10.09.2009 · Volkswagen will sich mit dem Bau gasbetriebener Mikroblockheizkraftwerke ein zukunftsträchtiges neues Arbeitsgebiet schaffen. Die Fachwelt setzt schon lange auf solche Minikraftwerke für Ein- oder Mehrfamilienhäuser.
Von Werner SturbeckFür die Allianz von VW und Lichtblick gibt es gute Gründe. Der Wolfsburger Autokonzern will sich mit dem Bau gasbetriebener Mikroblockheizkraftwerke ein zukunftsträchtiges neues Arbeitsgebiet schaffen. Der Hamburger Ökostromverkäufer kann selbst in größerem Stil Ökostrom erzeugen. Vor allem aber wird die klimafreundliche Energieverwendung vorangebracht.
Die Fachwelt setzt schon lange auf Minikraftwerke für Ein- oder Mehrfamilienhäuser. Die dort laufenden Öl- und Gasheizungen sind überwiegend alt, ineffizient und richtige Dreckschleudern. Hier besteht Handlungsbedarf.
Das Problem liegt darin, dass sich die verfügbare Technik für Mikrokraftwerke für kleinere Wohneinheiten noch nicht rechnet. Ihr bestechend hoher Wirkungsgrad setzt den Dauerbetrieb voraus, was wegen des schwankenden Wärmebedarfs selten der Fall ist. Deshalb werden die Investition und der produzierte Strom subventioniert. Gegen solche Anschubhilfen ist wenig einzuwenden.
Doch darf nicht im Gießkannenprinzip ein neuer gewaltiger Kostenblock für die Allgemeinheit geschaffen werden. Den Minikraftwerken gehört nur dann die Zukunft, wenn die Bürger sie auch ohne Subventionen kaufen.
Subventionen
Gerhard Schloendorffer (schloendorffer)
- 10.09.2009, 04:08 Uhr
Warum kompliziert?
Kurt Michler (Kurt.Michler)
- 10.09.2009, 14:18 Uhr
Der Vorteil liegt ganz woanders
Paul Rabe (heidelpaul)
- 10.09.2009, 16:23 Uhr
| Name | Kurs | Prozent |
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