07.04.2012 · Auch im Westen zweifeln immer mehr Menschen, ob ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts überhaupt erstrebenswert ist. Sicher, die Konzeption der Kennziffer hat Schwächen. Es wäre aber völlig unrealistisch, auf das BIP zu verzichten.
Von Philip PlickertRichtlinien für Lesermeinungen
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Geld macht nicht glücklich, aber es hilft
Geld allein macht nicht glücklich, das haben viele sehr reiche
Menschen sicherlich schon bitter erfahren müssen. Aber Armut macht
auch nicht glücklich - jedenfalls nicht im konsumorientierten
Westen. Das werden Ihnen (fast) alle Arbeitslose und Geringverdiener
sagen können. Doch der Sozialismus macht auch nicht glücklich,
wie Ihnen andere bestätigen können.
Glücklich hingegen machen viele der Dinge, die die moderne
Gesellschaft leider schon längst abgeschrieben hat: Ehe,
Familienglück, aber auch nicht materielle Grundlagen wie der Glaube
an Gott und Erlösung durch Jesus sind Faktoren die Menschen
sicherlich glücklicher machen als viel Geld oder auch zu viel
Freizeit. Doch für eine sinnvolle Ausgestaltung des
Glücksfaktors Familie bedarf es einer gewissen finanziellen
Grundlage, denn ohne Geld kann man sich viele Dinge, die der
Befriedigung normaler Bedürfnisse wie Mobilität und Eigenheim
dienen würden, nicht leisten und daher auch seiner Familie nicht
zur Verfügunge stellen.
Das Glück ist auch in Bhutan relativ.
Bhutan wird durch den Himalaya gegenüber anderen Ländern einigermaßen sicher abgegrenzt. Da dieser Staat kaum eine Million Einwohner zählt, lassen sich diese recht einfach regieren und verwalten. Ein braver König und eine weithin harmonische Gläubigkeit der Bevölkerung tragen dazu ebenfalls bei. So wurde es dort möglich, das Nationalprodukt in Glückseinheiten auszudrücken. Vielen Bewohnern scheint das gut zu gefallen. Trotzdem hat Bhutan das Glück natürlich nicht gepachtet, sondern leidet zum Beispiel unter hoher Arbeitslosigkeit und verbreiteter Drogensucht. Auf Arbeitslose und Drogensüchtige wartet sicher auch in Bhutan nicht das absolute Glück.
"Ein Junggeselle ist ein Mann,dem "zum Glück" die Frau fehlt mit oder ohne BIP"/frei nach Sokrates
Während man in der Antike bestimmte objektiv glückskonstitutive Faktoren anzugeben suchte(seien es äußere Güter/innere Haltungen),überläßt d moderne Auffassung d Feld weitgehend subjektiven Betrachtungen.So gesehen,dürfte BIP u Glückverständnis nicht unter e Hut zu kriegen sein.Das subjektive u episodische Glücksverständnis d Neuzeit scheint dabei keineswegs konsistent.Menschen möchten ein bewußtes,autonomes,realitätsnahes Leben,in das andere Personen wesentlich mit einbezogen sind,führen.Allerdings überproportionale Fremdbestimmung z.B.durch Arbeitgeber( selbstverschuldet wegen Broterwerb,ggf Karriere),durch Ehefrau o Ehemann,durch Kinder(Hotel Mama) verhindert ,dass auch keine wesentliche Einbeziehung anderer Personen zB Freunde etc stattfinden kann.Selbst wenn d Fremdbestimmungen ab ca 50-60 Jahren aufhören,ist e Entwicklung zum Glück z.B.der Freundschaft nicht mehr erkennbar.Die Autonomie schlägt eher in Rückzug um(Enkelpflege).Glück ist umfassenderes Gelingen d Lebens lebenslang
Das Wachstum des BIP wird im längerfristigen Durchschnitt
bestenfalls bei 2% pro Jahr liegen. Dies reicht nicht aus, um die Zinsen
und Zinseszinsen der in den letzten 50 Jahren exponentiell angewachsenen
Geldvermögen zu zahlen. Unser Geldsystem, in welchem es kein Geld
ohne Schuld und Zinszahlung gibt, kann nur in die Knechtschaft und ins
Unglück führen für die große Masse der Menschen,
die ihren Lebensunterhalt erarbeiten müssen.
