20.08.2012 · Im Kampf gegen die Schuldenkrise stellt die Europäische Zentralbank mehrere Optionen in Aussicht. Diskutiert werden Käufe von Staatsanleihen in unbegrenzter Höhe sowie Zinsschwellen für künftige Käufe. Die Bundesbank hält allerdings an ihren grundsätzlichen Bedenken fest.
Richtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Das Schicksal nimmt seinen Lauf
Laut Dr. Schäuble (Video googeln) ist D seit 1945 nicht mehr
unabhängig - und das soll nach dem Willen der drei Westaliierten
USA, GB und FR für immer so bleiben. Hätten wir einen
Friedensvertrag (den unsere Busenfreunde uns beharrlich verweigern),
ließe sich die permanente Besetzung von D durch ausländisches
Militär (USA, GB) nicht mehr rechtfertigen und man müsste uns
das Recht auf Selbstbestimmung (UN-Charta) zurückgeben. Da nicht
sein kann, was nicht sein darf, kommen in D nur solche Entscheider ans
Ruder, die die Interessen der angloamerikanischen Gebieter und ihres
kontinentalen Statthalters Frankreich wahrnehmen.
Auch EZB-Direktor Asmussen gehört zu dieser Verräterkaste.
Seitdem Kohl, angesteckt von Thatcher & Co., die neoliberale Pest
nach D eingeschleppt hat, geht es nur noch abwärts. Zuerst wurde
die Währungshoheit beseitigt und jetzt ist die Finanzhoheit dran
(s. ESM & EZB). Die Endziele der Entente 2.0 heißen
Schuldenfalle und endgültige Zerschlagung von D.
Merkel und Konsorten ist die aktuelle Euro- und Schuldenkrise ganz recht, und hinter vorgehaltener Hand dürfte es gerne noch etwas mehr sein: Das Boot soll "schaukeln", und zwar möglichst doll, so daß allen Mitfahrern Angst und Panik in die Glieder fährt! Das "historische" Ziel unserer Berliner Zauberlehrlinge ist es, bei dieser Gelegenheit die Nationalstaaten zu kippen und daraus die Vereinigten Staaten von Europa zu machen. Dabei haben sie aber übersehen, daß der ClubMed und insbesondere Frankreich zwar 1. die Notenpresse unter ihre Kontrolle haben wollen, aber keinesfalls 2. die politische Union und schon garnicht unter Berliner Führung. Und da sie überall, wo es darauf ankommt, inzwischen Stimmenmehrheit haben und moralische Keulen in der Hand, werden sie ihre beiden Ziele auch erreichen, während unsere Kanzlerin noch eine Weile brauchen wird, dies zu begreifen. Wenn wir viel Glück haben, das BVG am 12. September gerade noch rechtzeitig.
Und Merkel "schweigt" zur Schaffung von Euro-Müll durch die EZB
statt klar Position zu beziehen gegen die rechtswidrigen Ansätze zur Staatsfinanzierung der Süd-Pleiteländer durch die EZB , zu mindestens 27% mit deutschem Geld.
Die Unfähigkeit der Politik richtungsweisende Entscheidungen zu treffen hat dazu geführt, dass der schwarze Peter jetzt bei der EZB gelandet ist. Aber wie bitte soll die EZB einerseits den Euro retten ohne auf der anderen Seite die Stabilität der Währung insgesamt zu gefährden? Was gerade passiert ist die Rettung großer Vermögenswerte über die Inflationierung aller. Das Volk zahlt mal wieder die Zeche.
wer eine weichwährung will, soll auch haben dürfen. und
gleiches soll gelten für die hartwährung. also:
euro-auflösung!
warum wird das von der politik nicht durchgesetzt?
EZB und Bundesbank driften auseinander, weil es politisch gewollt ist! Alle Zonenstaaten ..
