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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Wahl in Griechenland Notenbanken bereiten offenbar Rettungsaktion vor

 ·  Am Sonntag wählen die Griechen ihr neues Parlament. Was passiert dann? Die Euro-Finanzminister wollen noch am Abend miteinander telefonieren, die Kanzlerin hat ihren Abflug zum G-20-Gipfel verschoben und die Notenbanken bereiten sich offenbar für schwere Marktturbulenzen vor. Von einer koordinierten Aktion ist die Rede.

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Eduardo Preuß
Eduardo Preuß (windei) - 17.06.2012 11:52 Uhr

Abgeordnete spielen weiter Ihre Spiele

An die Politiker die im Griechischen Fernsehen auftreten ,ich sende Ihnen hiermit meine
Gedanken die gleichzeitig auch die Gedanken des Volkes sind:
Ich sehe jeden tag die Nachrichten im TV und ich muss euch sagen das ich mir keine sorgen
mache ob Griechenland im Euro bleibt oder nicht...ich mache mir vielmehr sorgen das unsere
Politiker seit über 30 Jahren Nichts gelernt haben, das Griechische Volk leidet und unsere Abgeordnete spielen weiter Ihre Spiele im TV.
Was zur Hölle geht auf diesen Planeten vor???
Ist das die Kriegserklärung gegen die Völker der Erde??....mal sehen.
Einzelne Menschen besitzen soviel Geld und macht, das Ganze Länder gekauft werden können. Macht euch das mal bewusst wie degeneriert so ein Mensch ist der 10-20-30
PKWS mit einen wert von 2-4-6 Mio in seiner klimatisierten Garage stehen hat.
Das Gefüge ist völlig aus dem Ruder und es muss ein Gleichgewicht wieder her.

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Gerhard Dünnhaupt

Die Kanzlerin reist nach Los Cabos

Gute Wahl -- ein ruhiger Ort, von den täglichen Erdbeben das ganze Jahr über abgesehen. Gestern hatten sie nur drei, heute schon vier. Doch das ist dort völlig normal.

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Edda Kuhlmann

Inflation kommt nicht von einem Tag auf den anderen!

Die EZB pumpt fast eine Billion Euro ins System und weil einige wenige Monate spaeter noch keine Inflation zu sehen ist, ist das genug Beweis dafuer, dass der Markt ruhig weiter mit Geld ueberschwemmt werden kann, ohne dass dieses negative Folgen haette? Du liebe Zeit ...

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Otto Meier

Die Hoffnung auf den Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone ist unbegründet.

"Syriza lehnt die Auflagen der internationalen Geldgeber ab, will das Land aber dennoch im Euro halten. Am Donnerstag bekräftigte Parteichef Alexis Tsipras seine Entschlossenheit, die Hilfsbedingungen nach einem Wahlsieg zu kippen."

Und damit ist alles gesagt, denn rauswerfen aus der Euro-Zone kann die Griechen niemand. Man wird den Griechen wohl entgegenkommen müssen. Daß das ein Signal für alle Schuldner ist, sich dem Spardiktat ebenfalls zu verweigern, dürfte mehr als sicher sein.

Ob die Deutschen wohl daraus lernen, sich Merkels Sparwahn ebenfalls zu verweigern? Und dann? Euro ade!

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günther reichert

@Herrn Dieter Sondlinger /perfide Umverteilung von fleißig nach reich /Paris 1789

Fleißig und reich an Kreativät waren auch die Griechen,je nach eigenem Können und Vermögen.
Der Fleiß muss zwingend erweitert werden durch die Forderung und Engagement der Bürger,dass nicht die Seilschaften,Wahlverwandtschaften,Verbänden,neudeutsche Dynastien in Unternehmen,Politik und Gesellschaft einseitig die Geschicke bestimmen.Die These von Platon,dass die Besten z.B.im Staate die"Könige" sein sollen,ist für eine Zukunft eines Volkes eher abträglich,sogar gefährlich.(Die Pervertierung der "Besten" zeigt unter dem Blickpunkt der einseitigen"Rationalität"historisch m.E. die Kette von Platon über Robespierre bis zu Honecker.

Der neue"Robespierre",der unter einer vordergründigen "Rationalität"den eigenen griechischen Landsleuten einblasen will,was das Beste für d griechische Volk sei,dürfte der aus der kommunistischen Studentenbewegung kommende Tsipras sein.
Und die jungen Leute dürften dieser"Rationalität" erliegen,noch nicht wissend,dass "Rationalität" auch e anderes Gesicht hat.

