24.05.2012 · Wie lässt sich eine schwache Wirtschaft stimulieren? Immer mehr Studien kommen zum Ergebnis, dass staatliche Konjunkturprogramme weniger bringen, als sie kosten. Hochverschuldete Staaten können sie sich ohnehin nicht leisten.
Von Philip PlickertRichtlinien für Lesermeinungen
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um zu wissen, wie wenig das bringt
braucht man keine ökonomen, die ohnehin meistens falsch liegen,
sondern nur die jüngste europäische geschichte zu konsultieren.
wäre es nämlich anders, wären die zahlreichen
nettoempfänger der EU schon längst zu nettozahlern mutiert.
dem ist aber nicht so... das gefüge der nettozahler- und
empfänger ist in etwa gleich geblieben.
wie lange sind die griechen noch gleich dabei? und wieviel geld wurde
VOR der finanzkrise bereits dort hin gepumpt?
und...? effekt...?
von dem lesen wir seit jahren ohne pause...
h in GR hatte viel dilettantischer Einsatz Rekordnegativeffekt zur Folge
Lt. Plickert kosten Konjunkturprogramme mit hoher Wahrscheinlichkeit
mehr als sie bringen. Das gilt bes. für GR.
Die Mrd-Beträge für GR, die nicht zur Begleichung von
GR-Schulden dienten, sind in GR wirkungslos versandet.
Verwendungs-/Erfolgsnachweis Fehlanzeige wg. dilettantischer bzw.
fehlender Überwachung.
Die unverantwortlich vorgehenden €-Retter hatten mit ihrer Art der
unbekümmerten Geldversendung unterschätzt, wie schnell auch
große Mrd-Beträge in GR verbraucht sind, à fonds
perdu.
In ihrer panischen Angst, die €-Fehlleitung könnte den €
gefährden, hat die Rasselbande von Juncker, Schäuble &
EZB auf die teure Idee gebracht, dem schlechten Geld noch viel gutes
nachzusenden.
Außer einem besonders hohen GR-Schuldenturm hat das ganze
Rettertheater den Griechen nichts gebracht.
Daraus folgt, dass die EU mit Bürgers Geld verantwortungslos
umging, u. die €-Bürokraten mehr an ihre eigene Versorgung
als an sorgfältige Arbeit dachten. Kein Wunder, es fehlte an
Aufsicht.
Krugmans Meinung, die Schulden seien kein Problem mehr, wenn erst wieder kräftiges …
…Wachstum anspringe, ist fürwahr eine großartige
Erkenntnis, zu der nur ein politisch korrekter Mainstreamökonom
nach intensiver Forschung kommen kann. Wenn das Problem weg ist, ist es
weg. Tol! Wie überraschend! Wer hätte das gedacht? In DL wohl
nur der, dem im staatlichen Bildungs- und Universitätssystem die
Fähigkeit zum eigenen Denken gründlich ausgetrieben wurde?
Sollte jemand, der sich Wissenschaftler nennt, nicht vorurteilsfrei ua
nach Ursachen und Wirkungen fragen, statt nur von den Herrschenden
erwünschte Antworten zu liefern?
Statt seine Zeit mit Krugmans Statements zu vergeuden, könnte ein
Blick in ein Buch, der im Artikel erwähnten Rogoff und Reinhardt,
lohnen. In „ Dieses Mal Ist Alles Anders“ beschreiben die
Autoren acht Jahrhunderte Finanzkrisen und zeigen auf, daß es
„dieses Mal“ eben nicht anders ist. Die Politkaste reitet
uns mit Unterstützung, der von ihr auf unsere Kosten finanzierten
„Ökonomen“ erneut in die Katastrophe.