… leben über ihre Verhältnisse. Auch DL weitete seine
Staatsverschuldung stets aus. Die Aufblähung der Bürokratie
und des kollektivistischen Sozialstaates sind wesentliche Ursachen. In
den vergangenen 40 Jahren wurde stets mehr ausgegeben als den
Bürgern abgenommen wurde. Es war klar, dass eine solche Politik
irgendwann an ihre Grenzen stoßen musste. Was also tun ? fragt
sich der Politfunktionär. Steuer- und Abgabenerhöhung ist ein
Mittel und wird bereits gefordert. Mancher Michel, der das beklatscht,
wird sich noch wundern, dass auch er als „reich“gilt. Nur:
mehr als 2 Bill. (explizite Schulden) lassen sich dem Untertanen nicht
abpressen. Also wollen sie inflationieren.
Wie praktisch, dass man dafür die supranationale EZB (und bald den
ESM) hat. So kann man von eigener Verantwortung ablenken, Art 115 GG
aushebeln, das als Akte der Solidarität verkaufen und so ganz
nebenbei die selbstverursachte Krise zur Errichtung eines
planwirtschaftlichen und unfreien EU-Superstaates nutzen.
..geht es bei den unverantwortlichen Aktionen der europäischen
Zentralbank um die „Interessen/ das Verhalten der
Märkte“ oder um unsere „pekuniäre Zukunft“
um „unser Erspartes“
…wenn man sich die Vita des Herrn Asmussen anschaut wird einiges
klar… wie sagte meine Grossmutter: „aus einem Nachttopf
sollte man keinen Kochtopf machen…“ offensichtlich stehen
hinter Herrn Asmussen keine deutschen Interessen mehr und er hat wohl
auch nicht die grundsätzliche Problematik der EU / des Euro erkannt
… man kann nicht wirtschaftlich und mental sehr unterschiedliche
Länder über eine gemeinsame Währung einfach mal so
zusammen zwingen.. zu mindestens das sollte Herr Asmussen verstehen…
Artikel 88 GG
Der Bund errichtet eine Währungs- und Notenbank als Bundesbank.
Ihre Aufgaben und Befugnisse können im Rahmen der Europäischen
Union der Europäischen Zentralbank übertragen werden, die
unabhängig ist und dem vorrangigen Ziel der Sicherung der
Preisstabilität verpflichtet.
------------------------------
das die ezb dies nicht mehr gewährleistet, wird die
übertragung hinfällig.
Im Streit über die richtige Strategie für die Euro-Rettung
verlieren jetzt offenbar selbst die Notenbanker ihre Gelassenheit. Die
Bundesregierung kritisiert öffentlich Pläne für eine
automatische Interventionen der EZB - und die keilt kräftig zurück.
Berlin/Frankfurt am Main - In der Debatte um die Bekämpfung der
Euro-Krise verbittet sich die Europäische Zentralbank (EZB)
kritische Zwischenrufe aus Deutschland. "Was die jüngsten
Äußerungen von Regierungsvertretern betrifft, so ist es
falsch, über die Form künftiger EZB-Interventionen zu
spekulieren", mahnte am Montag ein Sprecher in ungewohnt direktem
Ton. Normalerweise ist die Zentralbank sehr auf ihre Unabhängigkeit
bedacht und äußert sich nicht oder nur sehr verhalten zu
politischen Streitfragen.
Beweise gibt es genug, dass man ueber einen koordinierten Abschied
nachdenken soll. Das Spiel laesst sich nicht fortsetzen. Zu grosse
Unterschiede an der Tagesordnung.
So werden wir den Euro doch noch los
Es ist meines Wissens das erste Mal seit Bestehen der Bundesrepublik,
dass sich ein führendes deutsches Mitglied von Bundesbank oder EZB
offen für die Staatsfinanzierung durch die Notenpresse ausspricht.
Was 60 Jahre lang richtig und erfolgreich war, die Trennung von
Notenbank und Finanzpolitik, gilt nicht mehr. Die neue Devise
heißt Drucken statt Sparen. Da die Mehrheit der Landsleute immer
noch nicht merkt, wie sie durch den Euro enteignet werden, wird es
leider keinen Volksaufstand geben.
