30.03.2012 · Die hohen Benzinpreise lassen Autofahrer stöhnen. Der Bundesrat fordert eine Benzinpreisbremse. Gleichzeitig hat die Länderkammer aber auch beschlossen, dass bei der Tüv-Hauptuntersuchung künftig ein Gebühren-Aufschlag von 20 Prozent fällig wird, wenn man sein Auto zu spät bringt.
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Na dann doch lieber gleich Sozialhilfe!
Wenn ein Durchschnittsverdiener die realen Mobilitätskosten ( Kfz, Kraftstoff, Unterhaltung, Nebenkosten etc.) und die Kosten für adäquate Arbeitskleidung etc. mal zusammenrechnet und außerdem noch die ständig steigenden Kosten für Strom, Wasser/Abwasser, Müllabfuhr, Straßenreinigung, Miete und Nebenkosten berücksichtigt, dann stellt sich für ihn die Frage: "Warum überhaupt arbeiten gehen?" Denn unter dem Strich bleibt weniger in der Tasche als bei einem Sozialhifeempfänger/Harz4-ler. Von der wertvollen Freizeit mal ganz abgesehen. Außerdem, Stress im Job, unbezahlte Überstunden und unter Umständen auch noch Ärger und ggf. die ständige Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes kommen auf der negativ Seite noch dazu. Beim Blick auf das, von Unbefriedigend bis Ungenügend reichende, wirtschaftliche Ergebnis dieser Malaise bietet sich doch direkt an, die Füße hochzulegen. Dann können die Abzocker beschließen was sie wollen, es muss ihn nicht mehr interessieren.
Die HU alle 2 Jahre mag ja ganz nett sein, man kann sie als eine Art Inspektion betrachten, denn viel mehr wird beim kleinen Service in der Werkstatt auch nicht gemacht. Die AU bringt nachgewiesenermaßen kaum auffällige Testergebnisse, somit ist diese Untersuchung nebst Gebühren überflüssig. Mir ist auch nicht vermittelbar, warum diese Dienstleistungen nicht ohne Preisbindung existieren.
Treibstoff ist noch viel zu billig
Ich bin beileibe kein Grüner, finde es jedoch durchaus angebracht,
daß die Benzinpreise hoch sind. Sie können ruhig auch noch
höher steigen, denn es wird m.E. viel zu viel unnötig Auto
gefahren. Bereits vor 20 Jahren waren wir uns im BMV (heute BMVBS) mit
vielen Kollegen einig, daß der Treibstoff 5,00 DM kosten
müßte, damit die gefahrenen Kilometer nicht ins
Unermeßliche steigen.
Wenn man heute eine junge Mutter sieht, die ihre Sprößlinge
fast jeden Tag mit einem SUV in die Schule und sonst wohin fährt,
kommt man schon ins Grübeln. Abgesehen davon, daß ja dann so
viel schädliches CO2 entsteht! (Allerdings halte ich diesen Stoff
nicht für schädlich oder gar klimarelevant.)
.. der Benzinpreise wurden uns des öfteren schon vorgerechnet.
Ich halte das alles für Lug und Trug. Da wird sogar behauptet,
Benzin sei in D am billigsten in Europa, wenn die Staatseinnahmen
herausgerechnet würden.
Tatsache, und für mich völlig unverständlich ist,
daß Sprit in USA nicht mal die Hälfte, wie in Europa kostet,
inclusive Steuern?
Eine weitere Lüge kann nur sein, daß hohe Ölpreise und
schwacher € (??) die Spritpreise hierzulande in die Höhe
getrieben haben. Auch ist zweifelhaft, daß schwache Konjunktur die
Ölpreise treibt.
Ich bin der festen Überzeugung, daß nur Spekulationen und
andere "neuartige Gesellschaftsspiele" für die
Spritpreise verantwortlich sind.
Im Übrigen, die Autofirmen haben in den letzten (10?) Jahren die
Neuwagenpreise um 4% pro Jahr erhöht, während alles andere
(nur) 2% teurer wurde. Dies, und auch der tägliche Verkehr auf den
Strassen sagt sagt mir, der Spritpreis ist den Autofahrern egal. Deshalb
sind auch die Spritpreise dermaßen angezogen.
Die Benzinpreise sind schon ok so
Die Grünen propagandierten einst einen Benzinpreis von 5 Mark pro Liter. Der ist nicht ganz aus der Luft gegriffen. Pi mal Daumen dürfte das der Preis sein, ab dem man die externen Kosten des PKW-Verkehrs monetär internalisiert. Die Mineralölsteuer ist folglich eine klassische Pigou-Steuer, die zusätzlich noch dazu verwendet wurde, um die Rentenbeiträge niedrig zu halten und damit den Faktor Arbeit zu entlasten. Im Grunde ist sie mit das Intelligenteste was die Rot-Grüne Regierung damals zustande bekommen hat. Das Problem ist freilich, dass diese Steuer nicht auf Kosten der Mobilität gehen darf. Bevor man Benzin über den Steuerhebel verbilligt, sollte man daher lieber den Arbeitnehmeranteil an den Sozialabgaben senken.
Da sind sich die Beamten und die Prüfer beim TÜV einig.
