29.10.2004 · Am Dienstag nächster Woche wählt Amerika seinen Präsidenten. Der mit zunehmender Schärfe geführte Wahlkampf hat erkennen lassen, daß neben der Außen- und Sicherheitspolitik die Wirtschaft eine wichtige Rolle spielt - FAZ.NET-Spezial.
Am Dienstag nächster Woche wählen die Vereinigten Staaten ihren Präsidenten. Der mit zunehmender Schärfe geführte Kampf um die Stimmen hat erkennen lassen, daß neben der Außen- und Sicherheitspolitik die Wirtschaft eine wichtige Rolle spielt.
Für die Niederlage von Bush senior 1992 gegen seinen Herausforderer Bill Clinton gilt die Vernachlässigung der Wirtschaftspolitik zu einer Zeit, da sich Amerika nur mühsam von einer Rezession erholte, als entscheidend. „Es ist die Wirtschaft, Dummkopf!" Dieser Satz, geprägt damals von einem der Berater Clintons, klingt dem Präsidenten gewiß noch in den Ohren.
Kein klarer Kurs
George Bush muß sich an den Erfolgen und Mißerfolgen der vergangenen fast vier Jahre messen lassen. Einen klaren Kurs hat er weder in der Finanz- noch in der Handelspolitik gesteuert. Vielen Bürgern macht zu schaffen, daß der Arbeitsmarkt nicht recht in Schwung kommt.
John Kerry hat der Trägheit des Arbeitsmarktes das Versprechen 10 Millionen neuer, zusätzlicher Arbeitsplätze bis zum Ende seiner ersten Amtszeit entgegengesetzt. Die Vorhaben des Senators indes, insbesondere zur Ausweitung des Krankenversicherungsschutzes auf 45 Millionen nicht versicherte Landsleute, sind teuer.
Hier eine Übersicht über die wichtigsten wirtschaftspolitischen Themen und Standpunkte, zusammengestellt vom Washington-Korrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Claus Tigges.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2478 | −0,08% |
| Rohöl Brent Crude | 106,35 $ | −0,47% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
Anonym bewerben? Ist das gut?