Deshalb bin ich dafür, dass Deutschland jetzt im eigenen Interesse
möglichst schnell zum unsoliden Wirtschaften findet. Bevor unser
Geld an Mittelmeer-Rentner verteilt wird, sollten wir es über dem
eigenen Territorium abwerfen. Löhne, Renten, Pensionen,
Subventionen, Hartz4: alles rauf. Die Reichen können schnell in die
Schweiz flüchten, der Rest wählt die Linken. Erst wenn alles
zusammenbricht, werden wir wieder frei.
Das ist die alternativlose Strategie, den Euro endlich loszuwerden
Eine schlagende Strategie
Eigentlich kann man Ihnen nur zustimmen Herr Gerstheimer!
Es ergibt in einer Schuldenunion überhaupt keinen Sinn, sogen.
deutsch.Tugenden zu pflegen.
In dieser EU werden die Vorausschauenden bestraft.
Was wir so aber nicht los werden ist jener Brüsseler Moloch, der
überall hineinredet und klagt!
Wie von Anfang an zu befürchten war, entpuppt sich Draghi als eine noch größere Fehlbesetzung an der Spitze der EZB als seinerzeit Trichet, der bereits die EZB zur größten Bad-Bank der Welt gemacht hat. Fehlt nur noch, dass der nächste EZB-Chef aus Griechenland kommt.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.08.2012 19:11 UhrFehlbesetzung?
Das kommt wohl ganz auf die Sicht an. Aus der der Schuldenländer handelt er zweifellos konsequent, und es ist wohl nicht falsch sein Handeln als planvoll zu bezeichnen. Ich fürchte allerdings es ist auch planvoll im Sinne der Politik Merkel/Schäubles, denen buchstäblich jedes Mittel recht ist, um die von ihnen gewünschte politische Union voran zu treiben und den Nationalstaat Deutschland zu beerdigen. Deutsche Politik verpfändet den Wohlstand des eigenen Landes zugunsten der Idee eines europäischen Bundesstaates! Wenn sie sich da mal nicht täuschen, die Politiker der anderen Länder werden Geld saugen, solange es geht, evtl. gegen leere Versprechungen, aber sie werden sich Eingriffe in ihre Haushaltssouveränität verbitten.
info@ecb.europa.eu
als bürger möchte ich hier meine besorgnis zum ausdruck
bringen. ich sehe mit befremden in welchen juristischen graubereichen
die ezb mittlerweile operiert.
die geldwertstaibilität hat oberstes ziel der ezb zu sein.
macht sie sich zum handlanger der politik und einiger staaten und
finanziert diese über anleihekäufe ist der rubikon weit überschrittten.
der taschenspielertrick, anders kann man es nicht bezeichnen -um
griechenland noch weiter zu finanzieren war schon schlimm, wenn es noch
italien und spanien finanziert ist der rubikon weit überschritten.
ich kann als besorgter bürger nur ausdrücklich davor warnen,
diese in den augen vieler menschen , rechtsdehnungen , ja
rechtsbeugungen fortzusetzen.
eine weitere erosion des rechtes ist niemanden mehr zu vermitteln und
erschüttert auf kurz und in jedem fall mittelfristige sicht, die
grundfesten unserer demokratie.
kehren sie um zum recht und erfüllen sie ihre aufgaben nach recht
und gesetz.
danke auch eine gute idee.
das werde ich heute auch noch tun um der bundesbank um prof weidmann meine unterstützung zu signalisieren.
Herr Meyer, eben habe ich eine e-mail an die BuBank...
z.Hd. Herrn Weidmann auf den Weg gebracht. Dabei habe ich ihn ermuntert, in dieser schicksalhaften Frage konsequent seine Linie zu verfolgen, um ein Abrutschen D und der gesamten EU in den Ruin nicht zuzulassen.