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Luis Eiger
Luis Eiger (prof.lula) - 15.06.2012 15:07 Uhr

Grexit - das einzig Wahre

Die Euro-Griechenland-Südeuropa-EFSF-Billionen-Hebel-Bazooka-Rettungsschirm-ESF-Stümper-Eurobond-Murks-Politik reicht, schon lange!
Hier wird das völlige Politikversagen mit dem Ausverkauf Deutschlands demonstriert. Wofür? Für die Euro-Abzocker vom südeuropäischen Typ mit der Devise: rausholen was geht, auf Kosten...na, von wem schon. Und das mit der Arschkarte ... na, für wen schon? Richtig, für uns, den blöden deutschen Steuerzahler.
Und in die Phalanx der Anderen-in-die-Tasche-Greifer reiht sich nun der Eurobond-Fan und Polit-Dilettant Hollande mit seinen deutschen rot-grünen Freunden nahtlos ein, denn Schuldenmachen ist nichts anderes als...?! Richtig, leben auf Kosten Anderer!
Aber wir profitieren ja angeblich alle so uneingeschränkt supertoll vom Euro und von unseren mediterranen Freunden. Und der deutsche Michel...merkt (noch) nichts. Schlag nach bei Sarrazin, der hat Recht.
Deshalb
1. Griechenland raus - längst überfällig
2. Kern-Euro mit stabilitätsorientierten Ländern

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serena Di Montenero

Prophylaxe

Es sollten Vorsichtsmassnahmen getroffen werden, dass sich Griechenland nicht wieder in 5 Jahren durch die Hintertür mit den identischen orientalischen Methoden Einlass in den Euroraum verschafft. Ebenso sollte eine Verrechnung der geleisteten Hilfszahlungen mit den EU-Fördergeldern erfolgen. Nur so wird GR es schaffen, eine reale Wirtschaftsleistung aufzubauen, und die griechischen Politiker endlich einmal wirklich gefordert. Ob dann ein Tzipras vollmundig tönen wird.....

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Bärbel  Kammer
Bärbel Kammer (golfine) - 15.06.2012 14:46 Uhr

Rettungsaktion durch Öffnung der Geldschleuse

ruft angeblich keine Inflation hervor. Für wie blöd halten die Politiker und Finanzmanager eigentlich die Bevölkerung?

Die Griechen heben von den Banken das Geld ab, was die EU ihnen vorher größzügig zum Überleben überwiesen hat. Oder woher kommen sonst die Geldeinlagen zum Auszahlen der Beträge?

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Gerhard Katz

Von 1968 bis 1992

war ich beruflich fast jedes Jahr einige Wochen in Griechenland. 1968 gab es noch silberne 20-Drachmen-Stücke, mit denen man eine anständige Mahlzeit bezahlen konnte. Dazu sogar 5-Lepta-Münzen (Pfennige).

1992 reichte ein 10.000-Drachmen-Schein gerade noch für eine etwas längere Taxifahrt.
Und so eine Wirtschaft soll €-reif sein???

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.06.2012 17:56 Uhr
Michael Krispin

Das trifft doch auch auf Italien zu oder nicht?

Der größte Fehler dieses Euro ist es, dass es keine Möglichkeit gibt einen Kandidaten per Mehrheit auch wieder raus zu werfen.

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Peter Pen

Vorwand für mehr Gelddrucken

Diese "Rettungsaktion" wird - wie immer - aus Gelddrucken bestehen. Das ist ja das Einzige, das unsere hochkompetenten und hochbezahlten sog. Notenbanker können. Gelddrucken. Sonst nichts. Dafür dient die Wahl in Griechenland nur als Vorwand.

Griechenland ist egal. Der Run auf die Banken ist doch dort praktisch abgeschlossen. Auch Spanier und Italiener verbringen schon seit Monaten ihre Vermögen ins Ausland. Als was soll das Geschwätz von einem Run auf die Banken?

Und hat Chefgelddrucker Draghi nicht gerade 1000 Milliarden Euro an die Banken verteilt und die Krise für beendet erklärt? Wo sind die 1000 Milliarden? Das meiste floss an Banken in Südeuropa. Und die sollen jetzt schon wieder "gerettet" werden? Verlogenheit pur.

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Karl Lang
Karl Lang (derKarl) - 15.06.2012 14:27 Uhr

woher soll Liquidität denn kommen?