Die Menschen in Bhutan schätzen sich unter anderem deswegen
glücklich, weil sie die Tretmühle der Schuldentilgung sowohl
für ihren kleinen Staat, als auch in ihrem privaten Leben noch kaum
kennen. Man kann ihnen nur raten, nie an dem Globalisierungswahn
teilnehmen zu wollen.
Naturgesetze nicht ignorieren!
Es liegt in der Natur des Menschen, immer mehr zu wollen. Wenn das nicht
so wäre, wären wir heute noch Jäger und Sammler. Das
Wachstum des “BIP“ würde durch Naturkatastrophen und
Hungersnöte auf Null gehalten. Keine Überbevölkerung,
keine Zivilisationskrankheiten, und alles schön Öko! Eine
schöne Welt? Bezeichnend ist, wenn der “Happy Planet
Index“ Länder wie Kuba auf die vorderen Ränge setzt.
Höhere Systeme, besonders biologische Systeme, besitzen eine
Selbstregulierung. Man sollte sich also keine unnötigen Sorgen
machen, dass unser BIP ins Unendliche wächst. Jedes natürliche
Wachstum kommt irgendwann in die Sättigung. Das können wir
schon an der Abnahme der Geburtenrate hochentwickelter Länder sehen.
Das wirkliche Problem ist aber nicht das Streben des Individuums,
sondern es ist das von den Regierungen weltweit betriebene Wachstum auf
Pump, unendliches Wachstum voraussetzend. Die Bremsen sind aber auch
dort bereits angelegt. Die Schuldenkrise zeigt dies ganz deutlich.
Was folgt aus niedrigem Wachstum ?
"In den kommenden Jahrzehnten werden die Wachstumsraten tendenziell
geringer. In den fünfziger Jahren waren es durchschnittlich
über 8 Prozent, in den neunziger Jahren 1,6 Prozent. Bald werden
sie unter ein Prozent sinken. Eine alternde und schrumpfende
Bevölkerung schafft nur noch geringes Wachstum. Das ist unvermeidlich."
Schade, dass der interessante Artikel genau hier aufhört. Denn -
unabhängig von der Aussagekraft des BIP - haben diese extrem
geringen Wachstumsraten erhebliche Auswirkungen auf unseren
Lebensstandard. Und insbesondere die Schuldenprobleme werden dann erst
richtig gravierend. Die "Schuldenlüge" unserer Politiker
bestand ja vor allem darin, dass Schulden nicht so schlimm sind, solange
das Wachstum stärker ausfällt als die jeweilige
Neuverschuldung. Meine Anregung daher an den Autor: Bitte zweiten Teil
des Artikels verfassen. Bin sehr gespannt.
"Eine alternde und schrumpfende Bevölkerung schafft nur noch geringes Wachstum"
Schaft alternde, schrumpfende Bevölkerung nicht eher Schrumpfung?
Das hört und liest man in der letzten Zeit immer öfter
Den Blösinn mit dem Glücksindex muss man nicht analysieren.
Aber wir sollten uns fragen, warum die Propaganda uns damit immer mehr
auf die Nerven geht.
Die westlichen Wohlfahrtsstaaten sind hoffnungslos überschuldet. Es
geht nicht so weiter wie bisher. Egal ob die Schulden sanft
weginflationiert oder per Währungsreform aus der Welt geschafft
werden, die Einschnitte werden dramatisch sein. Alle bisherigen
Indikatoren werden in Minus zeigen. Deshalb bereitet man uns schon mal
auf neue vor, solche die der Überprüfung durch die Menge per
se entzogen sind.
In den nächsten Jahren werden wir zwar nicht reicher - aber glücklicher.
Wenn die Regierung Glück schaffen kann - geht real nichts mehr
Ein kluger Beitrag, der so enpassant erwähnt, welche
Manipulationsmöglichkeiten es gäbe, wenn unsere ehrenwerte
Regierung die Mölichkeit hätte, weiche Indices
einfließen zu lassen. Jede Wette dass es dann immer zu einem
fetten "Glückswachstum".
