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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Wachstum Viel Einsatz, wenig Effekt

 ·  Wie lässt sich eine schwache Wirtschaft stimulieren? Immer mehr Studien kommen zum Ergebnis, dass staatliche Konjunkturprogramme weniger bringen, als sie kosten. Hochverschuldete Staaten können sie sich ohnehin nicht leisten.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (12)

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vera schmidt
vera schmidt (vera-s) - 26.05.2012 12:40 Uhr

um zu wissen, wie wenig das bringt

braucht man keine ökonomen, die ohnehin meistens falsch liegen, sondern nur die jüngste europäische geschichte zu konsultieren.
wäre es nämlich anders, wären die zahlreichen nettoempfänger der EU schon längst zu nettozahlern mutiert. dem ist aber nicht so... das gefüge der nettozahler- und empfänger ist in etwa gleich geblieben.
wie lange sind die griechen noch gleich dabei? und wieviel geld wurde VOR der finanzkrise bereits dort hin gepumpt?
und...? effekt...?
von dem lesen wir seit jahren ohne pause...

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Gerhard Storm

h in GR hatte viel dilettantischer Einsatz Rekordnegativeffekt zur Folge

Lt. Plickert kosten Konjunkturprogramme mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr als sie bringen. Das gilt bes. für GR.

Die Mrd-Beträge für GR, die nicht zur Begleichung von GR-Schulden dienten, sind in GR wirkungslos versandet. Verwendungs-/Erfolgsnachweis Fehlanzeige wg. dilettantischer bzw. fehlender Überwachung.

Die unverantwortlich vorgehenden €-Retter hatten mit ihrer Art der unbekümmerten Geldversendung unterschätzt, wie schnell auch große Mrd-Beträge in GR verbraucht sind, à fonds perdu.

In ihrer panischen Angst, die €-Fehlleitung könnte den € gefährden, hat die Rasselbande von Juncker, Schäuble & EZB auf die teure Idee gebracht, dem schlechten Geld noch viel gutes nachzusenden.

Außer einem besonders hohen GR-Schuldenturm hat das ganze Rettertheater den Griechen nichts gebracht.

Daraus folgt, dass die EU mit Bürgers Geld verantwortungslos umging, u. die €-Bürokraten mehr an ihre eigene Versorgung als an sorgfältige Arbeit dachten. Kein Wunder, es fehlte an Aufsicht.

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Closed via SSO
Jörg Addicks (JADH) - 25.05.2012 00:22 Uhr

Krugmans Meinung, die Schulden seien kein Problem mehr, wenn erst wieder kräftiges …

…Wachstum anspringe, ist fürwahr eine großartige Erkenntnis, zu der nur ein politisch korrekter Mainstreamökonom nach intensiver Forschung kommen kann. Wenn das Problem weg ist, ist es weg. Tol! Wie überraschend! Wer hätte das gedacht? In DL wohl nur der, dem im staatlichen Bildungs- und Universitätssystem die Fähigkeit zum eigenen Denken gründlich ausgetrieben wurde?

Sollte jemand, der sich Wissenschaftler nennt, nicht vorurteilsfrei ua nach Ursachen und Wirkungen fragen, statt nur von den Herrschenden erwünschte Antworten zu liefern?

Statt seine Zeit mit Krugmans Statements zu vergeuden, könnte ein Blick in ein Buch, der im Artikel erwähnten Rogoff und Reinhardt, lohnen. In „ Dieses Mal Ist Alles Anders“ beschreiben die Autoren acht Jahrhunderte Finanzkrisen und zeigen auf, daß es „dieses Mal“ eben nicht anders ist. Die Politkaste reitet uns mit Unterstützung, der von ihr auf unsere Kosten finanzierten „Ökonomen“ erneut in die Katastrophe.