Abzocken um jeden Preis. Für eine 5-minütige Prüfung
(meist nur Sichtprüfung) fast 100 Euro kassieren. Stundenlöhne
wie Manager von DAX-Konzernen. Möglicherweise verweigern sie auch
bewusst alten PKW's den TÜV-Stempel. Scheinbar gibt es dafür
Provisionen von den Herstellern und Werkstätten.
Dass diese Raubritter daran interessiert sind, die Benzinpreise
erschwinglich bleiben zu lassen, muss man wohl als Witz auffassen. Es
wird solange das Volk ausgequetscht, wie es nur geht. Das ist typisch
für unsere Politiker und unser Beamtentum. Nichts leisten, aber
andere bis auf den letzten Blutstropfen ausquetschen. Das ist ihre Hauptbeschäftigung.
der "Bundesrat will billiges Benzin".
Da wird es dann ja keine Schwierigkeiten bereiten den
exorbitant hohen Steueranteil drastisch zu senken.
Der ADAC trommelt seit Jahren, nur bei den freien Tankstellen zu tanken, um den Wettbewerb zu fördern. Hat schon jemand mal die Frage gestellt, bei wem der Club eigentlich seine "Gelbe-Engel-Flotte" betanken lässt?? Nun ja, es ist Shell! Nein, sie tanken dort nicht zum halben Preis. Die Konditionen sind marktüblich und ausschliesslich auf Diesel bezogen. Auf Benzin gibt es für ADAC-Firmenfahrzeuge keinen Rabatt. Warum wohl macht der ADAC das? Weil diese Autofahrervertretung sehr genau weiß, dass das ständige Suchen nach der günstigsten Tanke nix bringt. Es wäre vom ADAC als auch von unserer Politik viel ehrlicher, den Kunden mal "reinen Wein" einzuschenken. Aber das ist verdammt unbequem. Viel mehr würde es bringen, wenn der ADAC für seine Mitglieder ein kostenloses Spritspartraining anbietet. Habe dieses Training selbst absolviert und es ist wirklich nicht schlecht. Ich denke sowas würde dem deutschen Kunden wirklich weiterhelfen.
Mir ist auf Anhieb kein Produkt bekannt, wo der Staatsanteil in Form von
Energiesteuer (Benzin 65,45 c/L) auf die noch einmal MWST mit 19 %
kommt, ähnlich hoch ist wie beim Treibstoff.
Hier ist der politisch gestaltende Spielraum.
En passant: Niemand wird gezwungen mit dem Wagen 2 km zum Einkaufen zu
fahren, oder seinen Wohnsitz bewußt (Ruhe im Grünen) 100 km
entfernt von der Arbeitsstätte zu verlegen.
Die hohen Benzinpreise wären doch ein Grund, den Benzinverbrauch zu senken, nicht den Benzinpreis. Aber ds wäre schlecht für Mercedes, Porsche, BMW und Audi. Herr Ramsauer ist ein grosser Opportunist, wenn nicht sogar ein Populist.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.03.2012 20:38 UhrOffensichtlich nicht
Denn die von Ihnen genannten Unternehmen haben 2011 Rekordgewinne eingefahren. Offenbar interessiert sich die relevante Zielgruppe, insbesondere in Übersee, nicht sonderlich für die deutschen Benzinpreise.
sollte künftig in seiner täglichen Sitzung zwischen 4:00 und 8:00 ALLE Preise für alle Güter festlegen und bekanntgeben. In seiner Sitzung zwischen 14:00 und 18:00 gibt er dann bekannt, wer zu diesen Preisen bereit ist etwas zu verkaufen. Wer dabei nichts bekommen hat, darf dann zwischen 23:00 und 24:00 in den vom Bundesrat verwalteten Ausgabelagern versuchen etwas zu bekomnmen. Die anderen(Mehrzahl) werden in den Hungerküchen der Kirchen gespeist.
Nur am Rande: Kennt jemand einen TÜV, der 27,80 berechnet?
Meist wird doch, wie beim Wohnungsmakler, der gerade noch zulässige
Höchstpreis genannt, mit dem Hinweis: Das ist staatlich vorgeschrieben!
Vielleicht senkt der Bundesrat mal die Steuern
Die Hälfte kassiert doch der Staat ab, mit welchem Recht? Die mittelalterliche Gesellschaft, in der der Zehnt abgeführt wurde, wird in den linken Schulgeschichtsbüchern immer als unsozial angesehen...
Was soll denn die ganze Aufregung um die steigenden
Benzin-/Dieselpreise??
Haben wir denn alle schon vergessen, dass die Partei Bündnis 90 /
Die Grünen mit Herrn Trittin an der Spitze schon vor der
Euro-Einführung einen Preis von FÜNF DM pro Liter Diesel bzw
Benzin gefordert haben.
Und jetzt sind wir ja bald bei den von den Grünen gewünschten
2,50 Euro ( Fünf Mark) !
Und wo bleibt der so oft beschworene ökologische Nutzeffekt???
Wie immer....auf der Strecke!
falsch
wir haben uns heute einen Kinderfahrradanhänger gekauft. Das heißt wir werfen unser Auto nur noch ein oder zweimal alle zwei Wochen an.
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