Home
http://www.faz.net/-hod-75wqt
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
 

Weltwirtschaftsforum Welche Gäste das Forum anlockt

 ·  Die große Bühne in Davos nutzen Prominente gern, um sich im besten Licht zu zeigen. Auch in diesem Jahr sind wieder etliche dabei. Ein Blick in die Teilnehmerliste.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

In diesem Jahr dominiert in Davos keine Nation, nachdem das Treffen des Vorjahres fest in russischer Hand war. Auch ein dominantes Thema gibt es in diesem Jahr nicht, weshalb sich die Gäste insgesamt einer breiteren Aufmerksamkeit werden erfreuen können. Unter ihnen werden rund 50 Staats- und Regierungschefs sein. Wie schon in früheren Jahren kommt der britische Premierminister David Cameron nach Davos.

Angela Merkel hingegen nimmt nicht teil. Der Grund dafür ist aber nicht allein ihre Skiverletzung aus dem Weihnachtsurlaub, sie hatte schon zuvor aus innenpolitischen Gründen abgesagt. Dafür kommt ein anderer Stammgast aus Deutschland, Finanzminister Wolfgang Schäuble. Auch sein britischer Kollege George Osborne wird da sein. Aus Frankreich, das den Ökonomen schon länger Sorgen macht als seinem Präsidenten, kommt Finanzminister Pierre Moscovici. Italiens Regierungschef Enrico Letta wird ebenfalls in den Schweizer Kanton Graubünden reisen.

Die Politiker können sich in Davos mit diversen Notenbankchefs austauschen, die auf dem Weltwirtschaftsforum traditionell sehr stark vertreten sind. Auch Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen Währungsfonds, gehört in Davos schon beinahe zum Inventar. Für die Schwellenländer wird unter anderen die brasilianische Präsidentin Dilma Roussef sprechen. Forums-Gründer Klaus Schwab wird zudem mehrere Gäste aus dem Nahen Osten begrüßen: Der israelischen Präsident Shimon Peres kommt; Hassan Rohani, Präsident des Iran, und der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu.

So wird Davos in diesem Jahr zu einem Nahost-Gipfeltreffen. Eröffnet wird das WEF von Klaus Schwab zusammen mit Bundespräsident Didier Burkhalter. Aber auch Wirtschaftsführer werden in großer Zahl durch das Kongresszentrum eilen: Traditionell kommt nach der Hauptversammlung die Siemens-Führungsmannschaft nach Davos, zum ersten Mal angeführt vom neuen Vorstandsvorsitzenden Joe Kaeser. Frank Appel, der Chef der Deutschen Post DHL, ist ebenfalls da, aber natürlich auch die Führungsspitze der Deutschen Bank, also Paul Achleitner als Aufsichtsratsvorsitzender sowie Jürgen Fitschen und Anshu Jain als Ko-Vorstandsvorsitzende.

Die Evonik- und BASF-Chefs Klaus Engel und Kurt Bock sind zum wiederholten Mal in Davos. Ferdinand Piëch steht nicht auf der Teilnehmerliste, er wird in dieser Woche stattdessen Ehrenbürger von Braunschweig. Sein Angestellter, der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn, hingegen ist da. Alcoa-Chef Klaus Kleinfeld reist wieder mal aus Amerika an. Und Peter Terium, der Vorstandschef von RWE, bittet am Sonntag nach dem Ende des Forums zum traditionellen Skirennen.

  Weitersagen Kommentieren (7) Merken Drucken
Weitere Empfehlungen
Rückblick Die Chronik der griechischen Krise

Griechenlands Schuldenmisere hält Europa seit Jahren in Atem. Bis zur nun laufenden Rückkehr an die Märkte hat das Land zwei Rettungsprogramme und einen Schuldenschnitt hinter sich. Mehr

09.04.2014, 17:27 Uhr | Wirtschaft
Was Sie heute erwartet Klagen gegen BER-Flugrouten

Noch hebt am Hauptstadtflughafen kein Flugzeug ab, aber die Gerichte beschäftigen sich unermüdlich mit den Flugrouten. In der Berliner Innenstadt lädt Daimler zur Hauptversammlung. Und in Sachen Oppenheim-Esch entscheidet das Gericht über Schadenersatz. Mehr

09.04.2014, 06:44 Uhr | Wirtschaft
Was Sie heute erwartet Haushalt und Erneuerbare Energien

In Deutschland scheint alles ganz gut. Die Bundesregierung betreibt Konjunkturoptimismus. Doch die Rente mit 63 liegt vielen im Magen. International eskaliert die Lage in der Ukraine. Mehr

08.04.2014, 07:30 Uhr | Wirtschaft

20.01.2014, 15:41 Uhr

Weitersagen