Ich frage mich, woher die "Liquidität" denn kommen soll, mit der die Notenbanker (oder: Notendrucker - das wäre dann wohl die Antwort) die Finanzmärkte versorgen wollen? Und das sind doch dann wieder nur Darlehen, die zurückbezahlt werden müssen (egal wie wenig Zinsen man noch draufpacken muss) ...
nun ja, der Bankenrun hat schon längst begonnen, nicht nur in Griechenland heben die Leute ihr Geld ab ... bin sehr gespannt, ob demnächst Y-, V- oder S-Scheine abgewertet werden, wie in Horrormeldungen zu lesen ist ...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.06.2012 10:04 Uhr
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 16.06.2012 10:04 Uhr

@Hr. Dünnhaupt - Fakt ist, dass es sehr große Kaufkraftunterschiede für ein und denselben € ...

... in den Ländern gibt. Die Kaufkraft eines € liegt bei den PIIGS + F deutlich unter der Kaufkraft eines € in Deutschland - was übrigens auch heißt, dass für einen € Produktionskosten dort weniger hergestellt werden kann als in Deutschland und damit unmittelbar die externe Wettbewerbsfähigkeit der PIIGS + F zerstört. Das Ergebnis können Sie an den Arbeitslosenzahlen, den Leistungsbilanzen und der Staatsverschuldung als auch der Verschuldung der Unternehmen und Privaten ablesen. Es sind Verwerfungen in extremen Größenordnungen entstanden, von der für eine Gemeinschaftswährung unabdingbar notwendige Konvergenz keine Spur mehr. M.E. wird angesichts dieser Daten eine nur vorübergehende EURO-Rettung mindestens 6-8 Billionen kosten, weil diese Verwerfungen durchfinanziert werden müssen. Den € zu retten ist einfach unbezahlbar, zumal das Spiel danach von vorne beginnt. Es macht Sinn, die Scheine der PIIGS+F zu meiden, denn sie werden tatsächlich weniger wert sein, wenn der € crashed.

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Gerhard Dünnhaupt

Vergessen Sie V-. Y- und S-Scheine -- Euro ist Euro

Es gibt keine spanische oder griechische Währung -- nur die unsere.

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Michael Arndt

Keine Panik,

notfalls blasen wir den Rettungschirm auf 1 Trillion EURO auf.
"The sky is the limt" war gestern, "No limts" gilt heute...

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Alex Barnewitz
Alex Barnewitz (duol) - 15.06.2012 14:16 Uhr

Die Meute heult heute

aber laut. Warum nur? Ist doch alles nur Brennsuppe. Das einzig wichtige und interessante an dem Artikel, dass die Kanzlerin den Flug verschiebt ist, stimmt so nicht!
Richtig ist, dass die faz mit solchen nichtssagenden Artikeln Geld verdient. Peinlich, dass sich die Lesermeute jedesmal auf solche Bissen stürzt, wenn sie ihr hingeworfen werden, um anscheinend genussvoll, ungeniert und humorlos auf Schwachen herumzutreten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.06.2012 08:10 Uhr
Dietmar Blum

Mir verschließt sich

der tiefere Sinn Ihrer Zuschrift...insbesonders, was die angeblich "Schwachen" betrifft!

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Karl Lietsch
Karl Lietsch (Lietsch) - 15.06.2012 14:15 Uhr

Jetzt wird’s richtig spannend, die Fußball EM ist nichts dagegen

Klar haben die EU Finanzminister alles Griff. Genauso wie immer. Man sieht es ja täglich.
Das ist ja wie im Film! Na, jedenfalls ist das Unterhaltungspotential enorm.
Vielleicht leben wir in einer Matrix und spielen in einem Film mit ohne es zu merken. In 10 Jahren kann man dann die DVDbox mit dem Titel „Der Untergang Teil2 - ein Lachspaß für die ganze Familie“ kaufen. Mit welcher Währung auch immer… vielleicht mit Eseln und Schafen. Man muß das alles als Wahnsinnskomödie sehen: Deutschland schafft sich via EU selber ab, die Griechen zocken alle ganz cool ab, die gute D-Mark wird freiwillig gegen Euro-Ramsch getauscht und der Bundestag ist ein Tollhaus, in dem man mal arbeitet und mal nicht, gerade wie das Wetter ist. Heute scheint übrigens die Sonne. Die Situation in Europa könnte doch ein prima Filmstoff abgeben.
Was beschweren wir uns eigentlich? Wir werden jeden Tag spannend und lustig unterhalten. Eigentlich bräuchten wir ja nur einen Sessel, PC und ein Internetanschluß

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 15:59 Uhr
peter bernhardt

Heute scheint übrigens die Sonne.

