Zum Beginn des Wahlparteitags der Demokraten von Präsident Barack Obama hat die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten die Marke von 16 Billionen Dollar überschritten. Die Republikaner nutzten die Meldung vom Schuldenrekord, um Obama an sein Wahlversprechen von vor vier Jahren zu erinnern, die Staatsschuld bis 2012 zu halbieren. Statt dieses Versprechen zu erfüllen, habe der Präsident ein „Ausgaben-Gelage“ veranstaltet, sagte der Chef des Repräsentantenhauses, John Boehner.
Teure Militäreinsätze, teures Konjunkturprogramm
Das Defizit hatte die 16-Billionen-Marke (12,7 Billionen Euro) bereits am Freitag überstiegen, das amerikanische Finanzministerium veröffentlichte die neuen Daten aber erst nach einem langen Wochenende am Dienstag. Bei Obamas Amtsantritt 2009 hatte die Staatsschuld 10,6 Billionen Dollar betragen. Vor allem die Kosten der Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan sowie die Folgen und der Kampf gegen die Wirtschaftskrise trieben das Defizit in die Höhe. Obama legte etwa ein 800-Milliarden-Dollar teures Konjunkturprogramm auf, um die Wirtschaft zu stützen.
Die Republikaner werfen dem Präsidenten nun vor, die Staatsschulden mit einer verantwortungslosen Haushaltspolitik in die Höhe getrieben und zugleich die wirtschaftliche Erholung mit zu viel Staatseinfluss behindert zu haben. Sie wollen mit radikalen Kürzungen den Schuldenberg abtragen und plädieren zugleich für Steuersenkungen.
@neugrodda: Sie liegen sowas von falsch,
Dieter Doermann (dieter.doermann)
- 06.09.2012, 10:00 Uhr
Obama und Merkels falsche Einschätzung der Finanzkrise
nikolaus neugrodda (eifelstar)
- 06.09.2012, 09:43 Uhr
Da stehen ganz andere Zahlen im Raum.
eduard kramer (illampu)
- 05.09.2012, 16:07 Uhr
Krieg kostet Geld
Ulrich Schramm (faz-leser-999)
- 05.09.2012, 15:36 Uhr
Theater
Mark Möschl (Cimpoler)
- 05.09.2012, 15:25 Uhr
