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Veröffentlicht: 18.02.2014, 13:55 Uhr

Edelmetalle China ist der größte Goldmarkt

China hat 2013 erstmals Indien als größten Goldmarkt der Welt abgelöst. Mehr Chinesen investieren ihr Vermögen im vermeintlich sicheren Hafen.

© FAZ.NET/Statista - Lizenz: CC BY-ND 3.0 China hat erstmals Indien als größten Goldmarkt der Welt abgelöst

Jahrzehntelang galten in China rigorose Vorschriften, welche Arten von Gold Privatpersonen besitzen dürfen. Bis zum Jahr 2002 war der Privatbesitz von Goldbarren und Goldmünzen sogar verboten. Mit der anschließenden Liberalisierung bei gleichzeitig steigendem Wohlstand nahm der Markt aber Fahrt auf. Im vergangenen Jahr haben Chinesen nun so viel Gold wie noch nie gekauft und damit Indien als global größter Goldnachfrager abgelöst, wie die Grafik von Statista zeigt.

Nicht zuletzt hat auch die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums und Angst vor einer möglichen Immobilienblase hat viele Chinesen dazu veranlasst, einen Teil ihres Vermögens in Gold zu investieren. 2013 stieg die Nachfrage um 32 Prozent. In Indien bremsten hingegen Importbeschränkungen die Nachfrage.

Obwohl die Nachfrage von Konsumenten nach physischem Gold laut dem World Gold Council weltweit um 21 Prozent stieg, fiel die Gesamtnachfrage um 15 Prozent auf 3756 Tonnen. „Verantwortlich hierfür war die schwache Investmentnachfrage, welche von massiven Abflüssen aus den Gold-ETFs in Höhe von 869 Tonnen belastet wurde“, hieß es in einer Einschätzung der Commerzbank.

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