Wie schon von anderen gesagt: Materielle Dinge machen nicht
glücklich, aber ohne materielle Dinge gibt es kein Glück, denn
dann herscht Not.
Nebenbei bemerkt: ohne Wachstum im harten Sinne verliert eine
Gesellschaft die Fähigkeit echter, materieller Veränderungen -
also nicht von Bewusstseinzuständen. Wie schwer das fällt,
kann man derzeit an der sog. Energiewende ablesen. Die Regierung mag
sich kaum damit abfinden, wie wenig Masse für schnelle
Veränderungen zur Verfügung steht. Ohne reales Wachstum
wären Ideen, alle Gebäude in 50 Jahren umzubauen, volkommen
verrückt
Das Glück wird wohl kaum von der Regierung erzeugt.
Das Bruttoinlandsprodukt hängt primär von der wirtschaftlichen
Entwicklung, also vom nationalen und internationalen Erfolg der
Unternehmen ab. Der Staat und damit auch die
Regierung beanspruchen einen Großteil der erwirtschafteten
Leistungen für sich, ihre politischen Zwecke sowie für
Umverteilungen, Subventionen und Verzinsung reichlich
aufgenommener Staatskredite. Die Politik meint, auf diese Weise für
die Bürger, ihre Unternehmen, und für Auswärtige Gutes zu
tun und ihnen zu ihrem Glück zu verhelfen. Allerdings sind die
Empfänger solcher staatlichen Leistungen darüber oft gar nicht
besonders glücklich - und diejenigen, von denen der Staat die
Finanzmittel abgezweigt hat, natürlich meistens noch viel weniger.
Man könnte meinen, Glück sieht völlig anders aus. Immerhin
werden viele ganz glücklich sein, die in der Wirtschaft
auskömmliche und zufriedenstellende
Arbeit finden, und das ist prinzipiell leichter, wenn das
Bruttoinlandsprodukt wächst, als wenn es stagniert oder abnimmt.
Mit dem zerhaltensökonomischen Ansatz ist ist sicherlich Liberaler Paternalismus gemeint. Diesem steht jedoch ein Verbot oder ein anderer Zwang wie ein staatlich diktiertes Fernsehprogramm entgegen.
Mit dem Glueck ist es wie mit der Freiheit
Jeder hat seine eigene Definition. Der eine sieht Freiheit im
Individualismus (jeder ist frei, sein Leben selbst zu gestalten), der
andere im Kollektivismus (eingeschraenkte persoenliche Freiheit, dafuer
aber Freiheit von wirtschaftlichen Noeten). Glueck fuer den einen mag
die Freude am eigenen Schaffen sein (Individualismus), fuer den anderen
notfalls mit "paternalistischem" Druck erreichte Gleichheit
aller (Kollektivismus). Europa ist derzeit am Scheideweg- Kollektivismus
oder Individualismus, noch mehr Staat oder zur Abwechslung mal weniger?
Die Mehr-Staatler setzen sich bereits in Position, die Bedeutung von
"Glueck" wird einfach neu bestimmt, damit werden die Fehler
der Vergangenheit uebertuencht und der alte Schlachtruf "gerechter
Verteilung" am Leben erhalten.
Gerade aber weil "Glueck" fuer jeden eine individuelle
Bedeutung hat, laesst es sich nicht staatlich verordnen.
Gut, ein hohes BSP allein macht nicht glücklich.
Mir graust es aber schon vor den politisch korrekten, ökosozialen
neuen "Glücklichkeitsindikatoren", mit denen
künftige rot-grüne Regierungen ihr wirtschaftliches Versagen
und die daraus resultierende Verarmung vertuschen werden.
Wie wäre es mit vielen Punkten für Buntheit,
Multikulturalität, ökologische Korrektheit,..., während
wir uns im Schneeregen auf alten Fahrrädern zur 12-Stunden-Schicht
im Öko-Kombinat schleppen? Und glücklich sind, für einige
Stunden den 12° Kälte in unseren engen Gemeinschaftswohnungen
zu entkommen.
Wachstum macht Sinn, wenn knappe Mittel nicht sinnlos verschleudert werden.
