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Weltwirtschaftsforum Welche Gäste das Forum anlockt

Die große Bühne in Davos nutzen Prominente gern, um sich im besten Licht zu zeigen. Auch in diesem Jahr sind wieder etliche dabei. Ein Blick in die Teilnehmerliste.

© dpa Klaus Schwab und Angela Merkel

Der Davoser Konferenzteilnehmer fragt sich seit Jahren, ob es wohl möglich sei, noch mehr Personen in dem überfüllten Konferenzzentrum und in den Sälen der umliegenden Hotels unterzubringen. Offensichtlich geht es, denn in diesem Jahr wird mit rund 2500 Teilnehmern aus 140 Ländern ein neuer Teilnehmerrekord erreicht. Davos versteht sich als ein Ereignis, bei dem sich Vertreter der Politik, der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft zu einem Dialog versammeln - dementsprechend gestaltet sich auch die Teilnehmerliste.

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Die politische Prominenz besteht in diesem Jahr unter anderem aus mehr als 40 Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident François Hollande, Italiens Premierminister Matteo Renzi, der ukrainische Präsident Petro Poroschenko, der türkische Premierminister Ahmet Davutoglu, der südafrikanische Staatspräsident Jacob Zuma, Ägyptens Präsident Abd al Fattah Said Hussein al Sisi, der niederländische Premierminister Mark Rutte, der irakische Premierminister Haider al Abadi, der malaysische Regierungschef Mohd Najib Bin Tun Abdul Razak und der chinesische Premierminister Li Keqiang. Die Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, gehört zu den Stammgästen des World Economic Forum. Auch Jim Yong Kim, der Präsident der Weltbank, hat sich für das Treffen angekündigt.

Rund 100 Manager werden erwartet, darunter auch zahlreiche Vorstandsvorsitzende deutscher Dax-Konzerne. Eine sehr starke Präsenz zeigen seit Jahren auch Manager amerikanischer Technologiekonzerne, darunter Marissa Mayer (Yahoo), Satya Nadella (Microsoft), Sheryl Sandberg (Facebook) und Eric Schmidt (Google). Nach dem erfolgreichen Börsengang seines Unternehmens dürfte auch Jack Ma Yun, Chairman der chinesischen Alibaba Group, im Mittelpunkt des Interesses stehen. Daneben ist Davos seit jeher Treffpunkt wichtiger Banker. In diesem Jahr werden unter anderem Axel Weber (UBS) und Anshu Jain (Deutsche Bank) öffentlich auftreten. Khalid Al Falih, der Vorsitzende des saudi-arabischen Ölkonzerns Aramco, könnte sicherlich Aufschluss über die Ölpolitik seines Landes geben. Ob er es tun wird?

Davos ist daneben auch Treffpunkt der Wissenschaft; in diesem Jahr werden 15 Nobelpreisträger erwartet. Erik Brynjolfsson hat diesen Preis (noch) nicht, aber der Amerikaner zählt zu den wichtigsten Vordenkern der digitalen Revolution. Ken Rogoff ist ein anerkannter Währungsexperte, Anat Admati eine strenge Ruferin nach mehr Eigenkapital. (gb.)

Quelle: F.A.Z.

 
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