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Davos Der Terminplan

Das Weltwirtschaftsforum in Davos findet dieses Mal vom 22. bis 25. Januar statt. Gewöhnlich sind Hunderte von einflussreichen Top-Managern, Bankern und Entscheidungsträgern dabei anwesend. Ein Blick in das Programm.

Dienstag und Mittwoch: Das Weltwirtschaftsforum wird am Dienstagabend offiziell eröffnet. Ein Politiker wird keine Rede halten. Wohl aber wird ein Hollywood-Star vorbeischauen, der für sein gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet wird. Zuletzt war es Charlize Theron, dieses Mal Matt Damon. Er sorgt sich um die Versorgung der Welt mit sauberem Wasser. Am Mittwoch beginnen die Diskussionen: Es geht um Datenüberwachung, die Lage der Finanzmärkte, der Gesundheitsversorgung und der Energiemärkte.

Donnerstag: Nun könnte man den Tag mit einer Veranstaltung zum Phänomen des 3-D-Drucks beginnen, viel mehr Menschen wird es aber zu den Veranstaltungen mit Irans Präsidenten Hassan Rohani oder Australiens Premierminister Tony Abbott ziehen. Letzterer hat von Russland die Präsidentschaft der G20 übernommen. In der Rolle wird er den Aufschlag der Russen im vergangenen Jahr in Davos nicht übertreffen können. Er hat aber schon gesagt: Steuern sollen da bezahlt werden, wo die Umsätze gemacht werden.

Freitag: Heute treten sowohl der britische Premierminister David Cameron als auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auf. Von Schäuble wird es interessant sein zu hören, wie er sich die Zukunft des Landes unter der großen Koalition vorstellt. Später wird die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff über die Lage in ihrem Land sprechen, das die Fußballweltmeisterschaft beherbergen wird, aber auch vor innenpolitischen Schwierigkeiten steht. Am Abend spricht der amerikanische Außenminister John Kerry.

Samstag: Am letzten Tag wird in die Kristallkugel geschaut: Wie wird es mit der Weltwirtschaft weitergehen? Welche Themen werden die Welt 2014 beherrschen? Und wie sollte sich das europäische Bankensystem weiterentwickeln? Darüber diskutieren unter anderen Anshu Jain, der Ko-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, sein französischer Amtskollege Pierre Moscovici, der europäische Währungskommissar Olli Rehn und auch EZB-Präsident Mario Draghi.

Quelle: F.A.Z.

 
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