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Altersvorsorge : Union und SPD einigen sich auf Reform der Betriebsrente

  • Aktualisiert am

Der Gesetzgeber will die Betriebsrente attraktiver machen. Bild: dpa

Die betriebliche Altersvorsorge wird wohl doch noch vor der Bundestagswahl neu geregelt. Der Bundestag soll schon in der kommenden Woche zustimmen.

          Die Bundesregierung hat die Reform der Betriebsrente beschlossen. CDU, CSU und SPD einigten sich auf eine Neuregelung der betrieblichen Altersvorsorge, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Der Bundestag soll dem Gesetzentwurf bereits am 1. Juni zustimmen, wie aus der Tagesordnung hervorgeht.

          Zuvor hatten die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“ (Mittwoch) darüber berichtet. Demnach haben sich Union und SPD darauf verständigt, dass es beim geplanten Garantieverbot bleiben wird.

          Die Betriebsrente ist eine Zusatzvorsorge zur gesetzlichen Rente, bei der Beschäftigte Unterstützung des Arbeitgebers erhalten. Die Koalition will sie attraktiver machen.

          Mit einem neuen Modell wolle der Gesetzgeber künftig erreichen, dass die Tarifvertragspartner die Betriebsrente ganzen Belegschaften anbieten, heißt es in dem Bericht. Dabei werde den Beschäftigten statt einer Garantie eine unverbindliche Zielrente angeboten. Damit könnten höhere Renditen erzielt werden, betont die Koalition dem Bericht zufolge.

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