18.09.2009 · Eine Woche vor dem Weltfinanzgipfel in Pittsburgh hat sich die Europäische Union auf eine Begrenzung von Manager-Boni verständigt. Eine weltweite Finanzmarktsteuer wird die EU aber wohl nicht auf dem Gipfel vorschlagen.
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Die Legalität der wertevernichtung
wurde von allen Parteien gewollt , der FDP ging alles nicht weit genug ihre damalige
Kritik an den Sparkassen unterstreicht diese behauptung . Es gab von anfang an
warnende stimmen die eine Risikoverteilung für äusserst gefährlich hielten .
Kritiker wurden als Idioten hingestell und einfach in die Ecke der Kommunisten
gestellt . Hede Founds , zertifikate , derivate hätten vor dem Hintergrund der
FED zinspolitik überprüft gehört . Spatestens nach Hans Grohe hätte jedem der
Finanzamateure zweifel an der deregulierung der Finanzmärkte kommen müssen.
Die Deutsche Bank begann schon sehr früh mit dem abstossen von Risiken , es
hätte den Dep..... in den Landesbanken auffahlen können , wollte aber niemand
die möglichkeit schnell und Leistungslos den Landeshaushalt zu sanieren waren
wohl unwiderstehlich und entsprechen ganz der mentalität der Politik .
Merkel tritt plötzlich völlig unabgestimmt in der CDU für eine weltweite
Finanzmarktsteuer ein und in einer Fortsetzung der großen Koalition
mit ihren Sozifreunden wird sie das sogar locker nach der Wahl durch-
setzen ! Die Schuldenpolitiker erhoffen sich dadurch wohl eine unend-
lich spudelnde neue Finanzquelle, das ist Enteignung pur !
Wer jetzt immer noch daran denkt, CDU zu wählen ist ein Masochist !!
Theaterdonner fürs Volk. Geradezu lächerlich, etwas für alle, die wie "Lieschen-Müller" denken, damit die endlich ihren Neidkomplex befriedigt sehen. Gegen die tatsächlichen Ursachen wird nichts getan. (Kaptalunterdeckung, Intransparenz,fehlende Kontrolle, Papiere ohne Substanzwerte,usw,......) Die Manager haben unverändert 100 und mehr Wege ihre Einkommen zu sichern, z.B. bekommen die künftig ihr bisheriges Einkommen aus Fest und Boni einfach als Festgehalt. (Boni sind dann abgeschafft). Was soll die dann noch hindern, wieder und weiter riskante Geschäfte zu machen?
"Vergiftete" Spekulationsmechanismen: Jürgen Rieger (Riegerparis) hat's gerafft
Was aber machen wir mit dem ganzen Müll an politischer, universitärer, sonstiger 'wissenschaftlicher' und journalistischer Lektüre, die eben diese Spekulationsmechanismen als essentiell für das marktwirtschaftliche System beschreiben? Mit den Nobelpreisträgern, Politikern, Professoren, Managern, Verbandsfürsten, Unternehmern, mit Graf Lambsdorff und seiner FDP und Professor Sinn und Hans-Olaf Henkel, die niemals müde waren und auch in alle Zukunft niemals müde werden, die unumstößliche Wahrheit, Gültigkeit und Reinheit ihrer Lehren zu behaupten? Und uns zu verkünden? Aus reiner Fürsorge um unser aller Wohlergehen? Ach was.
Nebenkriegsschauplatz und Wahlkampf.
Boni steuerlich maximal abschöpfen läuft, bei Geschäften mit Steueroasen Strafrecht läuft, so what!
Das nun Politik in der Begrenzung von Boni- Zahlungen für Bänker die seeligmachende Lösung der Probleme gefunden hat, glaubt vielleicht noch Lieschen Müller, aber kein ernstzunehmender Mensch. Ich sehe hier eher ein Zeichen eines kollektiven Blackouts oder schlimmer, der bewußten Verdrängung. Niemand spricht derzeit über Staatsverschuldnung und Handlungsunfähigkkeit der Staaten, weil ein Großteil des jährlichen Budgets für Rückzahlungen von Schulden oder den Zinsen hierfür verwendet werden müssen. Politik hat sich mit wenigen Außnahmen ziemlich gleichgülig gezeigt, wenn es um die Begrenzung von Ausgaben oder die finanzielle Belastung der Volkswirtschaften oder einzelner Bevölkerungsgruppen ging! Bislang habe ich von keinem Mitglied der Politikkaste ähnlich lautende Forderungen für Politik gehört. Etwa solche Ansätze wie eine persönliche Haftung, wenn wieder ein Vorhaben erheblich teurer wurde, als vorher öffentlichkeitswirksam verkündet! Verzicht auf Pensionen? Fehlanzeige! Es ist diese scheinheilige Einseitigkeit der Schuldzuweisungen und der vorgeschlagenen Lösungen die ärgerlich sind.
Das ist nur ein kleiner Teilschritt, die "vergifteten" Spekulationsmechanismen
müssen verboten werden: 1.) Hedge Fonds und vergleichbare Aktionärsgruppen, die Unternehmensanteile ausschliesslich aus spekulativen Gründen handeln (statt unternehmerischem Interessen). 2.) Alle Warentermingeschäfte ohne Interesse, die Ware zu beziehen (z.B. Rohstoffspekulationen, die die Öl- und andere Preise auf fast dem doppelten des Warenaustauschwertes halten. 3.) Alle sogenannten Leerverkäufe - also Spekulationen mit nicht real vorhandenen Aktien- oder sogar nur Bezugsoptionen - auf steigende oder fallende Kurse (siehe die irre Entwicklung der VW-Aktie).
Dazu erheblich erhöhte Steuern ab einer gewissen Gewinnhöhe ausschliesslich aus Spekulationen und Aktienbesitz - z.B. ab 1 Mio Gewinn im Jahr.
All dies durch "Fiktivwirtschaft" erwirtschaftete Geld treibt nämlich die Realspekulation - Grund, Boden - und auch gute Bekleidung, Kunstwerke und gute Weine... - die sich ein arbeitender Mensch dann überhaupt nicht mehr leisten kann (siehe Appartments in Grosstädten), weil es immer Spekulanten ohne eigenes Wohninteresse gibt, die dann das Geld aus Spekulationsgeschäft 1 (virtuelle Finanzen) ind die Spekulation 2 (reale Bedürfnisse der Bürger) stecken können.
Das wäre soziale Politik - Manager lachen doch über die Begrenzungen!
Bankmanager sind keine Bankier
Wenn das Geschäft gut geht, kann der Bankier viel gewinnen. Wenn es schief geht, verliert der Bankier sein Kapital: er wird so bestraft. Der Bankmanager aber verliert nichts, er kann nur gewinnen, zum Beispiel Boni. Deswegen muß das ganze mit Strafrecht ergänzt werden: wenn es schief geht, soll der Manager öffentlich hingerichtet werden, wegen Verrat an die Nation/Steuerzahler.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?