kennt, weiss, dass echte Beziehungen in 1. Linie Persönlichkeitspflege und keine Gespräche unter Funktionären sind. 3 Länder, 3 Tage ein ineffizienter Pflicht-Witz. Ihr Herz schlägt für die USA, nicht mal für (Mittel-/Süd-) Amerika. Dabei liegt uns Afrika (einschliesslich Maghreb) doch nicht nur geografisch, sondern historisch, wirtschaftlich viel näher.

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Franz Munte

Hoffentlich bleibt sie gleich da

damit sie hier nicht weitere Rettungsmilliaeden verbrennen kann, natürlich in großer Gemeinsamkeit mit den (Pleite-)-EU-Partnern.

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Werner Mueller

Immer wenn's richtig kriselt in Europa...

...geht Madame auf Reisen. In Brüssel braucht man sie nicht, sie kommt dann später zum Abnicken vorbei.

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Theodor Wedel

6% Wirtschaftswachstum

klingt für europäische Verhältnisse zunächst mal nach viel. Davon gehen aber 2-3% einfach nur auf das Konto des hohen angolanischen Bevölkerungswachstums. Zudem reden wir hier von einer Volkswirtschaft in der viele Menschen so arm sind, dass schon allein die Verbesserung der Ernährung signifikante Zuwächse in der Produktivität erzeugen kann. Allerdings nur bis zu einem bestimmten Punkt. Angola hat immer noch ein eklatantes Bildungsproblem, mit einer Alphabetisierungsrate von 67.4%. Als China und Vietnam den Wandel zur Marktwirtschaft angingen betrug diese jeweils knapp 100%.
Auch Korruption und Kleptokratie dürften in Angola, wie den meisten Teilen Afrikas, weit verbreitet sein. Immerhin geht es mit der Infrastruktur bergauf. Auch durch chinesische "Hilfe".
Trotz allem wird das subsaharische Afrika wohl noch mindestens 30 Jahre brauchen, um halbwegs den Anschluss zu finden. Es gibt in Afrika auch einfach zu viele kulturelle Hemmnisse. Politische Präferenzen für starke Führer, mangelnde Bildungsfreundlichkeit, religiöser Fundamentalismus, "African Time", unterentwickelte Arbeitsethik, etc.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 11.07.2011 19:39 Uhr

Afrika lohnt sich nicht

Wenn man den Aufwand berücksichtigt in den genannten Ländern Aufträge an Land zu ziehen ohne in Korruptionsverdacht zu geraten, dann zu liefern und am Ende auch noch sein Geld zu bekommen, holt man in Südamerika, Asien und speziell in China das Zehnfache dabei heraus. Deutsche Firmen haben in den USA mehr Strafe wegen Bestechung gezahlt als sie in Ländern mit blühender Korruption je verdient haben, weil sie von US Konkurrenzunternehmen beschuldigt wurden. In Afrika sind kaum Aufträge zu bekommen ohne dass man die Machthaber schmiert. Die Chinesen haben da keine Probleme damit. Deutsche Firmen stehen oft im Wettbewerb mit US Firmen und haben zugleich eine Ansiedlung in den USA. Das ist man dann schnell am Pranger wenn US Firmen ausgestochen werden, und amerikanische Anwälte verstehen es hervorragend wie man deutsche Unternehmen abzieht. Unser Handel mit Afrika ist minimal. Es lohnt sich nicht sich dort Ärger einzuhandeln. Mutti hätte zuhause bleiben sollen. Ihre Baustellen sind alle hier.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 11.07.2011 17:55 Uhr

Einige wenige Tage, in denen die Frau

einen bescheidenen Beitrag für ihr Gehalt leistet.

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Jahrgang 1965, politischer Korrespondent für Afrika mit Sitz in Johannesburg.

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