Zum Beispiel min. 3 Milliarden für eine Zeitersparnis von ggf. 15
Minuten in einen Bunkerbahnhof in Stuttgart.
Zum Beispiel in völlig übermotorisierte Pkw.-Pestratten, deren
Pestschaden wieder durch
Subventionen in die Umwelt behoben werden muss.
Zum Beispiel in Subventionen für die Autoindustrie zur Erforschung
der Elektromobilität, wenn diese Unternehmen Milliarden Gewinne
machen etc.
Zum Beispiel in eine "Herdprämie", deren Wirkung in den
unteren Einkommenschichten für die Kinder ein ein Disaster sein
wird und damit später wiederum zu hohe Kosten im Bildungssystem führt.
Glück hängt sicherlich nicht von hohem Wohlstand ab, aber von
materieller Sicherheit innerhalb eines Gesellschaftssystems.
Solche Probleme können nur satte und reiche Wohlstandskinder haben,
die keine Ahnung davon haben, daß ihre Ahnen einst Opfer bringen
mußten um ihnen das Nest zu bereiten. Es kommt nicht auf das BID
an. Es geht auch nicht um persönliches Glück. Wirtschaftkraft
und Geld sind nur Mittel zum Zweck.
Es geht um die Fähigkeit der Selbstbehauptung, um die Fahigkeit,
den eigenen Nachkommen einen Raum zum gesunden Aufwachsen und zur
Entfaltung bieten zu können. Wir Deutschen leben nicht im Nirgendwo
der asiatischen Unendlichkeit, wir leben in einer der fruchtbarsten,
bevölkertsten und begehrtesten Regionen der Welt. Um überhaupt
die Grundlage für Glück zu haben, brauchen wir einen Freiraum,
in dem wir selbstbestimmt leben können. Wir mussten und müssen
diesen Freiraum mitten in Europa immer und immer wieder aufs neue erkämpfen.
Wo das Bruttoinlandsprodukt stetig wächst, ist das für viele
ein Glück. Wenn in EU-Staaten
das Bruttoinlandsprodukt stagniert oder absinkt, kann das wohl kaum als
Glück empfunden
werden. Für Glück oder Unglück der einzelnen Menschen
gibt es allerdings sehr viel Wichtigeres
als das Bruttoinlandsprodukt und dessen Entwicklung.
Wachstum ist "nötig", weil manche politischen und ökonomischen Entscheidungen ...
... auf Wachstum setzen, oft auf das unmögliche Wachstum. Wenn das erwartete Wachstum nicht da ist, kommt dann eine mehr oder weniger "unerwartete" Katastrophe, die man selbstverständlich anders erklärt als mit dem Handeln unter der Voraussetzung des Unmöglichen, denn das würde den Glauben an das ewige Wachstum in Frage stellen. Ja, es ist ideologisch, und vermutlich nicht zu alt, wahrscheinlich aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Interessant wäre eine historische Betrachtung, zu wissen, seit wann dieser Glaube an das Wachstum bei der VWL und bei der Politik herrscht.
Wachstum ist nicht alles, aber ohne Wachstum ist alles nichts
Das BIP als rein ökonomische Kennziffer mit diversen
Glücksindizes gleichzusetzen ist gewagt. Ohnehin sind auch diese
extremst subjektiv und damit nicht zum Ländervergleich geeignet.
Das BIP ist eine absolute Größe, Glück hingegen wird zu
großen Teilen relativ - im Vergleich zum direkten Umfeld - empfunden.
Wir können das BIP mit einem neuen Glücksindex ersetzen, der
genausowenig aussagekräftig ist oder einfach die Fehler des BIP
anerkennen und in der Bewertung entsprechend berücksichtigen. Dass
ein höheres BIP nicht zwangsläufig zu glücklicheren
Bürgern führt, sollte eigentlich nicht mehr zur Diskussion stehen.
