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Wächterhäuser Moderne Hausbesetzer

 ·  Um den Verfall zu stoppen, werden in Leipzig leerstehende Häuser günstig an Kreative vermietet. Die bringen wieder Leben ins Viertel. Eine Reportage in Text und Bildern.

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Peter Hoch
Peter Hoch (luxor) - 04.06.2012 18:18 Uhr

Nach Hunderten Milliarden Euro Solidaritätsgeldern und 22 Jahren Zeit für die Sanierung

ist man schon erstaunt im Westen. Das ganze schöne Geld ist scheinbar in die Taschen der wuchernden Parteienbürokratie samt ihrer Klientel und den Bau von achtspurigen Autobahnen geflossen. Wäre es nicht wichtiger gewesen, zunächst einmal die historische Bausubstanz vor dem Zerfall zu retten? Wieder einmal die falschen Schwerpunkte in Deutschland gesetzt. Aber bestimmt kein Zufall.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.06.2012 12:59 Uhr
Marcel Jannesen

Sie kritisieren ohne Lösungswege aufzuzeigen

Haben Sie ein Patentrezept? Aber bitte beachten Sie, jeder möchte seine Rechte durchsetzen, vom kleinen Investor bis zum Hedgefonds, der ganze Wohnugnsbestände aufkauft und nur das Ziel Rendite ausgibt. Es ist ein komplexes Problem auch wenn Sie es nicht gerne hören.

Was mir einfach nicht passt, ist auf den Staat zu schimpfen, gerade in einer Region, wo vieles richtig gemacht wurde! Hätten Sie ohne Subventionen in einer Gegend mit 25 % Arbeitslosigkeit, West - Flucht und nicht vorhandener Infrastruktur vor 20 Jahren ohne Subventionen investiert? Ich denke eher nein. Aber ich zeige lieber mit meinem Finger auf andere!

In einem Punkt gebe ich Ihnen recht, in der Immowelt gibt es viele schwarze Schaafe und die Verbände und der Gesetzgeber sind daran schuld! Das europäische Ausland hat es uns vormacht, wie es funktioniert eine Ausbildungspflicht für diese Berufe zu installieren.

Und sorry, Sie waren anscheinend noch nie in Leipzig, Leipzig ist aufgebaut worden und das sehr schön!

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Peter Hoch
Peter Hoch (luxor) - 04.06.2012 21:38 Uhr

Achtspurige Autobahnen ins deindustrialisierte Niemandsland, gleichzeitig im industriellen Westen

unendliche LKW-Kolonnen, die sich durch ein Nadelöhr quälen müssen. Das ist leider kein Stammtischgequassel, sondern traurige Wirklichkeit, die sich jeden Tag wiederholt. Das hören die Verantwortlichen natürlich sehr ungerne.

Das alles auf die Komplexität des Problems zu schieben, ist eine arme Entschuldigung. Alles ist heute komplex, das meiste wesentlich komplexer als zu erkennen, daß sich im Immobiliengewerbe viele schwarze Schafe tummeln.

Deutschland bleibt weit unter seinen Möglichkeiten, weil die falschen Leute den Staat steuern. Die Menschen hätten Leipzig längst wieder aufgebaut.

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Marcel Jannesen

Nicht der Staat sondern der Mensch!

Es ist leicht zu behaupten der Soli ist falsch, es ist leicht zu behaupten die Politker sind dumm, es ist leicht über Stammtischparolen und achtspurigen Autobahnen zu reden, nur ist das Leben und vor allem die deutsche Gesellschaft alles andere als leicht!

Die gesamten Fassaden in Leipzig wurden unter Denkmalschutz gestellt, es wurden in den 90 er diverse Subventionsprogramme eingeführt. Es wurden über Jahre hinweg Sonder Afa gewährt und was machen manche Menschen daraus? Sie reißen das Gebäude im Hinterhof ab und kassieren die Subventionen, die lassen das Dach flicken und kassieren Subventionen fürs Dächerprogramm, nutzen Steuervorteile und hauen dann ab und lassen die Ruinen stehen! Der Staat hat es gut gemeint und es wurde zum Teil übel ausgenutzt, jedes Gesetz hat ne Lücke und der Deutsche findet sie! Leipzig ist schön, die Bevölkerung nimmt zu, Preis -Leistung stimmt und das sage ich als Wessi!

Aber schimpfen ist einfach leichter als verstehen und notfalls hat der Staat schuld!

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