Wenn morgen früh die Sonne lacht dann haben es die dilletierenden EU-Hofschranzen gemacht!
Schilda lebt und feiert sich!
Dieses EU-System ist ein System der Unvernunft, Ignoranz, Heuchelei und Dummheit.

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Lukas Werth

Warum keine doppelte Waehrung???

Ich bin wahrhaftig kein Fachmann, doch mir scheint die Loesung, dass der (griechische) Euro bleibt und Griechenland nach eventuellen einer Einstellung einer Hilfszahlung (oder auch sonst) Gutscheine als Gehalt usw herausgibt, die dann als Zahlungsmittel kursieren werden und als solche einer Inflation unterworfen sind, die beste Loesung zu sein. Auf diese Weise kann Griechenland abwerten und bekommt Luft fuer was immer die Regierung/das Volk fuer machbar haelt.

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Closed via SSO
Zoufal Johann (Johanik) - 15.06.2012 14:09 Uhr

Zwischen Furcht und Hoffnung

Ich wünsche einerseits, dass der all-europäischen Politkaste die Suppe ordentlich versalzen wird, aber ich fürchte, dass Merkel und Hollande und Monti und Draghi sogar im Fall eines Wahlsieges der griechischen Linksradikalen mit ihrem trickreichen Retten weitermachen. Ich befürchte es nicht nur, ich bin sicher, dass der Politkaste die Tricks und Finten nicht ausgehen. Vielleicht wartet Merkel geradezu auf diesen Fall, um endlich - wie bei der "Energiewende" - sagen zu können: jetzt sei auch sie überzeugt, dass es keine andere Möglichkeit als die Gemeinschaftsanleihe gibt. Ich vermute sogar, sie hofft darauf, sich von der neuen Lage überzeugt zu werden.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 15.06.2012 13:25 Uhr

"Sie fürchten, ihre Guthaben könnten nach der Wahl zwangsweise auf eine neue Währung umgestellt

werden und dadurch drastisch an Wert verlieren." Die Furcht ist berechtigt, aber es wird nichts nutzen. Im "Ernstfall" werden die EURO-Scheine mit dem "Y" vor der Seriennummer (ca. 90% der Scheine in GR) per "ordre du mufti" zur DRACHME umdeklariert werden und nur noch Zahlungsmittel in Griechenland sein und in allen anderen EURO-Ländern als Zahlungsmittel für ungültig erklärt werden - dann nimmt kein Hund mehr einen Schein mit "Y". Wer diese "Y"-Scheine dann in CHF, USD oder € umtauschen möchte, kann dies nur zum Drachmen-Wechselkurs noch tun. Es wird vielleicht Sonderregelungen geben für in Deutschland befindliche Scheine, so dass man einzelne Scheine noch 1:1 in EUROs umtauschen kann - ansonsten, Pech gehabt. Offensichtlich hat sich bislang kaum jemand darüber Gedanken gemacht, warum diese Scheine nach Ländern gekennzeichnet sind. Eben darum, um sie im Ernstfall aus dem Verkehr ziehen zu können - falls jemand noch eine andere Idee hat warum - ich höre interessiert zu!

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 19:33 Uhr
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 15.06.2012 19:33 Uhr

Als Buchgeld keine natürlich, aber die griechische Identität ist ja bekannt. Wenn der Kontoinhaber

.. nachweisen kann, dass er das Geld hier verdient und versteuert hat, dann bleibt es EURO (oder vielleicht DM). Kann er dies nicht nachweisen, dann wird es in Drachmen konvertiert - fertig. Vermutlich wird es aber einen Stichtag geben, (vielleicht rückwirkend 1 Jahr), dieses Geld wird dann nicht zwangsumgetauscht. Wird das Geld über deutsche Strohmänner angelegt (was man wirklich niemandem empfehlen kann) und das Ganze kommt ans Licht, dann ist für den Strohmann eine Anklage wegen Geldwäsche fällig und/oder noch Steuerhinterziehung zusätzlich. Der Grieche geht vermutlich straffrei aus, wenn der Strohmann ihn nicht verpfeift, aber das Geld ist futsch. Natürlich kann der Staat nicht Millionen von Konten abchecken, aber dafür sind ja die Bankangestellten, die Steuerberater usw. verpflichtet Verdachtsfälle von Geldwäsche zu melden (was relativ häufig geschieht). Liegt ein konkreter Verdacht vor, haben die Behörden die Mittel, den Weg des Geldes sehr sehr weit zurückzuverfolgen.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 15.06.2012 19:16 Uhr

