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Verzicht auf Tariferhöhung Poker um Opel-Sanierung spaltet die IG Metaller

 ·  Mit dem Verzicht auf eine Tariferhöhung sollen die Opel-Beschäftigten die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze bis Ende 2016 erkaufen. Das schmeckt nicht allen Gewerkschaftern.

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Teito Klein

Marktbereinigung

Opel ist nicht wettbewerbsfähig, die Kunden wenden sich von Opel ab.
Während die Konkurenten von Opel einen Rekordgewinn/Umsatzrekord nach dem anderen vermelden, steigt bei Opel nur eines - der Verlust.
Wenn Opel vom Markt verschwindet, wird es keiner merken.

PS: Die Schuldenkönigin (Kraft) hat ja schon angekündigt, sie werde alles tun um Bochum zu "retten". Sie meint damit "Steuergelder" reinzupzumpen. Es gibt ja den LFA.

@
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@Lüko Willms:
"Ein Zwangssyndikat der Autoindustrie muß her, und kürzere Arbeitszeiten!"

Planwirtschaft (VEB Opel) und "Arbeitszreitreduzierung" - auf wieviel Stunden/Woche? (natürlich bei VOLLEM Lohnausgleich) - sollen die Problemlösung für Opel sein?
Träumen Sie weiter.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.06.2012 09:36 Uhr
Reinhard Walleter

Helfen ein paar hunderttausend Euro Gehaltsverzicht des Herrn Stracke?

Nein, sie helfen nicht.
Kein Mensch will, dass alle Opel-Mitarbeiter in Hartz IV abrutschen.
Aber was sagen wir denn den Mitarbeitern der erfolgreicheren Unternehmen?
Dass sie solidarisch mit Opel sein sollen und dass alle gleich viel Geld verdienen - unabhängig von der Leistung?

Sollen denn alle einen Hochschulabschluss erhalten, unabhängig von der Leistung?
Es spielt ja keine Rolle, oder etwa doch?

Was geschieht nennt man Wettbewerb und hat uns vorwärts gebracht.
Auch ein Opel-Mitarbeiter kann sich einen anderen Arbeitsplatz suchen, bevor ihn eine Krise trifft, die er schon lange kennt.
Das würde man dann Selbstverantwortung und Eigeninitiative nennen.
Das andere Sozialismus. Und der geht seit Jahrzehnten den Bach hinunter.
Und wenn man ihn wieder wählen würde (NRW, Berlin..?), dann ist das Ergebnis voraussehbar.

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Teito Klein

Opel ist Geschichte

Es mag ja sein, daß Opel dereinst (sehr) gute Autos baute.
Es soll eine Zeit gegeben haben, da waren Opel Rekord, Commondore, Kapitän, Diplomat und Admiral Spitzenmodelle. Aber diese zeit ist vorüber. Genau wie bei Grundig, AEG, Leitz, etc.
Die zeit fordert ihre Opfer, und Opel ist eines davon. Genau wie im Bergbau.
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Opel kommt mir vor wie ein kleines Griechenland, reformunwillig und auf alte Privillegien pochend. Und genau wie die PV-Branche verlangen sie Staatssubventionen fürs überleben.
Q-Cells ist pleite, Solarhybrid, Solarmillenium, Solarwatt, Solarworld sind pleite; Schlecker ist pleite, Quelle ist pleite; warum soll Opel nicht auch pleite gehen können? Es gibt keien Schutzraum für Opel.
Opel ist nicht "systemrelevant" und die Pleite "alternativlos"! (sorry für dieses Unwort)

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Closed via SSO

NIEMAND würde merken, wenn OPEL verschwindet???

Sowas kann nur einer sagen, der nicht Gehaltsempfänger von Opel ist! Oder der noch nie einen Opel gefahren hat. Ich fahre Opel seit 1977, meine Eltern fuhren schon Opel und JA, wir würden es merken, wenn Opel verschwindet und mein Nachbar, der bei Opel arbeitet, würde es merken.
Wollen Sie, dass alle Opel-Mitarbeiter in Hartz IV rutschen?
Dann soll lieber Herr Stracke auf ein paarhunderttausend Euro pro Jahr verzichten, um die Opel-Kasse zu entlasten. Der kann das vertragen, dem tut das nicht weh. Vielleicht muss er ein wenig kleinere Brötchen backen, aber er wird nicht am Hungertuch nagen müssen! Vorstandsgehälter in Deutschland sind eine Unverschämtheit, erst recht, wenn sie auf dem Rücken der Beschäftigten am Fließband ausgetragen werden!!!

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Closed via SSO

Lieber Herr Klein!

ICH würde es merken, wenn Opel verschwindet; denn ich fahre seit 1978 nur Opel, mein Vater fuhr schon ausschließlich Opel und wir sind super zufrieden mit diesen Autos! Und sämtliche Opel-Mitarbeiter würden es mehr als deutlich merken! Sollen die alle in Hartz IV abrutschen? Opel schreibt deshalb Verlust, weil GM sämtliches Geld aus dem Unternehmen abzieht. Alle Lizenzen sind inzwischen in das Eigentum von GM übergegangen. Das war das letzte Mal das "Lösegeld" dafür, dass Opel weiter bestehen durfte.

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Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 14.06.2012 23:14 Uhr

Lohnverzicht lohnt sich nicht!

Daran muß ich meine Kollegen von der IG Metall erinnern.

ES gibt doch viele Beispiele -- von Nokia über Benq bis allen anderen Betriebsschließungen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte: der Verzicht auf Lohn hat letztenendes den Verlust der Arbeitsplätze nicht verhindert, er hat den Kollegen nur ein geringeres Arbeitslosengeld beschert.

Die Bürokratie meiner IG Metall macht mit, die Kollegen der verschiedenen Autoproduzenten und Autoteileproduzenten gegeneinander auszuspielen.

Dabei zeigen die Firmenchefs doch selbst den wirklichen Weg: mehr Zusammenarbeit, und zwar nicht um sich gegenseitig schneller umbringen zu können, sondern um in der Autoindustrie weltweit zum gemeinsamen Nutz und Frommen und für die Entwicklung der noch unterentwickelten früheren Kolonien.

Eigentlich arbeiten sie doch alle zusammen: GM mit PSA, PSA mit BMW, BMW mit Daimler, Daimler mit Renault, VW mit Ford, FIAT mit Mazda usw usf. Ein Zwangssyndikat der Autoindustrie muß her, und kürzere Arbeitszeiten!

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Jahrgang 1972, Redakteur in der Wirtschaft.

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