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Closed via SSO
Jörg Addicks (JADH) - 24.05.2012 23:42 Uhr

Viel Einsatz, wenig Effekt. Das war immer das Ergebnis staatlichen Interventionismus,…

…welcher der Heilslehre – des zudem (bewußt?) sogar missverstandenen- J. M. Keynes folgte. Aber sein Ansatz, der Staat, also dessen mit ökonomischen Wissen nicht belasteten Vertreter, könnten Märkte nachhaltig steuern, begeistert die sich für allmächtig haltende Politkaste weiterhin. Schon der gesunde Menschenverstand müßte jedem von ihnen sagen, daß das nicht gelingen kann. Keynes sagte, auf lange Sicht seien wir alle tot. Mit seiner „Hilfe“ werden wir es –wirtschaftlich- nun auf kurze Sicht sein.

Ist mit „nicht-keynesianische Effekten“, wie es im Artikel heißt, das ökonomische Gesetz gemeint, welches, wie Böhm-Bawerk bereits 1914 nachwies, über die politische Macht obsiegt? Das Gesetz, das auch Th. Sarrazin für ein solches zu halten scheint? Dann sollte die FAZ endlich deutlicher diejenigen Ökonomen in die Diskussion bringen, die nicht nur die derzeitigen ökonomischen Entwicklungen, sondern auch die damit verbundenen freiheitsvernichtenden Konsequenzen prognostizierten.

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Alfred C Mierzejewski

Gelungen

Ausgezeichnet!

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lu fauk
lu fauk (Fauck) - 24.05.2012 15:37 Uhr

War Barroso

nicht der, der bei sich daheim in Portugal Steuereinnahmen künftiger Jahre verkauft hat, um das HH-Defizit zu senken o s ä. Vielleicht verwechsel ich da auch geade was, aber es würde zu den jetzigen Äußerungen passen. Unfähig, unwissend, unverständig, dafür aber selbstgefällig, anmaßend und großspurig. Das ist die Sorte Europafunktionäre, die wir alle lieben. Wem wird nicht schlecht, wenn er die Physiognomie dieses Menschen im Bild erblickt.

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Heinrich-Friedrich Karl

Dass man für diese Erkenntnisse extra Studien in Auftrag geben musste?!

"Immer mehr Studien kommen zum Ergebnis, dass staatliche Konjunkturprogramme weniger bringen, als sie kosten."

Genauso wie ein "perpetuum mobile" nicht funktioniert, sind auch staatliche Konjunkturprogramme letztlich wirkungslos. Es kommt immer zu Reibungsverlusten, so dass immer mehr Energie (Geld) zugeführt werden muss, als man am Ende erzeugen (erhalten) kann. Deshalb haben wir ja heute auch eine überbordende Staatsverschuldung. Diese ist u.a. auch eine Folge vergangener nutzloser Konjunturprogramme.

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 24.05.2012 14:46 Uhr

Why Nations Fail

Auch eigene Lebenserfahrung und Beobachtungen sagen mir, dass staatliche Gelder immer dorthin fließen, wo deren Produktivität am geringsten bis negativ ist. Private Gelder wären sonst längst dort.
Die griechische Wirtschaft ist 10 Jahre stimuliert worden, den Effekt sehen wir: Fallen die Gelder aus, fällt alles in sich zusammen. Natürlich ist das derzeitige merkelsche Spardiktat kontraproduktiv und regelrecht destruktiv. Gespart werden muß halt dort, wo die Gelder nicht produktiv sind oder sogar das Wirtschaften erschweren. Auch in Griechenland sind die Strukturen von größerer Bedeutung als Stimulation. Aber das Ändern von Strukturen ist schmerzhaft - vor allem, wenn man selbst betroffen ist. Deshalb sind die bisherigen Regierungsparteien nur hinderlich und ihre Niederlage die Voraussetzung für eine Gesundung in Griechenland.
Ob die Sozialisten besser sind? Wer weiß?
Lesen Sie Daron Acemoglu, "Why nations Fail"

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 24.05.2012 14:32 Uhr

Ist das neu?

Man wußte mindestens schon in den 70ern, als die Regierung Schmidt mit schuldenfinanzierten "Beschäftigungsprogrammen" die Grundlage für die ausufernde Staatsverschuldung legte, daß man damit bestenfalls ein Strohfeuer entfacht und mittelfristig nur die Schulden übrig bleiben.