"Schon mit der Ankündigung unbegrenzter Käufe könnte
die EZB Spekulationen gegen hochverschuldete Euro-Staaten
eindämmen, sagen Experten. Die Märkte dürften davor
zurückschrecken, gegen die unbegrenzte Feuerkraft der Zentralbank
zu spekulieren."
Mich nervt dieses ständige unhinterfragte Gerede von der
"Spekulation gegen hochverschuldete Eurostaaten" in den
Medien. Diese lächerliche Unterstellung, die betroffenen Staaten
würden nicht etwa deshalb hohe Zinsen für ihre Anleihen
zahlen, weil Ihnen die potentiellen Geldgeber vollkommen
berechtigterweise die Rückzahlung nicht mehr so recht zutrauen,
sondern weil irgendwelche Dunkelmänner auf magische Weise die
Zinsen nach oben treiben.
Gleichfalls nervt es, wenn jetzt so getan wird, als würde man es
den bösen Spekulanten mit den unbegrenzten Anleihekäufen durch
die EZB aber mal so richtig zeigen. Was gibt's denn schöneres
für einen Investor, als zu wissen, dass die EZB die Schrottanleihen
selbst bei steigendem Risiko definitiv abnimmt??
Na also, jetzt bewegen wir uns mit der EZB immer mehr in Richtung längst überwunden ...
... geglaubten sozialistischen Wirtschaftens. Wann endlich begreifen Politiker und Banker, daß auch Schulden den Marktgesetzen folgen: Die Zinsen sind eine Bremse gegen eine irrwitzige Schuldenpolitik - je mehr man sich im Verhältnis zu seiner Wirtschaftskraft verschuldet, umso höher steigen die Zinsen. Und Tatsächlich haben viele Länder sich wegen zu niedriger Zinsen hoffnungslos überschuldet, übrigens auch Deutschland. Wenn jetzt wieder "staatliche Eingriffe" zur Dämpfung der Zinsen angedacht werden, dann dürfte die "Schuldenorgie" weiter gehen. Ohne rigides Sparen wird man von seinen Schulden nicht herunterkommen. Und neue Schulden werden vieles verursachen nur kein Wachstum. Schulden führen immer dazu, daß man über seine Verhältnisse lebt, aber Wachstum kann nur durch mehr Wettbewerbsfähigkeit entstehen. Ludwig Erhard meinte: "Lassen Sie mich ein offenes Wort sprechen: Wir müssen uns entweder bescheiden oder mehr arbeiten. Die Arbeit ist und bleibt die Grundlage des Wohlstandes:"
Seit Jahren werden uns die tollsten Versprechungen gegeben,
daß Besserung in Sicht sei.
Dies stimmte nicht und wird nie stimmen k ö n n e n(!),
weil Lug und Trug die ganze EU-BASIS ausmachen!
Zeitgewinn
kann niemals die immensen Schäden kompensieren,
die verantwortungslose Menschen anrichten.
So richten d i e s e Leute im „Frieden“ Verwüstungen an.
Skandalös!
Unsere „Volksvertreter“ betrachten den Mond.
Wer viel Geld hat, hat viel Macht. Wer unbegrenzt viel Geld hat, hat unbegrenzte Macht
Wenn die EZB tatsächlich Staatsanleihen von Pleiteländern in
unbegrenzter Höhe aufkauft, reißt sie damit die
Oberherrschaft über die Euro-Staaten an sich. Durch den
Anleihenkauf entmachtet die EZB Deutschland auf doppelte Weise:
(1) Aufblähung der Geldmenge. Beispiel: Verdoppelt sich die
Geldmenge, ist jeder Euro nur noch halb so viel wert. Wer Geld hat,
halbiert sein Vermögen. Wer Schulden hat, halbiert seine Schulden.
Wer davon profitiert, ist klar.
(2) Das «frischgedruckte» Geld wird nicht
gleichmäßig an alle verteilt, sondern den Partyländern
wird gegeben, den Malocheländern wird genommen (durch EZB-Kapitalaufstockung).
