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Weltwirtschaftsforum in Davos Merkel: Wettbewerbsfähigkeit ist das zentrale Thema der Zukunft

 ·  Wenn der Wohlstand in Europa erhalten werden soll, müssen die Länder ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern, mahnte die Kanzlerin. Zugleich brachte sie weitere Überbrückungsmaßnahmen ins Gespräch, sollte die Arbeitslosigkeit hoch bleiben.

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"in Sachen Innovation und Wettbewerbsfähigkeit"

Briten neigen schon immer dazu, sich selber in verklärtem Licht, beileibe nur nicht nüchtern zu sehen. Die Wirtschaft ist desaströs, weit weg, innovativ. competitive zu sein. Der Arbeitsmarkt ist jammervoll. Education beherrscht von Klassendenken. Lehrereinkommen sind grottenschlecht. Aufstiegsstreben existiert nur in Sachen Geld. Aber die "City" allein reicht nicht. Ordinärer Stolz lähmt die lower class. Bausubstanz ist verkommen. Das alles schweißt die superreichen und die bettelarmen Engländer zusammen, ihr Heil in splendid isolation zu suchen. Und Cameron, diese Wischiwaschifigur, schwafelt davon, dass Europa "überholt" sei von Innovation und .... Ein Psychiater würde sagen, der Leidensdruck ist noch nicht groß genug. Handelte es sich nicht um Menschen, man könnte meinen, ein Museum von nationaler Größe.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 12:52 Uhr
Jürgen Dannenberg

Herr Sperlin,

das Einkommen der Lehrer, und deren Freizeit ist nicht unbedingt ausschlaggebend für Qualität.
Siehe Deutschland.

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Jochen Breiske

Volksabstimmungen und EU-Diktatur

Machen wir uns nichts vor - vor allem denen, die in Brüssel an der demokratisch nicht so ganz legitimierten Machts sind passt der Kurs Camerons nicht - da könnte ja jedes Volk selbst abstimmen! Wo kämen wir denn da hin, wenn die Menschen für sich entscheiden dürften und nicht die Ideologen im Elfenbeinturm?!

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Martin Welzer

Cameron hat absolut recht wenn er eine Rückabwicklung der EU in der heutigen Form fordert

Die EU war einst als großartige Idee einer europäischen Gemeinschaft gestartet und ist nun zu einer nimmersatten Krake mutiert die darauf abzielt den Staaten die Eigenständigkeit und Souveränität zu rauben und alle Macht an sich zu saugen. Das an der Spitze dieses Ungetüms obendrein noch Typen wie Schulz, Barroso, Van Rompuy etc. stehen, die von keinem Bürger Europas je gewählt wurden (oder abgewählt werden könnten) verstärkt den zunehmend despotischen Charakter dieser EU. Allerdings muss man feststellen das Cameron wohl nicht das Format besitzt um zu einem ernsthaften Kontrahenten des Brüsseler Eurokratenregimes aufzusteigen. Da wünscht man sich einen starken und stoischen Staatsmann wie Winston Churchill zurück. Der machte damals mit den Faschisten keine Kompromisse und er würde heute sicherlich auch keine mit den Eurokraten machen. Aber in Zeiten in denen viele Parlamente nur noch mit Erfüllungsgehilfen und Mitläufern besetzt sind gilt selbst ein Cameron schon als Hoffnungsschimmer

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 15:17 Uhr
Helga Zießler

Warum reden Sie Cameron so schlecht, Herr Welzer?

Immerhin ist er einer von ganz, ganz wenigen, die der EU in der jetzigen Form sehr skeptisch gegenüberstehen. Ganz im Gegenteil zu unserer Merkeline, die sich schon als Kaiserin Europas sieht ;-)

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24.01.2013, 10:46 Uhr

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