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Weltwirtschaftsforum Was die Gäste nach Davos lockt

24.01.2012 ·  Die große Bühne in Davis nutzen Prominente gern, sich im besten Licht zu zeigen. Auch in diesem Jahr sind wieder etliche dabei. Ein Blick in die Teilnehmerliste.

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Es locken Geschäfte, gar keine Frage: Den Managern und Politikern, die zum Weltwirtschaftsforum nach Davos kommen, würde ohnehin niemand glauben, dass es ihnen allein um die Verbesserung des Zustands der Welt geht, wie es der Untertitel im Logo des Veranstalters verspricht. És geht darum, Kunden zu treffen, solche die es sind und solche, die es werden wollen. Auch den Politikern geht es um die Pflege ihrer Kontakte zur Wirtschaft.

Die ihnen zusätzlich zur Verfügung gestellte große öffentliche Bühne nutzen sie dabei gern, um sich publikumswirksam im besten Licht zu zeigen. In diesem Jahr hat dafür Bundeskanzlerin Angela Merkel die besten Startvoraussetzungen. Denn sie darf das Forum eröffnen, muss sich keiner Wiederwahl stellen wie so viele andere Staats- und Regierungschefs in diesem Jahr, und sie glänzt mit einer trotz Krise hervorragend laufenden Volkswirtschaft. Da kann man dann in Davos dann auch mal ein wenig über nachhaltiges Wirtschaften reden, was sie gewiss tun wird.

Ansonsten ist die Teilnehmerliste so lang, dass ein Ausschnitt aus den 2600 Anmeldungen immer zufällig bleibt. Natürlich ist Josef Ackermann wieder da, der zum letzten Mal als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank kommt. Schon im vergangenen Jahr hatte es Gerüchte gegeben, er könne vielleicht eines Tages WEF-Gründe Klaus Schwab als Präsident des Weltwirtschaftsforums ablösen. Wir werden sehen, was daraus wird. Wer kommt noch? Aus Deutschland eilt unmittelbar nach der Hauptversammlung in München wieder die Siemens-Führungsmannschaft um Peter Löscher und Gerhard Cromme nach Davos. Frank Appel, der Chef der Deutschen Post DHL ist da, ebenso Kurt Bock von der BASF, Klaus Engel von Evonik oder der Ex-Politiker und Neu-Manager von Bilfinger Berger, Roland Koch. Und Jürgen Großmann, der Vorstandsvorsitzende von RWE, bittet am Sonntag zum traditionellen Skirennen.

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