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Vorbild Ludwig Erhard : Brüderle will Geldwertstabilität in Grundgesetz schreiben

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„Wir haben auch die Schuldenbremse in das Grundgesetz aufgenommen“: Rainer Brüderle Bild: dpa

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat sich dafür ausgesprochen, die Stabilität der Währung als Vorgabe ins Grundgesetz zu schreiben. Das hätte schon Ludwig Erhard gewollt.

          „Wir haben auch die Schuldenbremse in das Grundgesetz aufgenommen. Die Geldwertstabilität hat gerade in Deutschland eine besondere Bedeutung“, sagte Brüderle am Dienstag in Berlin. Die Deutschen hätten bereits zweimal in der Geschichte ihr Geld durch Inflation verloren, so dass sie bei diesem Thema besonders sensibel seien.

          Eine Festschreibung der Geldwertstabilität im Grundgesetz sei eine Forderung, die schon der Wirtschaftsminister und spätere Kanzler Ludwig Erhard erhoben habe.

          Notwendig sei es zudem, die Entscheidungsmechanismen bei der Europäischen Zentralbank auf Dauer zu verändern. „Es kann nicht sein, dass Malta das gleiche Stimmengewicht wie Deutschland hat.“ Zumindest bei wichtigen Entscheidungen, etwa zum Kauf von Staatsanleihen, müssten die großen Notenbanken ein stärkeres Gewicht haben. „Das ist für uns ein wichtiger Punkt, den wir in die Debatte mit einbringen“, sagte Brüderle. Auch ein ausgeglichener Haushalt sei ein Element, um Geldwertstabilität zu sichern.

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