http://www.faz.net/-gqe-7mipu

Edelmetalle : China ist der größte Goldmarkt

  • Aktualisiert am

China hat erstmals Indien als größten Goldmarkt der Welt abgelöst Bild: FAZ.NET/Statista - Lizenz: CC BY-ND 3.0

China hat 2013 erstmals Indien als größten Goldmarkt der Welt abgelöst. Mehr Chinesen investieren ihr Vermögen im vermeintlich sicheren Hafen.

          Jahrzehntelang galten in China rigorose Vorschriften, welche Arten von Gold Privatpersonen besitzen dürfen. Bis zum Jahr 2002 war der Privatbesitz von Goldbarren und Goldmünzen sogar verboten. Mit der anschließenden Liberalisierung bei gleichzeitig steigendem Wohlstand nahm der Markt aber Fahrt auf. Im vergangenen Jahr haben Chinesen nun so viel Gold wie noch nie gekauft und damit Indien als global größter Goldnachfrager abgelöst, wie die Grafik von Statista zeigt.

          Nicht zuletzt hat auch die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums und Angst vor einer möglichen Immobilienblase hat viele Chinesen dazu veranlasst, einen Teil ihres Vermögens in Gold zu investieren. 2013 stieg die Nachfrage um 32 Prozent. In Indien bremsten hingegen Importbeschränkungen die Nachfrage.

          Obwohl die Nachfrage von Konsumenten nach physischem Gold laut dem World Gold Council weltweit um 21 Prozent stieg, fiel die Gesamtnachfrage um 15 Prozent auf 3756 Tonnen. „Verantwortlich hierfür war die schwache Investmentnachfrage, welche von massiven Abflüssen aus den Gold-ETFs in Höhe von 869 Tonnen belastet wurde“, hieß es in einer Einschätzung der Commerzbank.

          Weitere Themen

          China stimmt Toshiba-Verkauf zu

          Elektronikkonzern : China stimmt Toshiba-Verkauf zu

          Der angeschlagene Elektronikkonzern Toshiba kann endlich sein Tafelsilber, das Geschäft mit elektronischen Speicherbausteinen, an Bain Capital verkaufen. China stimmte zu. Finanziell gestärkt steht Toshiba nun vor dem Neuaufbau.

          Topmeldungen

          Nordkorea : Trump: „Es wird geschehen“

          Amerikas Präsident ändert seinen Kurs gegenüber Nordkorea. Nun bescheinigt Trump dem isolierten Land „brillantes Potential“. Auch bezüglich eines Treffens mit Machthaber Kim gibt es Neuigkeiten.

          TV-Kritik Anne Will : Die Verlogenheit des deutschen Asylrecht

          Der Bremer Bamf-Skandal offenbart die Grundprobleme des deutschen Asylrechts. Auch bei Anne Will wird klar: Auf der Strecke bleibt vor allem der Rechtsstaat – den aber alle politischen Lager auf ihre Fahnen schreiben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.