So saugt die EZB das von Deutschland erwirtschaftete Vermögen ab.
Mit diesem ungehinderten Zugriff auf unsere finanziellen Ressourcen wird
Deutschland politisch kaltgestellt und wirtschaftlich ruiniert.
Bisher war die Verteilung unserer Ressourcen Hoheitsrecht unseres
gewählten Parlaments. Der Raubzug der EZB gegen Deutschland ist ein
Putsch gegen die Demokratie.
Anleihekäufe durch die EZB sind Eurobonds durch die Hintertür und zwar ohne dass irgendwelche Parlametarier dem zustimmen müssten. So hebelt man Bundestag und Demokratie einfach aus. Ich könnte mir vorstellen, dass das manchen "Euro-Rettern" gar nicht so unrecht ist. Monti wird glücklich sein.
Sie driften auseinander? Sie passen nicht zusammen!
Während viele Politiker und manche Ökonomen in Deutschland
noch von „strengeren Regeln“ und „härteren
Auflagen“ träumen und das Euro-Desaster mit (noch) mehr
Europa lösen wollen, demonstriert dieses Europa gerade, was es
davon hält: nichts.
Der fortdauernde Bruch des AEUV zeigt, dass auch Deutschland
mittlerweile den französischen Umgang mit Verträgen
übernommen hat: sie werden nur eingehalten, wenn sie in den Kram
passen. Und mit der irren Idee von Zinsgrenzen für Pleitestaaten
wird nun der letzte Rest des geldpolitischen Grundverständnisses
der alten Bundesrepublik der Kreditsucht der Olivenstaaten geopfert.
Und aufgrund absolut verantwortungsloser Vertragsgestaltung sind wir
machtlos und dem ausgeliefert.
Es bleibt festzustellen, dass die EZB damit nicht mehr die Bedingungen
erfüllt, welche das GG in Artikel 88 an die Übertragung der
Verantwortung für das Geld stellt. Das sollte auch
Verfassungsrichtern auffallen, die eigentlich keine ökonomischen
Urteile fällen wollen …
Wenn die EZB rechtswidrig Fiskalpolitik betreibt (betreiben darf) und
die Bundesbank sich rechtskonform auf die Geldpolitik beschränken
will, dann driftet das natürlich auseinander.
Besser gesagt, die EZB driftet einfach davon. Und das schon seit Mitte
2010. Daran wird unser windelweicher Erfüllungsgehilfe Asmussen im
Rat mit seinem Zypernstimmchen ganz und gar nichts ändern
können, dürfen, wollen.
Da die EZB wegen ihrer angeblichen Eigenständigkeit in ihren Geschäftsgebaren
von außen nicht beeinflussbar ist - wie immer betont wird -, und
die ebenfalls eigenständige Deutsche Bundesbank (angeblich) gegen
den Strom schwimmend nichts ausrichten kann, wäre den Draghis und
Asmussens (und der sie stützenden Politiker) sofort das Handwerk zu
legen, indem sich die Bundesbank von der EZB umgehend abkoppelt - mit
allerdings tsunamiartigen Effekten.
Ein derartiges Vorgehen wäre nicht nur konsequent, sondern ein
unübersehbares Zeichen nationaler Solidarität. Allerdings ist
diese (meine) Wunschvorstellung wohl im Reich der Fabel anzusiedeln,
denn soviel Zivilcourage gegenüber dem geprügelten deutschen
Souverän kann man von den Bundesbankern nicht erwarten, da ihnen
der Zusammenbruch des Euro, höchstwahrscheinlich auch das des
endlichen exponentiellen Geldsystems, der GAU der Weltwirtschaft und was
sonst noch alles durch das von Bankern und Politikern verursachte
Konfliktpotential in die Schuhe geschoben würde.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
| Name | Wert | Änderung | |
|---|---|---|---|
| F.A.Z.-Index | -- | -- | |
| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
| F.A.Z.-Anleih… | -- | -- | |
| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |
Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?