http://www.faz.net/-gqe-8qizy

Schutz der Weltmeere : Konzerne wollen weniger Plastik

  • Aktualisiert am

Plastiktüten sind praktisch, verschmutzen aber auch die Umwelt. Bild: dpa

40 globale Konzerne haben vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos dem Plastik in den Weltmeeren den Kampf angesagt. Können sie etwas ausrichten?

          In einem Schritt zum Schutz der Meere haben sich 40 der größten Konzerne der Welt dazu verpflichtet, weniger und umweltfreundlicheres Plastik zu verwenden. Die Unternehmen wie Procter and Gable, Unilever, Coca-Cola, Danone und Dow Chemical schlossen sich am Montag im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums von Davos einer Initiative der britischen Seglerin Ellen MacArthur an.

          Sollte nicht rasch etwas getan werden, würden die Weltmeere im Jahr 2050 mehr Plastik als Fische enthalten, warnten die Unterzeichner. 20 Prozent der weltweiten Plastikproduktion könnten mit Gewinn wiederverwertet und weitere 50 Prozent recycled werden, statt auf Müllkippen zu landen und die Ozeane zuzumüllen.

          Der Nahrungs- und Putzmittelkonzern Unilever verpflichtete sich beispielsweise, bis zum Jahr 2025 nur noch voll wiederverwertbare, recyclingfähige oder kompostierbare Plastikverpackungen einzusetzen. Gestern hat das alljährliche Weltwirtschaftsforum in Davos begonnen, bei dem sich die globale Elite – Politiker und Manager – zum Meinungsaustausch trifft.

          Weitere Themen

          Warum die Chefs Unrecht haben

          Quartalsberichte : Warum die Chefs Unrecht haben

          Quartalsberichte sorgen für Kurzfrist-Denke – so heißt der Vorwurf. Jetzt will der amerikanische Präsident Trump die vierteljährliche Meldepflicht abschaffen lassen. Doch die Kritik geht fehl.

          Topmeldungen

          Andrea Nahles, Vorsitzende der SPD.

          Wirtschaftskrise : Nahles bekräftigt ihren Türkei-Vorstoß

          Die SPD-Vorsitzende warnt vor den Folgen einer Destabilisierung der Türkei, die die ganze Region betreffen könnten. Wirtschaftsverbände bestätigen, dass sich die amerikanischen Sanktionen gegen Ankara bereits negativ auswirken.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.