... habe ich oben beschrieben. Kleine Mengen werden sicherlich 1:1 ohne Problem umgetauscht, ...

möglicherweise dann aber nur bei der LZB. Bei größeren Beständen wird der Nachweis erbracht werden müssen, dass dies in Deutschland verdientes Geld ist - hier lassen sich trefflich die Instrumentarien des Geldwäschegesetzes einsetzen. Größere Bestände an "Y-Scheinen" dürfte es allerdings nur geben, wenn sie direkt aus Griechenland kommen Es ist nicht zu vermuten, dass Währungs-Inländer 5.000 € in bar besitzen und alle Scheine haben das "Y" - sehr unwahrscheinlich.

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ernst augustin

Aha!

und welche Nummern haben die Auslandsguthaben griechischer Bürger?

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Karl Lang
Karl Lang (derKarl) - 15.06.2012 14:23 Uhr

Y-Scheine

in der Tat habe ich von dieser Möglichkeit gehört. Aber wir alle haben ja auch den ein oder anderen Y-Schein in der Tasche (schauen Sie mal nach!) - und wie soll das gehandhabt werden? Fällt das unter peanuts? oder werden die Scheine dann von Banken getauscht? und wer bezahlt das? Fragen über Fragen ...

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Stefan Schulte

sf1

Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

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Hans Edelmann

Die Trennung des Euro von Griechenland ist unvermeidlich.

Je länger man sie hinauszuzögern versucht, umso härter und teurer wird sie für alle Beteiligten.
Mit reichlich Hilfsgeldern wurde bislang viel Zeit eingekauft, die bei Griechenland leider nichts
grundlegend ins Positive geändert hat. Die wirtschaftliche Situation dort ist schlechter denn je.
Über hundert Milliarden nach Griechenland gepumpte Euros haben im Gesamtergebnis nichts
geholfen und müssen realistisch als verlorene Zuschüsse verstanden werden. Weitere Verzögerungstaktik macht diese traurige griechische Geschichte der Gegenwart zu einer
Tragödie noch höherer Fatalität für Griechenland und die anderen Euro-Staaten. Mag von Politikern auch das Blaue vom Himmel versprochen werden, man sollte auf solche Sirenengesänge nicht länger hören. Was davon zu halten ist, haben wir bereits gelernt.

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Dietmar Brach

Sind wir doch mal ehrlich

was hier passiert hat mit freier Marktwirtschaft und Demokratie nichts mehr zu tun. Da werden Währungskurse manipuliert, dem Wählerwillen eine Bankenaktion entgegengesetzt, nur um ein System des globalen Kapitalismus gegen jede Vernunft und gegen die Interessen der Mehrheit am Leben zu erhalten. Die Verteilung von unten nach oben soll um jeden Preis weitergehen. Die Bürger Europas, nicht nur die Griechen, sollen immer schlechtere Löhne und Sozialleistungen erhalten, nur damit das von wenigen angesammelte Vermögen wertstabil bleibt. Das kann und wird nicht gut gehen

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 14:03 Uhr
Hans Edelmann

Der griechische Staat hat die Katastrophe herbeigeführt.

Es war der griechische Staat, der ohne Vorsicht und ohne Rücksicht unverantwortliche
gigantische Schulden gemacht und dadurch Millionen Menschen ins Unglück gestürzt hat.
Mit seiner ruinösen Schuldenpolitik hat der griechische Staat so ganz nebenbei auch noch sich selbst in existenzielle Gefahr gebracht, Banken geschädigt, Vermögen zerstört und den Euro
ins Wanken gebracht. So sieht objektiv miserable Staatsleistung aus.

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Lieber ehrlich

Von Johannes Pennekamp

Die SPD und noch mehr die Grünen haben höhere Steuern für Top-Verdiener angekündigt - und finden sich dabei besonders ehrlich. Was sie gerne verschweigen: Zu den Top-Verdienern im Land zählen nicht nur Millionäre mit Sportwagen, sondern auch schon leitende Angestellte, Handwerksmeister und Beamte. Mehr 1 10


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