Viel Einsatz, wenig Effekt. Das war immer das Ergebnis staatlichen Interventionismus,…
…welcher der Heilslehre – des zudem (bewußt?) sogar
missverstandenen- J. M. Keynes folgte. Aber sein Ansatz, der Staat, also
dessen mit ökonomischen Wissen nicht belasteten Vertreter,
könnten Märkte nachhaltig steuern, begeistert die sich
für allmächtig haltende Politkaste weiterhin. Schon der
gesunde Menschenverstand müßte jedem von ihnen sagen,
daß das nicht gelingen kann. Keynes sagte, auf lange Sicht seien
wir alle tot. Mit seiner „Hilfe“ werden wir es
–wirtschaftlich- nun auf kurze Sicht sein.
Ist mit „nicht-keynesianische Effekten“, wie es im Artikel
heißt, das ökonomische Gesetz gemeint, welches, wie
Böhm-Bawerk bereits 1914 nachwies, über die politische Macht
obsiegt? Das Gesetz, das auch Th. Sarrazin für ein solches zu
halten scheint? Dann sollte die FAZ endlich deutlicher diejenigen
Ökonomen in die Diskussion bringen, die nicht nur die derzeitigen
ökonomischen Entwicklungen, sondern auch die damit verbundenen
freiheitsvernichtenden Konsequenzen prognostizierten.
Ausgezeichnet!
nicht der, der bei sich daheim in Portugal Steuereinnahmen künftiger Jahre verkauft hat, um das HH-Defizit zu senken o s ä. Vielleicht verwechsel ich da auch geade was, aber es würde zu den jetzigen Äußerungen passen. Unfähig, unwissend, unverständig, dafür aber selbstgefällig, anmaßend und großspurig. Das ist die Sorte Europafunktionäre, die wir alle lieben. Wem wird nicht schlecht, wenn er die Physiognomie dieses Menschen im Bild erblickt.
Dass man für diese Erkenntnisse extra Studien in Auftrag geben musste?!
"Immer mehr Studien kommen zum Ergebnis, dass staatliche
Konjunkturprogramme weniger bringen, als sie kosten."
Genauso wie ein "perpetuum mobile" nicht funktioniert, sind
auch staatliche Konjunkturprogramme letztlich wirkungslos. Es kommt
immer zu Reibungsverlusten, so dass immer mehr Energie (Geld)
zugeführt werden muss, als man am Ende erzeugen (erhalten) kann.
Deshalb haben wir ja heute auch eine überbordende
Staatsverschuldung. Diese ist u.a. auch eine Folge vergangener nutzloser Konjunturprogramme.
Auch eigene Lebenserfahrung und Beobachtungen sagen mir, dass staatliche
Gelder immer dorthin fließen, wo deren Produktivität am
geringsten bis negativ ist. Private Gelder wären sonst längst
dort.
Die griechische Wirtschaft ist 10 Jahre stimuliert worden, den Effekt
sehen wir: Fallen die Gelder aus, fällt alles in sich zusammen.
Natürlich ist das derzeitige merkelsche Spardiktat kontraproduktiv
und regelrecht destruktiv. Gespart werden muß halt dort, wo die
Gelder nicht produktiv sind oder sogar das Wirtschaften erschweren. Auch
in Griechenland sind die Strukturen von größerer Bedeutung
als Stimulation. Aber das Ändern von Strukturen ist schmerzhaft -
vor allem, wenn man selbst betroffen ist. Deshalb sind die bisherigen
Regierungsparteien nur hinderlich und ihre Niederlage die Voraussetzung
für eine Gesundung in Griechenland.
Ob die Sozialisten besser sind? Wer weiß?
Lesen Sie Daron Acemoglu, "Why nations Fail"
Man wußte mindestens schon in den 70ern, als die Regierung Schmidt
mit schuldenfinanzierten "Beschäftigungsprogrammen" die
Grundlage für die ausufernde Staatsverschuldung legte, daß
man damit bestenfalls ein Strohfeuer entfacht und mittelfristig nur die
Schulden übrig bleiben.
