Auf dem Meer ruhen viele Hoffnung für den Erfolg der Energiewende. Doch so unstet wie der Wind in der Deutschen Bucht bläst, so unzuverlässig kommt der Ausbau der Windstromanlagen vor der deutschen Küste voran. Fast immer geht es ums Geld: Mal treibt die Konjunktur die Stahlpreise, weshalb die staatlich garantierte Einspeisegebühr angehoben werden muss, mal sind die Banken trotz Garantierendite zu ängstlich, weshalb die staatliche KfW-Bank mit Milliarden helfen soll. Zuletzt sprangen Kapitalanleger ab, weil ihnen die Haftungsbedingungen zu riskant waren.
Schnell laufen hohe Millionenentschädigungen auf, fällt das Netz mal ein paar Wochen aus. Hier besteht nun Klarheit. Wirtschafts- und Umweltminister haben sich darauf geeinigt, wer solche Vermögensschäden künftig zahlt.
Es ist der Stromkunde, der törichte Packesel der Energiewende. Schweinswale, Wetterlagen, technische Probleme, die Liste der Hemmnisse für den Offshore-Ausbau ist lang und wird immer länger. Schon haben Investoren und Anlagebauer dreistellige Millionenbeträge verloren. Es zeigt sich: Die Untiefen der Energiewende sind noch gar nicht richtig ausgelotet.
Glauben auch Sie, dass 5 mal 20 gleich 100 ist? Dann bitte nachdenken.
Lutz Wendorff (Paul_Oskar)
- 04.07.2012, 14:23 Uhr
Wenn nur die Zwänge groß genug werden ist auch dieser
Ausstieg nicht unumkehrbar!
Axel Schulte (a.schulte)
- 03.07.2012, 16:09 Uhr
Natürlich zahlen die Stromkunden - sie profitieren doch angeblich
von der dadurch verbesserten
Alex Merck (AlexM3)
- 03.07.2012, 16:08 Uhr
Dilletanten wohin man blickt ... armes Deutschland
Klaus Peter Menzel (KPM2008)
- 03.07.2012, 15:07 Uhr
Erpressungsszenarien
Frauke Klien (endivie)
- 03.07.2012, 15:04 Uhr