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Nachrichten zur Vollbeschäftigung : Viele Deutsche bekommen ungefragt Stellenangebote

  • Aktualisiert am

42 Prozent der Deutschen wurde schon einmal nahegelegt, zu einem neuen Arbeitgeber zu wechseln Bild: dpa

Immer mehr Deutschen werden unaufgefordert neue Jobs vorgestellt. Ob sie darauf eingehen, hängt nicht mehr so sehr vom Namen der Firma ab. Nachrichten rund um die Vollbeschäftigung.

          Immer mehr Deutsche bekommen unaufgefordert Job-Angebote

          18. September 2013. 42 Prozent der Bundesbürger haben schon einmal unaufgefordert Job-Angebote bekommen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung ROC Deutschland. „Unsere Umfrage bestätigt, dass der durch den demografischen Wandel ausgelöste Fachkräftemangel längst keine theoretische Diskussion mehr ist, sondern bereits sehr breit in der Bevölkerung wahrgenommen wird“, sagt ROC-Geschäftsführer Oliver Back. Laut der Studie werden die Umworbenen vor allem per E-Mail kontaktiert. Drei Viertel der Befragten haben demnach nichts dagegen, einen möglichen neuen Job vorgestellt zu bekommen. Ob sie auf das Angebot eingehen, hänge vor allem von Jobprofil, Einsatzort und Gehalt ab – weniger vom Firmenname.

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          Offene Stellen werden im Osten nur langsam besetzt

          27. August 2013. Im Jahr 2012 dauerte es im Osten Deutschlands erstmals länger neue Stellen zu besetzen als im Westen des Landes. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Rund 86 Tage dauerte es, bis dort eine Stelle neu besetzt wurde, während Stellen in Westdeutschland nach durchschnittlich 81 Tagen gefüllt waren. Der häufigste Grund für Probleme bei der Besetzung war in beiden Fällen eine zu geringe Bewerberzahl, gefolgt von mangelnden Qualifikationen der Bewerber.

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          Neue Stellen gehen selten an Arbeitslose

          1. August 2013. Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt stabil, die Arbeitslosigkeit stieg im Juli nur saisonbedingt leicht an. Doch die Entwicklung der vergangenen Monate ist paradox: die Arbeitslosigkeit sank nicht im selben Maße, wie die Erwerbstätigkeit zunahm. Arbeitgeber besetzen offene Stellen zunehmend mit Menschen, die gar nicht arbeitslos gemeldet sind, etwa Frauen aus der sogenannten „Stillen Reserve“ oder Zuwanderern. Die gut qualifizierten Fachkräfte, die sie brauchen, finden sie offenbar immer seltener unter den Arbeitslosen.

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          Lehrstellen für alle

          30. Juli 2013. In diesem Jahr wird es für alle Jugendlichen eine Lehrstelle geben. Die Betriebe achten gleichzeitig darauf, dass sie ihre älteren Mitarbeiter halten, und gewähren ihnen so viel Weiterbildung wie nie zuvor.

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          Niederländer suchen Stellen in Deutschland

          17. Juli 2013. Ungewöhnlich viele Niederländer interessieren sich neuerdings für Arbeitsstellen in Deutschland, vor allem im westlichen Niedersachsen. „Etwa seit September vergangenen Jahres haben wir ein sprunghaft gestiegenes Interesse von Niederländern an Jobs in Deutschland registriert“, sagte Hans-Joachim Haming, Chef der Agentur für Arbeit in Nordhorn. Eine detaillierte Statistik kann die deutsche Arbeitsverwaltung derzeit aber noch nicht vorlegen.

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          Die Bahn pfeift auf Schulnoten

          16. Juli 2013. Die Deutsche Bahn sagt, Schulnoten sind nicht so wichtig. Wer nächstes Jahr eine Ausbildung oder ein Studium in dem Unternehmen beginnen möchte, muss bloß einen Online-Test bestehen - und nicht eine Eins in Mathe oder Deutsche haben.

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