Im folgenden Text erklärt FAZ.NET die gängigsten Verschlüsselungsverfahren:
Symmetrische Verschlüsselung
Die symmetrische Verschlüsselung ist das älteste Verfahren der Kryptographie und hat weiterhin eine große Bedeutung als effizientes Werkzeug zur Übermittlung geheimer Botschaften. Das Besondere ist, dass zum Ver- und Entschlüsseln der Nachricht ein und derselbe geheime Code verwendet wird.
Asymmetrische Verschlüsselung
Die asymmetrische Verschlüsselung hat hingegen zwei unterschiedliche Schlüssel, die gemeinsam ein Paar bilden. Jeder Beteiligte besitzt einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel, mit dem er Dokumente kodieren und dekodieren kann. Zum Verschlüsseln einer Information wird der öffentliche Schlüssel verwendet. Informationen, die mit diesem Schlüssel chiffriert wurden, können nur mit dem anderen hierzu passenden privaten Schlüssel entziffert werden.
Hybridverfahren
Fast die gesamte Kryptografie-Software im Internet besteht jedoch aus einer Mischung von symmetrischer und asymmetrischer Verschlüsslung. Diese Hybridverfahren arbeiten meistens nach dem Prinzip, dass die eigentliche Nachricht nach dem symmetrischen Verfahren kodiert wird. Der zum Dekodieren notwendige Schlüssel wird dann aber durch ein asymmetrisches Verfahren übermittelt.
Insbesondere die Vereinigten Staaten gehen besonders streng beim Exportieren von Krypto-Produkten vor. In die so genannten "Terroristen unterstützende Staaten" wie den Iran, den Irak, Afghanistan, Lybien oder Kuba herrscht Ausfuhrverbot. Allerdings dürften die Ausfuhrbestimmungen für Kypto-Software - im Sinne des globalen E-Commerce - in den Rest der Welt weiter gelockert bleiben . Lediglich die kryptoanalytische Software wird auch künftig einem strengen Export-Verbot unterliegen.