Olivier Blanchard, der Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds, ruft im Ringen um den Erhalt der Europäischen Währungsunion "zu den Waffen". Die drastische Wortwahl zeigt die Tiefe der Besorgnis in Washington. Der Fonds gibt sich zwar zuversichtlich, dass die Anpassungsprogramme in den Krisenstaaten auf gutem Wege sind, mögliche Ausnahme Griechenland.
Doch gründet die Zuversicht allein in der Hoffnung auf das Wohlverhalten aller Euro-Regierungen. Solche Hoffnungen haben schon seit Beginn des Euro getrogen. Einen Teil der Lösung der Schuldenkrise sieht der IWF darin, den Banken mehr und auch öffentliches Kapital aufzuzwingen, um die in Schwung kommende Ansteckung der Finanzmärkte durch die Staatsschulden zu blockieren. Als wichtigste Lehre aus der japanischen Krise ist das plausibel, solange das Staatsengagement zeitlich begrenzt ist.
Wenig hilfreich ist dagegen der - in Europa derzeit mit Schmerzen in Politik umgesetzte - Rat, aus einem Gemeinschaftstopf Krisenländer finanziell zu stützen. Blanchard sieht die Notwendigkeit strikter Auflagen. Aber wer will daran nach all den Versprechungen zum Stabilitätspakt noch glauben?
Streit um des Kaisers Bart: Deutsche Bürgschaften ohne Volksentscheid NICHTIG
Gerhard Rohlfs (gerhardrohlfs)
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Hilft nichts
Joachim Mummot (jmummot)
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Die Vereinigten Staaten von Europa ohne UK werden es richten
Konstantin Schneider (bundesboy)
- 21.09.2011, 01:26 Uhr
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Bryan Hayes (bhayes)
- 20.09.2011, 23:06 Uhr