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Vor dem Wechsel an der Spitze Deutsche Bank sagt Führungskräftetagung ab

Die Deutsche Bank verschiebt das für April vorgesehene Treffen ihrer Führungskräfte in Montreux. Dies erfuhr die F.A.Z. aus Finanzkreisen. Ursprünglich sollte das Treffen genutzt werden, um die Manager der Bank auf den bevorstehenden Wechsel an der Spitze einzustimmen.

© DAPD Vergrößern Ursprünglich wollten Ackermanns Nachfolger Jain und Fitschen auf dem Führungskräftetreffen über ihre künftige Strategie reden. Das müssen sie nun später nachholen.

Das für den April geplante Treffen der Führungskräfte der Deutschen Bank im April wird verschoben. Das erfuhr die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus Finanzkreisen. Ursprünglich sollte das Treffen in Montreux am Genfer See genutzt werden, um eine dreistellige Zahl von Managern auf den bevorstehenden Wechsel an der Spitze des Unternehmens einzustimmen.

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Der bisherige Vorstandsvorsitzende Josef Ackermann verlässt die Bank nach der Hauptversammlung Ende Mai. Ihm werden als Co-Vorstandsvorsitzende Anshu Jain und Jürgen Fitschen folgen. Der Vorstand der Bank hat unter Ackermanns Führung beschlossen, dieses Treffen abzusagen und erst anzuberaumen, wenn Ackermann die Bank verlassen hat. Es sei nicht glücklich, wenn Jain und Fitschen noch während Ackermanns Amtszeit über ihre neue Strategie redeten, hieß es. Die Absage des Treffens wurde intern bereits kommuniziert. Die wichtigsten Manager der Bank treffen sich seit vielen Jahren immer im Frühjahr.

Die Bank wird seit Monaten von internen Führungsquerelen erschüttert, die zumindest zum Teil nach außen dringen. So ist auch zu hören, das Treffen sei verschoben worden, weil Jain und Fitschen überhaupt noch nicht in der Lage seien, eine neue Strategie detailliert vorzustellen. Bisher war das neue Führungsduo mit Personalentscheidungen hervorgetreten, die zu Änderungen im Vorstand und der erweiterten Geschäftsleitung (“Group Executive Comittee) führen. Auch ist von einer tieferen Integration in der Bank die Rede, die, nach dieser Lesart, unter Ackermanns Führung sehr stark in isolierte „Silos“ unterteilt gewesen sei.

Quelle: F.A.Z.

 
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