Gemacht hat man es trotzdem, denn man will ja wiedergewählt werden,
und die Schulden werden erst zum Problem, wenn man selbst auf dem
Altenteil ist.
Man kann auch mit Keynes argumentieren, antizyklisch zu handeln. Also in
Krisen mehr staatlich ausgeben und im Boom weniger und die Schulden
zurückzahlen. Leider klappt das zweite nie. Denn mit den Ausgaben
hat man Ansprüche und "Errungenschaften" geschaffen, das
Volk versteht das Sparen nicht weil die Wirtschaft doch brummt, und man
will ja wiedergewählt werden, und das geht leider am leichtesten
durch das Verteilen von Wohltaten zu Lasten Dritter (der Steuerzahler,
künftiger Generationen...).
Wachstum ist für das 21 Jahrhundert kein realistisches Ziel mehr
Die gesamte Ökonomie steht allen Unkenrufen zum Trotz auf einem
breiten und festen Fundament an Ressourcen, deren wichtigste die
Ressource Energie ist.
Wann endlich wird verstanden, dass es Kohle, Gas und Öl sind, ohne
die wir weder Technik entwickelt, noch jemals eine Steigerung der
Warenströme im letzen Jahrhunert um den Faktor 50? erlebt hätten.
Es ist müßig über Konjunkturprogramme, die Ergebnisse
der verschiedenen Wirtschaftssimulationen und die Geldpolitik zu
diskutieren, Wenn wir darüber vergessen, dass ohne ausreichend
Energie, ohne funktionsfähige Ökosysteme und Landwirtschaften,
ohne ausreichend Fischbestände und fruchtbare Böden, all
dieser Ökonomie das Fundament entzogen wird.
Wir beobachten doch heute schon in vielen Regionen und bei vielen
Ressourcen , dass die Phase einer Verknappung nicht mehr weit entfernt
ist.
Und als Schlüsselerlebnis werden wir das Ölforermaximum gegen
2020 erreichen.
Wir brauchen eine Post -Wachstums-Okonomie
Wenn Sie Krugmans letzte Blogeinträge gelesen haben
müssen Sie doch wohl zugeben, das Stimulus wesentlich besser
gewesen wäre (und immer noch ist) als das jetzige KAPUTTSPAREN der
Europäischen Union!?
Wir haben Unsummen 3 Billionen (3*10^12 €) für 1% an die
Banken gegeben. Welchen Erfolg hätte diese Summe wohl wenn man sie
direkt den Gemeinden gegeben hätte (oder als Eigenkapital an
staatliche Banken zur Geldschöpfung = maximal 150*10^12), damit die
ihre Infrastruktur modernisieren könnten? Ich könnte
jedenfalls genug Projekte nennen die langfristig Arbeit schaffen. Nur
mit einem Exportweltmeister kann es nämlich keine stabile
Wirtschaft geben. Und ohne dauerhafte CO2 freie Energiequelle wird
ohnehin der Zusammenbruch der Weltordnung kommen. Entweder wegen
Energiemangel und gigantischen Preisanstiegen bei Brennstoffen oder
wegen rasanten Klimawandels. Wir können wohl nur noch hoffen ein
ZPM zu finden (Zur Warnung: Das letzte war ein Scherz.). Biologen gehen
davon aus das wir zur Zeit ein Mass Extinction Event auslösen.
Herr Krugman ist ein Agitator und Propagandamann der Parteikaderfunktionäre und
der Banken. Sonst gar nichts. Genau dafür ist er auch von der schwedischen Reichsbank ausgezeichnet worden, diese ist organisatorisch eine Unterabteilung des dortigen Parlaments. Dieser verlogen als "Wirtschaftsnobelpreis" falsch bezeichnete Auszeichnung wird maßgeblich für gegen die Bürger gerichtete Agitation vergeben. Im Kern muss man immer genau das Gegenteil dessen tun, was Krugman gerade so fordert, dann liegt man schon um den Faktor 100 richtiger.
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?