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Wirtschaftspolitik in der Krise Japan verstößt gegen die Regeln

 ·  Hinter manchem japanischen Unternehmen, das global agiert und Wettbewerber übernimmt, steht in Zukunft der japanische Staat. Mit Marktwirtschaft hat das wenig zu tun.

Artikel Lesermeinungen (5)
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Wolfgang Kolberg

Wat denn fuer Regeln?

Sorry fuer den patzigen Titel, aber im Ernst: an Regeln hat sich in der Wirtschaft doch nie einer gehalten. Und auchwessen Regeln bitte? Der IWF, der alle Laender in den Ruin treibt? Nein, es sehe ein jedes Volk selbst, wie es wirtschaftet.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 07.01.2013 16:54 Uhr

Mit dem Rücken zur Wand, in den Fängen der Anacondas

so müsste eigentlich die Position Japans beschrieben werden. Wiedereinstieg in die nukleare Kraftwerkstechnik, mit Wahrscheinlichkeit aus blanker Not, Verlust verschiedener Marktpositionen gegenüber Korea, demnächst China und Nordkorea. Verunsicherung der Importe und ihrer langen Wege durch den Indik und die südchinesische See.
Japan sieht sich einer Vielzahl von möglichen Überraschungen, meist schlechte, gegenüber und sich selbst in der Wohlstandsfalle. Von der Demographie ganz zu schweigen.

zum Grusse

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2013 20:08 Uhr
günther reichert

@Herrn Achim Schröder....Keine Überheblichkeiten...

Lieber Herr Schröder,es ist oft so ,dass Viele ggf Fehler von anderen Vielen in anderen Ländern sehen/wahrnehmen.Es ist wie bei einer fremden Sprache ,die man lernt,dann versteht man auch die eigene Sprache besser.
Die Konsequenz sollte sein,dass aus Erkenntnis ein Handeln erfolgt,dass dabei auch die unsrigen Fehler deutlicher erkannt werden.
Ich meine,dass die eigentliche Überheblichkeit bei uns bei manchen Bürgern dann anfängt,wenn jeder glaubt,der Andere solle sich darum kümmern nach dem Motto,was geht mich die Politik an.

Ich habe schon oft erlebt,wie Andere sich verpissen,wenn es um berechtigte Interessen,auch zB für das Gemeinwohl, geht und wenn es zum Handeln kommt.
Allein nur Mitschreien/Entrüsten bei aktuellen Modethemen ist keine ausreichende Bürgertugend und führt zu keiner Aktivität.
PS:Ich bin zB dafür ,dass die Schranke bei Petitionen an den Dt Bundestag in Abhängigkeit der Mitzeichnerzahl für eine wirkliche Behandlung in den Gremien heruntergesetzt wird.

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Achim Schröder
Achim Schröder (asfn) - 07.01.2013 18:51 Uhr

Keine Überheblichkeiten...

Wenn ich sehe, wie hier mit Milliarden und Aber-Milliarden herumgeschleudert wird für Banken und Südländer, wie eine chaotische Energiewende inszeniert wird und was für Politpersonal eine Milliardengrab nach dem anderen gräbt (Stuttgart21, Flughafen Berlin, Elbphilharmonie etc.) kommt mir unweigerlich der Gedanke, dass Japan nur unsere Zukunft aufzeigt.

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 07.01.2013 16:33 Uhr

"Mit Marktwirtschaft hat das wenig zu tun."

Weniger als Billionensubventionen für Pleitebanken und -staaten?

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07.01.2013, 16:11 Uhr

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