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Samstag, 11. Februar 2012
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Verleger fordern Pressefreiheit für das iPad

28.05.2010 ·  BERLIN, 28. Mai (Reuters). Die Zeitschriftenbranche fordert nach dem Deutschland-Start des iPads vom amerikanischen Hersteller Apple freien Zugang für ihre Produkte. Das Unternehmen behalte sich bei Anwendungen für seine Geräte unter ...

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BERLIN, 28. Mai (Reuters). Die Zeitschriftenbranche fordert nach dem Deutschland-Start des iPads vom amerikanischen Hersteller Apple freien Zugang für ihre Produkte. Das Unternehmen behalte sich bei Anwendungen für seine Geräte unter anderem die Entscheidung über Preise und Inhalte vor und verhindere so den direkten Kontakt zwischen Verlegern und Kunden, kritisierte Alexander von Reibnitz, Leiter des Fachbereichs Neue Medien im Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). "Insbesondere die Inhaltehoheit ist natürlich ein hohes Gut für unsere Mitglieder. Wir sind die Presse, wir leben von der Pressefreiheit und da gibt es sicherlich noch den einen oder anderen Gesprächsbedarf." Im Vorfeld hatte es schon Streit zwischen Apple und Medienunternehmen um die sogenannten Apps gegeben. Über diese kleinen Programme können Zeitungen etwa elektronische Ganzseitenausgaben auf das Gerät bringen. Der Konflikt hatte sich über Inhalte wie Nacktfotos entzündet, die Apple nicht zulässt. Der Verkaufsstart des iPad sorgte am Freitag in deutschen Großstädten wie München und Berlin für lange Schlangen vor den Geschäften. Marktforscher rechnen damit, dass Apple mit dem neuartigen Computer an seinen Verkaufsschlager iPhone anknüpfen kann. Rund 3 Prozent der Bundesbürger besitzen schon ein solches Telefon.

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10.02.2012 17:45 Uhr
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