Sehen wir es doch mal langfristig und global
Die Menschheit hat sich von Sammlern und Jägern zu Hochzivilisationen hochgearbeitet und dies war immer mit einer Steigerung ihrer Anzahl und auch der Produktivität verbunden. Es ist zu vermuten dass dieser Prozess noch nicht zu Ende ist, denn sonst gäbe es keine Science Fiction Filme, die nur das vorwegnehmen, was wir glauben durch die weitere technologische Entwicklung noch erreichen zu können. Langfristig gesehen wird das BIP also weiter steigen, sofern wir nicht einer Öko-oder sonstigen Religion zum Opfer fallen, was bisher nur Kleinstgruppen widerfahren ist, die dann Opfer der Evolution wurden. Natürlich können wir das Wachstum des BIP ausbremsen, aber wenn wir es stoppen, hieße dies die Zivilisation anhalten zu wollen. Nur diesem Ziel werden sich die Länder des Ostens sicher nicht anschließen. Bleiben wir also stehen, überfahren sie uns von hinten. Das globale BIP Wachstum wird das kaum ausbremsen, nur wir sind dann nicht mehr dabei. Wollen wir das wirklich?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.04.2012 20:12 Uhr@ Herbert Sax: Ich kann nur für mich sprechen ...
und nicht für ein diffuses "Wir". Aber von mir kommt auf
Ihre Frage: "Wollen wir das wirklich?" ein ganz klares Ja!
Die Länder des Ostens können uns gerne überholen und mit
Vollgas in der nächsten Kurve (die wir hoffentlich noch kriegen
...ich glaube es nicht, weil wir leider mit die Schnellsten sind) gegen
die Wand fahren.
Nach dem Energieverschwendungszeitalter ist sowieso alles anders; ganz
anders! ... und dann diktiert die Natur mit all ihrer Härte. Da
wäre es durchaus von Vorteil wenn wir selbst so viel Einsicht
hätten zuvor zu einer sanften Landung anzusetzen und uns
rechtzeitig auf ein energiearmes Leben umzustellen. Das würde uns
auf jeden Fall in naher Zukunft schonmal die Kriege um die finalen
Energieressourcen ersparen, die definitiv mit dem Zweiten Golfkrieg
1990/91 begonnen haben und den wir seinerzeit bereits mit
20.000.000.000,- DM mitgesponsert haben.
Die Kennziffer des BIP sagt im Wesentlichen nur eins: In einer Welt, in der die umsatzstärksten
Konzerne solche sind, die entweder Energieverbraucher herstellen:
Automobilkonzerne, Flugzeugbauer, Elektik- und Elektronikkonzerne,
Schiffbau oder jene sind, die Energie herstellen/verkaufen:
Stromkonzerne und Ol-/Gasunternehmen sagt ein Index, der im Wesentlichen
deren Leistungen bemißt, im Wesentlichen nur aus, wie schnell wir
wie arm werden. Arm an den Ressourcen, die für die zukünftigen
Generationen eigentlich überlebensnotwendig wären, wenn wir
ihnen noch etwas übrig lassen würden. Stattdessen haben die
Menschen der Zukunft nicht nur mit zunehmender Energieknappheit, sondern
auch mit den zunehmenden Umwelt- und Klimaproblemen zu kämpfen, die
erst durch den heuigen BIP-Wachstumswahn (alles was damit beziffert
wird) entstanden sind.
Ja, man sollte nicht auf das BIP verzichten: Man muss sich aber
bewußt machen, dass diese Größe nicht den Wohlstand
indiziert, sondern in Wirklichkeit ein Parameter unserer geistigen Armut
ist und uns jede Steigerung schneller in Not und Armut bringt.
Zitat aus Die Irre von Chaillot: "Es gehört zu den
unumstösslichen Grundwahrheiten dieses Gewerbes, dass ein Kadaver
in der Nähe von Erdöl nicht riecht."
Damit meine ich, dass die Wirtschaft erst dann aufhört
schädlich auf die Umwelt einzuwirken, wenn entweder keine Rohstoffe
mehr da sind oder aber die Bildung (und der Wille Fehler zugeben zu
können) den Teufelskreis - Wachstum contra Selbstzerstörung - durchbricht.
Da es einige Generationen bedarf um selbiges Umzusetzen, ist die Option
"Glücksgouvernante" bei weitem nicht die anmassendste!
Bitte beachten Sie dass eine freiheitliche Gesellschaft die Konsumglocke
als mindestens genauso aufgezwängt empfindet.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?