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Wettbewerbsverfahren Google bewegt sich

 ·  Niemand verlangt, dass Google sein Geschäftsgeheimnis offenlegt. Wenn aber der Algorithmus den Konzern im Netz zu mächtig macht, darf Änderungsbedarf angemeldet werden.

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Noch ist die Einigung nicht offiziell. Aber dass die amerikanische Regierung nun ihr Wettbewerbsverfahren gegen den Suchmaschinenkonzern Google fallenlassen könnte, sendet ein Signal aus: Das Unternehmen bewegt sich doch. Das ist auch notwendig, denn außerhalb des Konzerns versteht wohl niemand, wie Google mit seinem Page-Rank-Algorithmus Suchergebnisse sortiert.

Natürlich verlangt auch niemand, dass Google sein auf diesem Algorithmus basierendes Geschäftsgeheimnis offenlegt. Genauso unsinnig wäre es, ein Unternehmen wie Coca- Cola zu verpflichten, seine Brauserezeptur aller Welt mitzuteilen.

Wenn aber der Algorithmus dazu führt, dass Google die Ergebnisse seiner eigenen Angebote über die von Wettbewerbern und Werbekunden stellt, dann ist es richtig, dass daran auch Änderungsbedarf angemeldet werden darf. Ebenso ergibt es Sinn, dass Google seinen Werbekunden die Freiheit gibt, sich von der marktbeherrschenden Suchmaschine lossagen zu können, indem sie die Daten ihrer Kampagnen einfach mitnehmen.

So wird Wettbewerb auf dem Online-Werbemarkt gestützt. Und Google kann dann zeigen, dass es tatsächlich die beste Plattform für Werbung ist.

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17.12.2012, 17:44 Uhr

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Von Patrick Bernau

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