Gemacht hat man es trotzdem, denn man will ja wiedergewählt werden, und die Schulden werden erst zum Problem, wenn man selbst auf dem Altenteil ist.

Man kann auch mit Keynes argumentieren, antizyklisch zu handeln. Also in Krisen mehr staatlich ausgeben und im Boom weniger und die Schulden zurückzahlen. Leider klappt das zweite nie. Denn mit den Ausgaben hat man Ansprüche und "Errungenschaften" geschaffen, das Volk versteht das Sparen nicht weil die Wirtschaft doch brummt, und man will ja wiedergewählt werden, und das geht leider am leichtesten durch das Verteilen von Wohltaten zu Lasten Dritter (der Steuerzahler, künftiger Generationen...).

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Tom  Schülke

Wachstum ist für das 21 Jahrhundert kein realistisches Ziel mehr

Die gesamte Ökonomie steht allen Unkenrufen zum Trotz auf einem breiten und festen Fundament an Ressourcen, deren wichtigste die Ressource Energie ist.

Wann endlich wird verstanden, dass es Kohle, Gas und Öl sind, ohne die wir weder Technik entwickelt, noch jemals eine Steigerung der Warenströme im letzen Jahrhunert um den Faktor 50? erlebt hätten.

Es ist müßig über Konjunkturprogramme, die Ergebnisse der verschiedenen Wirtschaftssimulationen und die Geldpolitik zu diskutieren, Wenn wir darüber vergessen, dass ohne ausreichend Energie, ohne funktionsfähige Ökosysteme und Landwirtschaften, ohne ausreichend Fischbestände und fruchtbare Böden, all dieser Ökonomie das Fundament entzogen wird.

Wir beobachten doch heute schon in vielen Regionen und bei vielen Ressourcen , dass die Phase einer Verknappung nicht mehr weit entfernt ist.

Und als Schlüsselerlebnis werden wir das Ölforermaximum gegen 2020 erreichen.

Wir brauchen eine Post -Wachstums-Okonomie

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Andreas Debus
Andreas Debus (Nyarlat) - 24.05.2012 12:57 Uhr

Wenn Sie Krugmans letzte Blogeinträge gelesen haben

müssen Sie doch wohl zugeben, das Stimulus wesentlich besser gewesen wäre (und immer noch ist) als das jetzige KAPUTTSPAREN der Europäischen Union!?

Wir haben Unsummen 3 Billionen (3*10^12 €) für 1% an die Banken gegeben. Welchen Erfolg hätte diese Summe wohl wenn man sie direkt den Gemeinden gegeben hätte (oder als Eigenkapital an staatliche Banken zur Geldschöpfung = maximal 150*10^12), damit die ihre Infrastruktur modernisieren könnten? Ich könnte jedenfalls genug Projekte nennen die langfristig Arbeit schaffen. Nur mit einem Exportweltmeister kann es nämlich keine stabile Wirtschaft geben. Und ohne dauerhafte CO2 freie Energiequelle wird ohnehin der Zusammenbruch der Weltordnung kommen. Entweder wegen Energiemangel und gigantischen Preisanstiegen bei Brennstoffen oder wegen rasanten Klimawandels. Wir können wohl nur noch hoffen ein ZPM zu finden (Zur Warnung: Das letzte war ein Scherz.). Biologen gehen davon aus das wir zur Zeit ein Mass Extinction Event auslösen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.05.2012 16:30 Uhr
Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 24.05.2012 16:30 Uhr

Herr Krugman ist ein Agitator und Propagandamann der Parteikaderfunktionäre und

der Banken. Sonst gar nichts. Genau dafür ist er auch von der schwedischen Reichsbank ausgezeichnet worden, diese ist organisatorisch eine Unterabteilung des dortigen Parlaments. Dieser verlogen als "Wirtschaftsnobelpreis" falsch bezeichnete Auszeichnung wird maßgeblich für gegen die Bürger gerichtete Agitation vergeben. Im Kern muss man immer genau das Gegenteil dessen tun, was Krugman gerade so fordert, dann liegt man schon um den Faktor 100 richtiger.

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Jahrgang 1979, Redakteur in der Wirtschaft.

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